Macht es einen Sinn, im Jahre 2016 noch mit einem Minecraft-Server zu beginnen?

Dieses Thema im Forum "Diskussion" wurde erstellt von TimHentke, 2. Januar 2016.

  1. TimHentke
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    TimHentke

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    TimHentke
    Guten Abend werte Community,

    vor einigen Jahren, genauer gesagt im Jahr 2012, begann ich bereits schon einmal, einen Minecraft-Server aufzubauen und zu führen. Das ganze lief eigentlich ganz gut, jedoch gab es mehrere Ursachen, wieso das ganze vor gut einem Jahr kaputt ging; darunter z.B. Relaunches, Zwischenfälle, ...

    Aus diesen Fehlern habe ich selbstverständlich viel lernen können – und heute, 2016, stehe ich erneut gemeinsam mit einigen Freunden vor der Frage, ob wir einen neuen Server machen sollen. Hier mal einige Gründe:

    1. Einen Server zu haben ist (in meinen Augen) nicht mehr alles, was man braucht, um Erfolg damit zu haben. Man muss in Sachen PR ordentlich ranklotzen (YouTube, Banner, Grafiken, ...), um mit großen bzw. etablierten Servern mithalten zu können, was Bekanntheit und Userzahlen angeht.

    2. Angebot: Was will man den Leuten anbieten? Minigames? Citybuild? Reallife? Alles, was irgendwie "neu auf den Markt" kommt, wird fast in Lichtgeschwindigkeit von großen Servern übernommen, programmiert und dann zugänglich gemacht. Wenn man keine guten Developer besitzt, ist das schwer möglich. Ferner sei noch der Einsatz von Bungeecord erwähnt.

    3. Version: Minecraft wird in meinen Augen immer "überfrachteter", siehe Version 1.9. Schreibt mir jetzt bitte nicht, dass ich mich gefälligst mit dem Spiel anzufreunden habe, wenn ich nen Server machen möchte; ich will auf etwas anderes hinaus: Wäre eine Art "Retro-Server", also ein Server mit bspw. Version 1.2.5 in euren Augen realitätsnah und zukunftsfähig?

    4. Finanzierung: Auch ein Grund, wieso mein ehemaliger Server finanzielle Schwierigkeiten hatte war, dass das Bezahlen von Premium-Features via PaysafeCard mittlerweile untragbar geworden ist; möchte man die PSC rücküberweisen, kostet dies seit gut anderthalb Jahren 7,50 Euro – bei einer Spende von bspw. 10 Euro quasi eine Nullnummer.

    5. Zielgruppe: Wie schätzt ihr den durchschnittlichen Minecraft-Spieler ein? Ich leite (tatsächlich, kein Witz!) "Minecraft-Kurse" im Rahmen eines Ferienangebots an der Koblenzer Universität. Zu Deutsch: Eltern schicken ihre Kinder für eine Woche tagsüber zum Zocken in das Camp. Auch dort ist mir aufgefallen, dass die Kinder, die ich betreue, immer jünger werden. Ist es eurer Meinung so, dass die Hauptzielgruppe mittlerweile zwischen 10 und 12 Jahren alt ist?

    Ich bedanke mich schon einmal im Voraus für eure Meinungen und wünsche noch eine angenehme Nacht!

    Beste Grüße
     
    #1
  2. Inkemann
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    Inkemann

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    Inkemann
    1. Man muss ja nicht unbedingt mit den ganz Großen mithalten um Erfolg zu haben.
    3. Eine Spielerbasis für so ein Retroprojekt zu finden wird vermutlich schwer, weil die meisten neuere Versionen befürworten.
    5. Ein Großteil der deutschen Minecraft-Spieler ist 10-14, das stimmt schon. Aber es gibt auch eine Menge in anderen Altersgruppen.
     
    #2
  3. Andi_54
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    Andi_54 Moderator

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    Andi_54
    Viele Dinge sprechen dagegen, einige aber auch dafür. Die, die gegen einen eigenen Server sprechen, werden u.a. hier schon zur Genüge diskutiert, ich will dir aber auch ein paar Punkte nennen, die - einige Dinge vorausgesetzt - definitv dafür sprechen.

    Die Grundvoraussetzungen setzen sich für mich ganz klar aus folgenden zwei Dingen zusammen: Zeit und Motivation.

    • Wie jeder weiß, nimmt ein eigener Server enorm viel Zeit in Anspruch. Das trifft nicht nur auf den Betrieb, sondern auch vor allem auf den Aufbau zu. Wer sich nicht ein paar Monate Zeit lässt, um seine Ideen zu verwirklichen, wird es kaum schaffen, ein attraktives Angebot zu erschaffen.
    • Bei mangelnder Motivation hilft jedoch auch alle Zeit der Welt nichts - der Server wird lieblos zusammengeschustert und wird früher oder später auf Grund von Desinteresse der Beteiligten eingestellt.
    Erfüllt man jedoch diese beiden Punkte, hat man eine gute Grundlage und kann darauf aufbauen. Um auf deine Punkte zurückzukommen:

    • 1. Es gibt heutzutage viele Hilfsmittel, die es einem erlauben, Banner u.Ä. direkt online zu erstellen, was für einen Start auch erstmal reicht. Für einen halbwegs vernünftigen Youtube-Trailer braucht man kaum Vorwissen. PR-technisch lassen sich die ganzen verschiedenen Foren bestens nutzen, m.M.n. ist es nicht notwendig, Youtuber und Co. mit an Bord zu haben, um eine halbwegs gute Spielerbasis aufzubauen.
    • 2. Nicht die vielen Developer sind entscheidend, sondern die vielen Ideen. Natürlich wird man nicht darum herumkommen, wenigstens einen Developer im Team zu haben, aber dafür braucht es keine riesigen Netzwerke, sondern Leute, die von deiner Idee überzeugt sind.
    • 3. Solange du mit einer sehr kleinen Spielerbasis zufrieden bist, kannst du es bestimmt mit früheren Versionen versuchen, für sehr zukunftsfähig halte ich die Idee jedoch nicht.
    • 4. Zur Finanzierung fällt mir auch eines ganz klar ein: Wer nicht imstande ist, im Monat 30-40€ aufzubringen - was für den Start völlig genügt - der sollte sich sowieso Gedanken über die Zukunft seines Servers machen. Werden die Kosten zwischen den Besitzern aufgeteilt, so sind es am Ende wirklich nur ein paar Euro für den Einzelnen.
    • 5. Zum Thema Hauptzielgruppe braucht man sich keine Illusionen zu machen, wie Inkemann sagt, ist der überwiegende Teil der Spieler noch keine 15.
    Zusammengefasst würde ich sagen, solange Zeit und Motivation vorhanden sind, kann man es auf jeden Fall versuchen. Wer gute Ideen und die Möglichkeiten hat, diese umzusetzen, wird sich früher oder später eine kleine Spielerbasis aufbauen können.
     
    #3
  4. TimHentke
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    TimHentke

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    TimHentke
    Hey und danke für die Rückmeldungen.

    Zum Punkt vier möchte ich anmerken: Natürlich bin ich dazu im Stande und auch bereit, den Server zu finanzieren. Mit 30 Euro bekommt man bei bestimmten Anbietern sogar schon einen recht ordentlich ausgestatteten Rootserver. Die Herausforderung sehe ich eher in der Refinanzierung: Ich will natürlich nicht, dass der Server auf lange Sicht ein finanzielles Fiasko wird. In meinen Augen sollte er sich selbst finanzieren und nötige Ausgaben (z.B. Software-Lizenzen, Aufwandsentschädigungen, ...) decken.

    Motivation ist auf jeden Fall da, nur finde ich, dass Punkte wie Ziel, Zielgruppe, Team, Finanzierung und PR bereits im Vorfeld geklärt und besetzt sein sollten, um erfolgreich launchen zu können.

    Beste Grüße
     
    #4
  5. GPSforLEGENDS
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    GPSforLEGENDS

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    GPSforLEGENDS
    Da du seit 2012 keinen Server mehr geleitet hast, möchte ich dich auf die Minecraft Eula hinweisen.
    https://account.mojang.com/documents/minecraft_eula
    Server werden etwas anders behandelt.
    https://mojang.com/2014/06/lets-talk-server-monetisation/
    Weitere Infos zur Minecraft Eula gibt es hier: https://minecraft-server.eu/forum/threads/eula-bezüglich-minecraft.24630/
     
    #5
  6. Andi_54
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    Andi_54 Moderator

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    Andi_54
    Das ist meiner Meinung nach genau eine Sache, die bei der Erstellung keine Rolle spielen sollte. Das Aufbauen und Betreiben eines Servers ist nichts weiter als ein Hobby. Mir leuchtet nicht so ganz ein, warum manche eine "Aufwandsentschädigung" haben wollen - ein Hobby mache ich, weil es mir Spaß macht und ich so neue Erfahrungen machen kann. Fange ich z.B. an, ein Musikinstrument zu lernen, investiere ich dabei auch eine Menge Zeit und Geld, die Frage ob ich irgendwann Geld für den ganzen "Aufwand" bekomme, stellt sich dabei definitv nicht.
    Nach dieser Aussage wäre demnach jedes Hobby, welches kein Geld einbringt, ein "finanzielles Fiasko".

    Auch hier vertrete ich eine gänzlich andere Meinung: Das einzige, was mich im Vorfeld interessiert, ist die Entwicklung und der Aufbau des Servers. Viele Betreiber versuchen, sofort ein ganzes Team aufzustellen, obwohl der Aufbau noch nicht einmal begonnen hat. Dann hat man im Endeffekt vielleicht ein paar Leute, die wirklich was erreichen wollen und ein paar weitere, die sich einfach nur irgendwie halbherzig beteiligen wollen, oder frei nach dem Motto "Zu viele Köche verderben den Brei".
    Da ist es besser, sich eine handvoll Leute zu suchen, die die gleiche Motivation an den Tag legen wie man selbst. Der Aufbau dauert dann zwar um einiges länger, jedoch kann alles sorgsam durchdacht und entwickelt werden.

    Das Thema "PR" ist mir anfangs auch völlig egal - sobald der wesentliche Teil des Servers fertig ist, kann ich anfangen, mir Gedanken über die "Vermarktung" zu machen, alles andere wäre bloß das Bewerben eines Konzeptes, welches noch nicht mal existiert bzw. noch abgewandelt werden könnte.

    Letzten Endes ist mir auch die Zielgruppe egal - solange der Spieler sich an die Regeln hält und Spaß am Spiel hat, interessiert es mich nicht, ob er 14 oder 24 ist.
     
    #6
  7. Baba43
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    Baba43 Ehem. Teammitglied

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    Dazu gibt es doch schon unzählige Diskussionen im Forum :)

    Zum Beispiel: https://minecraft-server.eu/forum/threads/deutsche-minecraft-szene-ist-tot.30532/

    Wenn ihr wisst, wieso man keinen Server eröffnen sollte und es trotzdem wollt: macht es. Nach wie vor hat jedes Projekt eine Chance, aber mit zunehmender Konkurrenz wird es natürlich nicht leichter. Die Frage ist nur, ob ihr Lust habt und auch bereit seid, ordentlich zu investieren (was Arbeitszeit, Geld & Frustration) angeht. So oder so eine Herausforderung, an der man nur wachsen kann :)
     
    #7
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  8. MappleTV
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    MappleTV

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    Hallo, auch ich bin mit meiner Crew grade dabei einen Server bzw. ein Projekt auf die Beine zu bringen. Ich möchte mal ein bisschen Kritik über einige Punkte einbringen dir aber auch zustimmen.

    Punkt 1 PR war und ist schon immer großer Bestandteil gewesen. Youtube, Facebook, Twitter, Instagram und Co beeinflussen mittlerweile das Leben also muss man damit auch im Bezug eines Projektes oder Servers arbeiten können. Auch wenn ich bis heute nicht weiß was es mir als Spieler bringt, klar neuste Informationen zu Neuerungen und Updates aber wann bringt ein Server das? Okay das ein oder andere Event, aber ein klassisches Samstag Event? soll ich damit echt meine Spieler nerven? Ich weiß nicht..

    Punkt 2 Natürlich alles was "neu" ist und "beliebt" wird kopiert und als eigen verkauft, das ist nicht nur bei größeren Servern so, das ist überall so sieht man ja früher spielten alle Vanilla heute gibt es Survival, Citybuild, Reallife, RPG und und und.. Was neues einfallen lassen? Schwer, aber nicht unmöglich! Ich meine wir sind bei Minecraft. Alternativ nimmst du halt etwas bestehendes wie z.B Survival und machst etwas besonderes draus, so wird es einzigartig. Was man draus macht ist euch überlassen.

    Punkt 3 Klar Minecraft bringt neue Versionen, viele neue Inhalte, Neuerungen etc. Aber was wäre, wenn Minecraft das nicht mehr machen würde? Oder nur begrenzt? Ich finde das gut! Und jede neue Version bringt neue Ideen für die Multinationalen Server. Klar ist es nervig mit den Plugins oder sich damit auseinander zu setzen, aber es bringt doch nur Vorteile für einen Server? Ich meine neue Inhalte, neue Ideen damit kann ein Server doch arbeiten. Das finde ich das kleinste Problem.

    Punkt 4 Davon mal abgesehen das "Premium-Dienste" nur noch EULA Konform sein dürfen (sich aber weiterhin kein Schwein dran hält!) ist man das selber Schuld. Man soll das Geld das man mit dem Server einnimmt auch in den Server finanzieren so denke ich und so ist es fair. Klar kann man wenn man genug verdient es auch zu privaten Zwecken nutzen, aber ich finde es gut das eine Rückzahlung gibt. Auch wenn sie sehr hoch ist. Viele Hoster Anbieter bieten PSC Zahlungen an, also stecke das Geld in den Server! (nein keine Unterstellung!)

    Punkt 5 Ich denke das man kein Mindestalter schätzen kann. Klar werden die meisten Spieler jünger sein aber ein wirkliches Alter angeben würde ich jetzt sagen kann man einfach nicht dafür sind es zu viele Verschiedene. Ich würde auf das Alter von 9 bis 17 so mit den meisten. Aber man kann einen Server oder ein Projekt auch anpassen. Also dem Alter entsprechend.



    Sonstiges: Was mir in letzter Zeit ziemlich oft aufgefallen ist, das sehr viele Threads und Beiträge erscheinen wo immer Diskutiert und spekuliert wird, ob es sich lohnt noch einen Server zu eröffnen.. Leute? Was ist das für ne bekloppte Frage?! Wenn ich plane einen Minecraft Server aufzumachen dann mach ich es und hinterfrage nicht ob es sich lohnt oder nicht. Ich meine jeder Mensch hat doch so viel Selbstbewusst sein zu sagen "Hey! Mein Projekt läuft" .. außerdem was heißt "lohnt es sich noch?" Man muss sein Ziel halt vor Augen haben. Klein anfangen (Ziel täglich 10 User z.B) und dann langsam aufstocken und vergrößern und nicht gleich ein Netzwerk mit Lobby gründen was sich aufgrund der Serverkosten, und der Spieleranzahl nicht lohnt.
     
    #8
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  9. gencapd
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    gencapd

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    1.) Die Punkte, die du anführst, sind schon richtig, aber für mich geht nichts über Mund-Propaganda.
    Wenn du jemanden auf dem Server hast, der viele Leute kennt, kann der deine Spielerzahl sehr leicht nach oben treiben - und wenn diese Freunde dann auch noch neue Leute mitbringen, geht's erst richtig los.
    Einige spielen ja auh grundsätzlich als Gruppe, so war es bei mir jedenfalls lange Zeit - wir waren immer zu dritt unterwegs und haben zusammen gebaut/gekämpft/wozu wir gerade Lust hatten.
    Und wenn ein Server das nicht (mehr) unterstützt hat, ging es halt weiter zum nächsten.

    2.) In meinen Augen brauchst du ein System, das im Grundsatz bekannt ist und gut frequentiert wird (Minigames, SkyPVP, etc.), das man aber an entscheidenden Stellen verbessern/individualisieren kann.
    Wenn du die Revolution vom Zaun brechen willst, brauchst du wirklich gute Developer, ein extrem differenziertes Konzept und finanzielle Rücklagen bzw. Geduld, weil das System nicht unbedingt sofort angenommen wird.
    Wenn es dir nur um die Verfeinerung von etwas Bestehendem geht, brauchst du vor allem Leute, die sich mit existierenden Plugins auskennen.
    Die wirklich bekannten Plugins bieten so viele Konfigurationsmöglichkeiten, dass zwei Server mit denselben Plugins komplett anders aussehen können. Und da sind die vielen Dritt-Plugins, die diese bekannten Plugins punktuell verstärken, noch gar nicht eachtet.
    Developer brauchst du dann nur noch für kleinere Aufgaben, wenn dir also z.B. eine bestimmte Funktion fehlt - das ist dann aber nicht mehr derartig komplex wie die Programmierung eines eigenen Minigames.

    3.) Ein Retro-Server würde wohl vor allem diejenigen ansprechen, die schon seit ersten Versionen der Alpha/Beta dabei sind.
    Ich halte die Idee nicht mal für uninteressant, wenn das Retro-Ding zu Ende gedacht wird: KEIN Permissios-Zeug, KEIN WorldGuard, KEIN Shop-Quatsch und KEIN mehrseitiges Regelwerk.
    Ganz ehrlich, früher war's doch auch geil: Bevor WorldGuard aufkam, hat auf meinem damaligen Lieblingsserver niemand gegrieft, weil man sich kannte und schätzte.
    Okay, man hat sich schon mal gegenseitig abgefackelt, aber dann hatte der andere es (meistens) auch verdient.
    Und wenn sich dann mal jemand daneben benommen hat (gerade zum Ende der wilden Zeit), gab es das "Straflager", wo er bestimmte Sachen farmen musste und dann wieder mitspielen durfte.
    Der Ban-Befehl kam höchsten zum Einsatz, wenn jemand sich aus dem Straflager heraus geportet hat.

    4.) Du bist der Server-Owner, also ist die Finanzierung deine Sache.
    Entweder musst du die Spenden auf PayPal/Kreditkarte/... begrenzen, um übermäßige Gebühren zu vermeiden, oder du musst ihn ohne Premium-Features bezahlen - sprich: Komplett alleine.
    Klingt blöd, ist aber so. Rentieren wird sich ein Server eh nie.

    5.) Meiner Erfahrung nach beginnt das "aktive" Alter in seltenen Fällen ab 10/11 und meistens im Bereich 12/13.
    Es zeiht sich dann ca. zwei Jahre bis 14/15, und mit 16 ist dann in vielen Fällen Schluss.
    Es geht dann wieder los bei 18-20 und verteilt sich nach unten - ich habe auch schon Leute Mitte 40 getroffen und sie sehr geschätzt, diese Spieler haben ihre Server aber in der Regel gefunden und wechseln nicht mehr.
    In der Summe halte ich Leute zwischen 12 und 15 für die primäre Zielgruppe auf einem Server, auf die muss man ohn halt ausrichten.
    Das hat auch nichts mit "Kiddies" oder so zu tun - der Markt diktiert den Preis, und wenn die "Kiddies" als größte Spielergruppe dieses und jenes wollen, wird man es umsetzen müssen, sofern man auf ein Großprojekt aus ist.
    Weshalb ich kleine, feine Server einfach sehr schätze. :)
     
    #9