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Minecraft kommerzielle Nutzungsbedingungen aktuallisert.

JTK222

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JTK222
Heyho,

Ich glaube, dass es nicht sehr viele mitbekommen haben.
Jedoch hat Mojang, wahrscheinlich zur Freude sehr vieler Server Inhaber, ihre Nutzungsbedingungen aktualisiert.

Hier ist der Link zu Mojangs Blogbeitrag: https://www.minecraft.net/en-us/article/commercial-usage-guidelines-updated
Und hier der Link zu den aktuellen Nutzungsbedingungen: https://account.mojang.com/terms#commercial (diese wurden noch nicht ins Deutsche übersetzt)

Da ich keinen Server betreibe und die alten Nutzungsbedingungen nur Stückhaft kenne,
kann ich leider keine Liste an Änderungen bereitstellen.
Vielleicht erklärt sich aber jemand anderes dazu bereit ;)

MfG - JTK222
 

Malte

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Lergin_
Meinem Verständnis nach hat sich für Serverbetreiber effektiv nichts verändert, es ist weiterhin verboten Spielvorteile zu verkaufen: Dieses bezieht sich zwar in der neuen Formulierung nur noch kompetitive Vorteile, also solche (lose übersetzt) die es einem Spieler ermöglichen besser zu sein als ein anderer Spieler der genauso gut in dem Spielmodus ist, gleich viel Zeit investiert und genauso viel "Glück" hat. Diese Änderung scheint für mich also nur eine andere / einfachere Formulierung dessen zu sein was die Commercial Use Guidelines schon immer ausgedrückt haben und sollten bis auf wenige Ausnahmen keine Änderungen für das bedeuten was in Shops verkauft werden darf.
 

JTK222

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JTK222
Also ganz ehrlich, allein dieser Punkt ändert meiner nach wohl ziemlich viel. 1587901787042.png
Ich sehe das ganze als Beispiel, nämlich so:
Vorher durften City Build Server keine Material Kisten verkaufen.
Da ein City Build Konzept aber nicht kompetitiv ist und andere keinen Nachteil daraus erhalten.
Wäre dies nun theoretisch erlaubt.
Ich würde das Gleiche auch für so etwas wie fliegen auf dem eigenen Grundstück behaupten.
 

JTK222

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JTK222
Lies mal weiter. Ein leaderboard sorgt für ein kompetetiven Spielmodus. Also ist Citybuild nicht automatisch non-competetiv.
Wieso braucht man bei Citybuild denn bitte ein Leaderboard?
Und ich meine jetzt wirklich ein Leaderboard was damit zu tun hat.
Und nicht so etwas wie... wer hat die meisten Eastereggs gefunden.
 
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Arimos

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Lies mal weiter. Ein leaderboard sorgt für ein kompetetiven Spielmodus. Also ist Citybuild nicht automatisch non-competetiv.
Ich persönlich finde für "echtes" Citybuild braucht es absolut kein Leaderboard, was nützt es mir irgendwo ganz oben auf der Liste zu stehen? Hier ist es natürlich deine eigenes Handeln und deine Kreativität wie du den Server gestaltest. Falls ich ganz oben an der Spitze stehe, hat es doch in sehr vielen Fällen wohl keine Auswirkung auf meinen Ingame Spielverlauf - außer es gibt ein paar User die dann Spieler XY anhimmeln.
Es kommt dann immerhin auch drauf an, was in diesem Board enthalten ist z.B.
Wer hat die meisten Fische gefangen:
Wenn man jetzt ein Item verkauft, um dieses Leaderboard zu pushen, sieht es evtl. anders aus.

Finde es trifft eher PVP Kits, mit OP ähnlichen Eigenschaften, um gegen andere einen wirklichen Vorteil zu bekommen.

Klar, eine Baukiste gegen Bezahlung verschafft auch einen Vorteil, nur stellt sich mir hier die Frage inwieweit das andere wirklich Benachteiligen könnte oder Vorteile daraus gezogen werden? Ich könnte zwar die ganzen Materialien für Ingame Cash verkaufen aber ich glaube, die Zukunft wird es uns schon zeigen...
 

Malfrador

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Malfrador
Problematisch mit dieser Argumentation ist, das z.B. ein /money top-Befehl eine Art Leaderboard ist. Und ein Economy-System haben ja wohl die meisten Server. Alles was einem Spieler erlaubt, mehr Geld zu verdienen würde also dazu zählen, seien es Materialien-Kisten, mehr Blöcke oder ähnliches. Finde ich ehrlich gesagt aber okay - das ist für mich schließlich Pay 2 Win.
 

Tonersen

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Tonersen
Natürlich benötigt Citybuild kein leaderboard, jedoch haben viele Server eine Top-Liste des meisten Geldes, der meisten gebauten Blöcke, des größten Grundstückes
 
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Eine Topliste allein begründet, wie ihr an der Absurdität der Beispiele festgestellt habt, garantiert keinen kompetitiven Aspekt sondern hat in der Regel eher informativen Charakter.
 

Sisosto

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Sisosto
Ich denke ihr überlest den Satz "do not adversely or negatively another player’s experience ". Denn in meinen Augen beeinflusst es die Spielerfahrung schon wesentlich, wenn ich für einen Diamanten 2 Stunden minenen gehen muss, anstatt sie mir im Shop zu kaufen.

Ich bin von diesen neuen Ergänzungen absolut kein Freund. Das öffnet nur Tür und Tor für Server um sowas wie Lootboxen zu verkaufen. Die gleichen Leute die sich dann vor 3 Jahren über das Lootbox-System von EA aufgeregt haben werden dann ihre tollen Pay-2-Win Chests verkaufen. Server wie Gomme oder Griefergames haben auch schon VOR dieser Änderung genug Geld (und auch Gewinn) gemacht. Jetzt werden die Ränge auf diesen Servern nur noch toller und als Non-Prem hat man dann wohl noch mehr Nachteile...
 

Sisosto

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Sisosto
In deinem Beispiel ist das Farmen von Diamanten allerdings der Ausgangspunkt, die "Nulllinie". Durch Kauf wäre es dann eine positive Auswirkung auf den Käufer, nicht eine negative Auswirkung auf die Nichtkäufer.
In meinen Augen schon, da das eine klassische Pay2Win Taktik ist: Items für die man stundenlang schuften müsste, kann man sich "einfach und bequem" im Shop mit Echtgeld kaufen. Das ist für alle Spieler die das nicht machen schon eine negative Erfahrung.

Gibt es faktisch bereits. Crates/Kisten sind "sowas wie Lootboxen". Was eine Rolle spielt, ist der Inhalt, und vieles, was eine Crate zu einer von dir so genannten "Pay-2-Win-Chest" machen würde, ist weiterhin verboten.
Eben nicht, denn wenn gewisse Items dropen kann dadurch sehr wohl ein unfairer Vorteil für den Spieler entstehen, der die Chest kauft. Crates die bereits existieren müssen sich eigentlich auf kosmetische Inhalte beschränken. Indem man Ingame-Vorteile verkaufen kann, könnten solche Lootboxen zu einer Pay2Win Strategie mutieren.

Wie gesagt, ein Vorteil für Käufer ist kein automatischer Nachteil für Nichtkäufer. Letztere werden wohl höchstwahrscheinlich die gleichen Rechte behalten, die sie immer hatten - die neuen CUGL erweitern den Spielraum für Echtgeld-Vorteile, weiter nichts.
Wenn man sich Ingame-Items kaufen kann, dann stellt das meiner Meinung schon einen Nachteil für andere dar. Wenn man sich beispielsweise 26 Dias kaufen kann, ist es möglich sich einfach eine Full Dia Rüstung zu craften -> kompetetiver Vorteil. WEnn man Ingam-Vorteile verkauft lässt sich irgendwie immer ein Nachteil für Nicht-Käufer finden.
 
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Quafel

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Quafel
Hallo an alle,
folgende Überlegungen dazu: Wichtig ist nicht nur, was in den genannten Paragraphen steht, sondern auch was dem "Sinn und Geist der Regel folgt". Dafür würde ich gerne folgenden Passus aus der geänderten EULA zitieren:

We want Minecraft to be a place where players can have fun and a trusted place to explore, build, and invest their time and money. Please use your common sense and discretion in creating a safe, fun, and trusted environment for all players.

Meiner Auffassung nach zeigt sich hier klar, was im Sinn und Geist der Regel ist: Nämlich durchaus auch, dass Spieler Geld für durch Server produzierten Inhalt ausgeben können. Ich denke, die neue EULA zielt weniger darauf ab, Servern die Möglichkeit des Geldverdienens zu nehmen, als viel mehr, die Spieler/innen vor unkontrollierten Geldausgaben zu schützen und ist damit mehr ein Selbstschutz, damit Mojang nicht selbst belangt werden kann.

Daher würde ich sogar so weit gehen, zu sagen, dass die neue EULA nur noch die für Mojang nötigen Rechtsvorkehrungen enthält, um für schwarze Schafe unter den Serverbetreiber nicht haftbar gemacht zu werden. Dieser Schluss wird durch den "neuen" Warnhinweis im Mehrspielerbereich weiter geschützt.
 

Sisosto

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Sisosto
@LapisMC mir geht es bei dem Ganzen eigentlich auch nur um den Zusatz, dass Menschen mit dem Spiel Geld verdienen dürfen. Und das war auch vorher schon gut möglich. Mich beeindruckt es zum Beispiel auch, dass das was Gomme macht erlaubt ist: Non-Premis aus Runden kicken nur weil da jetzt ein Premium-Spieler unbedingt rein möchte. Sowas sind unfaire Nachteile. Wenn man z.B. kompetetiv spielt (also versucht seine Stats zu pushen) verliert man dadurch sehr viel Zeit.

Ich will damit sagen, dass sowas, wie oben beschrieben, schon vorher möglich war. Und wenn die Server jetzt noch mehr verkaufen dürfen wird das denke ich nicht besser werden. Im Gegenteil, wenn gewisse Leute anfangen nur mehr Geld zu wollen und es ihnen nur mehr ums Geld geht verdirbt das die Community. Vielleicht siehst du das ja ähnlich, oder auch nicht, aber meiner Meinung nach ist sowas fragwürdig.
 

Quafel

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Quafel
Wobei man meiner Meinung nach eine Sache auch nicht vergessen darf - die hier vielleicht etwas untergeht: Niemand ist gezwungen auf einem Server zu spielen, der Spieler mit für in selbst fragwürdigen Methode Vorteile gewährt. Es gibt eine Unzahl an Servern und jedem steht es ohne Hindernisse offen, auch einen eigenen Server zu betreiben.

Manche Servernetzwerke haben aber eben ein besonderes und individuelles Spielerlebnis geschaffen, das natürlich auf dem Gedanken Minecraft basiert, aber eben diesen zumindest erweitert - oder sogar in eine ganz andere Richtung entwickelt worden ist. Ehrlicherweise muss man sagen, Spiele wie Bedwars waren sicher niemals Intention der Minecraftentwickler. Diese Innovationen übrigens machen das Spiel an sich doch auch so spielenswert.

Diese Investitionen in Form von Zeit und sicher auch Geld - sowie auch die damit verbundenen Risiken - in einer Form zu monitarisieren, finde ich nichts negatives. Geld ist ja nichts verwerfliches, sofern eine echte Gegenleistung dagegen steht.
 

Sisosto

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@Quafel ich stimme dir auch zu, ohne Server hätte Minecraft nie so viele User gehabt. Und ohne Innovationen wäre Minecraft irgendwann in der Relevanzlosigkeit versunken. Wo du auch recht hast ist, dass es eine ganze Menge Zeit und Geld bedarf um einen vernünftigen Server aufzubauen. Dass das natürlich auch mit Risiken verbunden ist, muss jedem Serverbesitzer klar sein.

Das Problem sehe ich nur bei folgendem:
Minecraft hat eine eher junge Spielerschaft. Ich würde einmal schätzen, dass der Großteil im Raum von 10-18 Jahren liegt. Und das ist grundsätzlich nichts Schlechtes, ich finde es toll, dass dieses Spiel die Interessen von vielen Altersgruppen bedienen kann. Es ist nur dann problematisch, wenn diese jungen Spieler dazu "gedrängt" werden gewisse Ränge zu kaufen. Mit 10 Jahren fehlt einigen noch komplett der Bezug zu Geld und welchen Wert dieser Papierschein oder die Zahlen in der E-Banking App von Mama und Papa bedeuten.

Und Server wie Griefergames wissen das einfach. Die YouTuber die hinter diesem und ähnlichen Netzwerken stehen wissen, dass ihr Publikum vergleichsweise jung ist und diese Gruppe auch bereit dazu ist mehr Geld auszugeben. Ein klassischer CityBuild-Server bietet nicht wirklich mehr als ein paar heruntergeladene Plugins (die dann mehr oder weniger gut konfiguriert werden) und einen Spawn. Und dafür geben viele dann ihr Geld aus.

Und ob Geld an sich etwas Schlechtes ist oder nicht lässt sich streiten, aber im Grunde stimme ich dir zu, es ist nichts verwerflich daran auch Geld zu bekommen, wenn man gewisse Leistungen erbringt. Nur Rangpreise, bei manchen Servern doppelt so hoch wie gängige Tripple-A-Titel, sollten sich auch irgendwo in Grenzen halten (auch wenn man alle Plugins selber programmiert und eigene Maps baut, dann ist das NIEMALS der selbe Aufwand wie ein Spiel wie FarCry, CallOfDuty, GTA oder sonstige zu programmieren. Und ich glabe dieser BEzug fehlt sehr vielen). Ja, klar, man muss diese Ränge nicht kaufen und man muss auf diesen Servern nicht spielen. Aber das sagen wir aus einer relativ erwachsenen Perspektive. Jeder spielt auch gerne auf dem Server auf dem die Freunde unterwegs sind, oder der dem Lieblingsyoutuber gehört. Vor allem Kinder. Und vielen fehlt noch der Vergleich zwischen "was ist ein guter Server und was nicht?" weil sie zum einen oft nicht einschätzen können, wie viel ungefährer Arbeitsaufwand es ist Plot2 einzurichten und zum anderen, weil sie oft nur die Server ihrer Lieblingsyoutuber kennen.

Ich befürchte, dass jetzt, wo es offiziell erlaubt ist Gewinne zu machen, viele Server noch intensiver für Ränge werben werden und noch intensiver Spieler dazu drängen Vorteile zu erwerben. Ich denke, dass das dazu führen wird, dass eine ganze Menge Spieler Minecraft nicht mehr so erleben werden, wie viele das Spiel kennen gelernt haben, sondern eine viel kommerziellere Art von Minecraft. Denn Geld kann auch viel zerstören. Ich kenne selber Leute, die mit der eigenen Familie nichts mehr zu tun haben wollen, weil es einmal einen Streit über Geld gab. Das sollte man denke ich auch nicht vergessen. Und sobald ein Serverleiter andere Interessen hat, als Spielern eine tolle Erfahrung zu bieten und dem Geld nachgeht, hat das natürlich negative Effekte auf den Server und die Spieler, die darauf sind.
 

Baba43

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Es ist nur dann problematisch, wenn diese jungen Spieler dazu "gedrängt" werden gewisse Ränge zu kaufen.
Das stimmt, aber diese Aussage gilt ganz unabhängig davon, welche Art von Vorteilen verkauft werden dürfen. Man werfe dazu einmal einen Blick auf den Beitrag Wie viele Halloween Sales kann die Community verkraften?

Ein faires Konzept ist nicht gleich EULA-konform und ein EULA-konformes Konzept ist in diesem Sinne nicht automatisch fair. Das ist ein Problem, um das sich keiner so recht kümmern möchte, weil es zu aufwendig wäre.
 

Sisosto

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Sisosto
Das stimmt, aber diese Aussage gilt ganz unabhängig davon, welche Art von Vorteilen verkauft werden dürfen. Man werfe dazu einmal einen Blick auf den Beitrag Wie viele Halloween Sales kann die Community verkraften?
Erstmal: Wirklich toller Beitrag, super zu lesen und toll erklärt! Hut ab.

Und zum anderen: Ja, aber die EULA sollte einen ungefähren Anhaltspunkt geben. Mit dieser Auflockerung ist es meines Erachtens nach noch einfach sogenannte "Abzock-Server" zu rechtfertigen.

Sorry, aber wenn tatsächlich altersbedingt (was man sowieso nicht verallgemeinern kann) kein Bezug zu Geld da ist, lautet die Lösung: kein Geld zur Verfügung stellen. Und das liegt dann voll in der Verantwortung der Eltern. Es ist den "jungen Spielern" nicht damit geholfen, die Verantwortung bei anderen zu suchen, auch wenn das in diesem Forum die universelle Lösung zu sein scheint.
Der Käufer sollte eigentlich nie die Verantwortung für das Produkt einer Firma tragen. Es hat (auch rechtlich gesehen) immer der Verkäufer die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass junge Mitglieder der Gesellschaft geschützt werden. Eben weil sie noch unreif sind (und ich spreche jetzt nicht von geistiger unreife, sondern von Gesetzlicher. Denn bist zum vollendeten 18. Lebensjahr ist man nur bedingt Geschäftsfähig. Das heißt so viel wie: Die Eltern müssen allem zustimmen.)

Dennoch fragen viele ihre Eltern nicht um Erlaubnis, oft handelt es sich auch um Taschengeld das für PSCs ausgegeben wird. Hinzu kommt, dass viele Eltern auch nicht die nötigen Kenntnisse zu Videospielen haben um zu entscheiden, ob der gewünschte Rang jetzt vergleichweise viel oder wenig kostet.

Das ist auch wieder eine extrem problematische Unterstellung. Sowohl Serverbetreibern ("das sind ja eh alles Betrüger") als auch Spielern ("das sind ja eh alles dumme kleine Kinder") gegenüber. Die volle Verantwortung für die Kaufentscheidung liegt beim Käufer. Wer die nicht übernehmen kann, sollte auch nicht über höhere Beträge verfügen können (siehe oben).
Erst mal zum Klarstellen: Ich habe mit keinem Wort Serverowner als Betrüger bezeichnet, noch jüngere Minecrafter als dumm beleidigt. Es ist einfach ein Fakt, dass einem in jungen Jahren der Wert von Geld nicht so klar ist. Das kann man denke ich auch schwer abstreiten.
Und dann zurück zur Verantwortung: siehe oben. Theoretisch sind Kaufverträge mit Minderjährigen eigentlich nicht einmal wirksam, wenn die Eltern nicht zustimmen. Dennoch wird das Marketing und der Content vermehrt auf Kinder gerichtet.

Es gibt dort sehr viele Spieler, und das konzentriert sich definitiv nicht alles auf "kleine Kinder". Mehr als genug Leute zwischen 16 und sogar 40 Jahren spielen dort und kaufen auch Ränge. Da wird es wohl nicht an Unwissenheit liegen, die da aktiv "ausgenutzt" wird.
Du weißt denke ich ziemlich gut wie es gemeint war. Natürlich, nicht ALLE Spieler sind unter 18, nicht alle Menschen sind auf der Erde, und nicht alle Pinguine leben am Südpol. Es geht hier immer um den Durchschnitt. Und der Altersdurchschnitt liegt bei Griefergames & CO KG sicher nicht über 15.

Danach kann man nicht gehen. Die "Triple-A-Titel", wer muss da bezahlen? Genau, alle. Wer bezahlt bei einem Free-to-play-Prinzip, wie es auf Minecraft-Servern gilt? Ein geringer Prozentsatz.
Danach kann man sehr wohl gehen, schließlich wird hier ein Angebot in der gleichen Branche gemacht. Du musst bedenken, dass Minecraft auch nicht Free-to-Play ist, sondern die Leute dafür bereits gezahlt haben. Ränge auf Servern sind eigentlich eher soetwas wie Micro-Transactions um Erweiterungen freizuschalten. Und ja, Server sind eigenständige Unternehmen, aber vom Prinzip her ist es genau das Gleiche.

Der Rest belastet nur den Server. Zudem ist die nötige Infrastruktur mit hohen laufenden Kosten verbunden.
"Der Rest belastet nur den Server" ist die falscheste Aussage die man machen kann. JEDER Spieler ist wichtig für einen Server, denn eine höhere Spielerzahl ist gleichgestellt mit einer hohen Reichweite. Alle Server sind auch auf Non-Premium Spieler angewiesen. Außerdem sollte sich jeder Serverowner, der es ernst mit Minecraft meint und den Server nicht nur aus Geldgründen betreibt, über jeden einzelnen Spieler freuen.
Und die Serverkosten sind nicht so hoch wie es immer behauptet wird. Wenn du im Supermarkt einen Liter Milch kaufst, dann kostet dich das ungefähr 1€. Aber ein Großkunde, der auf einen Schlag 10.000 Liter Milch kauft, der bekommt einen wesentlich niedrigeren Preis. Hinzu kommt, dass diese Unternehmen ihre Einkäufe von der Steuer absetzen können. Also wenn man hoch rechnet kommt man vielleicht grade so auf einen Preis von monatlich 50€ für 100 Slots. Pro 100 Slots gibt es etwa 2000-5000 Unique User. Gehen wir vom Mittelwert 3.500 aus. Wenn sich jetzt nur 2% einen Rang kaufen, dann würde ein Preis von 1€ genügen um die gesamten Serverkosten + den Preis für die Domain fürs gesamte Jahr zu zahlen.

Am Ende des Jahres schaut auf jeden Fall ein schöner Gewinn für große Server heraus. Die genauen Zahlen kannst du im Unternehmensregister nachschlagen. Fakt ist, sie machen damit nicht wenig Geld.

Richtig, aus freien Stücken. Nicht aus Zwang, nicht aus Unwissenheit, aus freien Stücken. Die allermeisten Minecraft-Spieler, die nicht gerade komplett neu sind, kennen Serverlisten, oder sie suchen einfach auf Google oder YouTube nach Servern. Vielleicht spielen Leute einfach auf Servern, wo es ihnen Spaß macht? Andere Menschen haben unterschiedliche Meinungen zu dem, was für sie ein guter Server ausmacht?
Ja, natürlich hat jeder eigene Präferenzen, das ist ja auch nichts schlimmes. Wie du richtig sagst gibt es genug Server die nichts für Ränge verlangen. Nur bekommen die selten die gleiche Aufmerksamkeit bzw. Werbung. Und auch wenn die Kaufentscheidung an sich vielleicht jedem selbst obliegt, so ist es schwer abzustreiten, dass gewisse YouTuber ihr Marketing auf eine sehr sehr junge Zielgruppe auslegen. Und ich hinterfrage ob das moralisch gesehen so in Ordnung ist. Denn wie bereits oben gesschildert: Oft fehlt der Bezug und das Wissen um zu entscheiden, ob das jetzt eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung ist, 130€ auf einem Minecraft-Server auszugeben, wo man eigentlich für das Spiel schon (im Normalfall) zwischen 20 und 27€ gezahlt hat.

Mal ganz davon abgesehen: Das ganze auf PlotSquared runterzubrechen, ignoriert die Arbeit, die hinter dieser riesigen Infrastruktur steckt, damit sie überhaupt irgendwie läuft. Hinzu kommt noch das Marketing, was ja überhaupt erst für die Spielerzahlen sorgt.
Ja, einen Server aufzubauen braucht viel Arbeit und Zeit. Aber die, die am Ende das meiste Geld einstecken sind nicht die, die den Server tatsächlich aufsetzten, betreuen, etc. Wie @Baba43 schon richtig in seinem Beitrag "Wie viele Halloween Sales kann die Community verkraften?" macht die Hintergrundarbeit jemand, der dafür (vergleichsweise) einen feuchten Händedruck bekommt. Fürs Marketing sorgen dann bei Griefergames, Minesucht und Co die YouTuber, die ihre überwiegend junge Community auf den Server holt und ihnen dann Ränge verkauft, die mit dem Arbeitsaufwand in keiner Relation stehen.

Und ja, der Beitrag von Hadde Chan hat schon einige gute Punkte, aber: PlotSquared ist das Plugin das Citybuild auf GrieferGames ausmacht. Der Rest ist nicht mehr so viel Arbeit. Eine Farmwelt aufsetzen, ein Bansystem runterladen (oder selbst coden, das geht in unter einer Woche) und et voilà, fertig ist der Server. Ja, klar ist das vereinfacht und etwas mehr Zeit wird schon reingeflossen sein als nur 1 Woche, aber diese Art von Servern haben keinen Aufwand damit neue Konzepte zu entwickeln, große Maps zu bauen, etc. Den Großteil kann man einfach Copy-Pasten (beispielsweise von Bausucht zu Griefergames oder umgekehrt).

Gewinne machen und für Ränge werben hat nichts miteinander zu tun. Verweise auf den Shop gibt es mehr als genug auf kommerziellen Servern. Trotzdem wird niemand "gedrängt". Es. Ist. Eine. Freie. Entscheidung.
Gewinn und Werbung haben sehr wohl viel miteinander zu tun! Mehr Werbung heißt meistens auch mehr Rangverkäufe. Sonst würde ja die Werbung keinen Sinn machen... Und durch intensives Marketing und ein paar Dezente hinweise vom Lieblingsyoutuber können sehr wohl dafür sorgen, dass Leute quasi dazu gedrängt werden etwas zu kaufen. Das ist ja der Sinn hinter Marketing.

Also die Art, die auf kommerziellen Servern schon längst vorherrscht? Wenn es einem nicht passt, spielt man nicht dort, fertig. Server, die nichts verkaufen, gibt es mehr als genug, wirf mal einen Blick in die Liste.
Bist du sicher, dass du meine Beiträge alle vollständig gelesen hast? Immerhin hab ich ja erwähnt, wieso ich denke, dass diese Lockerung der EULA ein falscher Schritt war. Denn es öffnet noch mehr Wege um an Geld zu gelangen.

Jede Firma hat primär das Interesse, Gewinn zu machen. Das hat also, mal wieder von dir völlig undifferenziert betrachtet, immer negative Effekte? Und das auf den Server selbst, der nur dadurch überhaupt aufrechterhalten wird, weil niemand, absolut niemand die Ausgaben für einen Server mit 1000+ Spielern übernehmen will, der nichts einbringt? Auch die Auswirkungen auf Spieler hängen, wie so oft, von den einzelnen Serverbetreibern ab.
Nein, nicht jede Firma hat primär das Interesse viel Gewinne zu machen. Es gibt auch Unternehmen die kostendeckend operieren. Geld hat natürlich nicht immer negative Effekte, aber ich denke häufiger als man denkt. Und dass Server ihre Kosten decken wollen, das ist ja verständlich. Aber es geht bei Griefergames oder Gomme nicht um Kostendeckung. Es geht um Profite. Man muss sich ja nur einmal die Ränge bei Hypixel im Vergleich ansehen. Dort ist der billigste Livetime-Rang um die Hälfte günstiger als der billigste, monatliche Rang bei Gomme. Und die Spielerzahl von HP übersteigt die von Gomme ums 9-fache (ergo mehr Serverkosten, etc.). Und dennoch kann Hypixel es sich leisten hauptberufliche Entwickler anzustellen und ein eigenes Spiel zu entwickeln. Ich denke es ist schwer abzustreiten, dass bei allen großen Servern sehr viel Gewinn rausschauen kann, auch bei einer fairen Preispolitik wie auf Hypixel. Aber was Gomme und Griefergames tun ist moralisch sehr bedenklich, meines Erachtens nach.
 

Sisosto

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Sisosto
Ui, da ist es aber ziemlich persönlich geworden. Ich denke du hast meine Antwort in einem anderen Ton gelesen, als es gemeint war. Jedenfalls fände ich es schön, wenn wir beide etwas respektvoller mit einander kommunizieren könnten. Auch ich werde mich jetzt hier bemühen mich etwas anders auszudrücken. Es ist nicht als Angriff deiner Person gemeint und es tut mir leid wenn du dich angegriffen gefühlt hast, ich versuche nur meinen Standpunkt zu erläutern. Ich glaube keines Wegs, dass du in irgendeiner Form dumm bist, ich habe nie behauptet, dass irgendjemand dumm ist.

Wo siehst du "Abzocke", also Betrug? Mit diesem Begriff werfen die Leute hier sehr gerne um sich, aber bei allen größeren Server bekommt man das, was beworben wird. Alle Beteiligten halten also die getroffene Vereinbarung ein. Wo liegt das Problem?
Aus diesem Grund habe ich das "sogenannte" davorgepackt. Natürlich betreiben die Server keinen Betrug, da hast du recht. Aber (zumindest meiner Auffassung nach) unterscheidet sich Abzocke schon recht wesentlich von Betrug. Ich verstehe unter Abzocke auch das Überteuern (in meiner subjektiven Wahrnehmung) von Preisen. Vielleicht ist das auch mehr eine umganssprachliche Auslegung des Wortes Abzocke.

Nicht für das Produkt, sondern für seine eigenen Kaufentscheidungen.
Ja, da hast du recht. Ich, für meinen Teil, finde nicht, dass Marketing an Kinder richtig ist, das bezieht sich aber zum Beispiel auch auf die ganzen Werbespots die bei Kinderfernsehsender so laufen/gelaufen sind. Ich weiß, irgendwo müssen diese Sender auch ihr Geld herbekommen, aber einige Spots könnten schon wesentlich weniger Richtung Gehirnwäsche gehen. Bei YouTubern ist das genau das selbe, wer Werbung an eine bestimmte Zielgruppe richtet sollte auch verantwortungsvoll agieren. Ich bin einfach kein wirklicher Fan davon ein Produkt das über 100€ kostet direkt an Kinder zu vermarkten.

Wo liegt dann das Problem? Taschengeld steht zur freien Verfügung. Kinder sollen ja lernen, damit vernünftig umzugehen. Dazu gehört auch, aus Fehlentscheidungen zu lernen, dafür muss man nunmal irgendwann selbst Verantwortung übernehmen.
Ich glaube halt eher, dass damit kein verantwortungsvoller Umgang mit Geld anerzogen wird, sondern eher eine Art Verschwender-Kultur. Ich sehe jetzt für die Kinder keinen wirklichen Lerneffekt dabei.

Nein, das ist kein Fakt, nur eine Pauschalisierung deinerseits. Du schmeißt einfach alle Menschen einer Altersgruppe zusammen und erkennst keine der, nunmal zahlreich vorhandenen, Unterschiede der geistigen Entwicklung einzelner Individuen an.
Ich habe absichtlich keine genaue Altersgruppe bei diesem Beispiel gewählt, sondern mich bei "junge Menschen" absichtlich unpräzise ausgedrückt. Selbstverständlich gibt es Kinder die mit 8 Jahren schon vernünftig mit Geld umgehen können, und welche, die es ihr ganzes Leben nicht lernen. Aber in irgendeinem Alter (und je jünger man ist, desto wahrscheinlicher ist es) wusste jeder Mensch nicht, was er mit Geld anfangen soll, das ist das was ich meinte, es ist keine Pauschalisierung irgendeiner Altersgruppe. Also ich hatte meinerseits mit 10 noch nicht wirklich Bezug zum Wert von Geld. Und ich vermute einfach einmal, dass das bei vielen so ist, aber ich kann mich natürlich auch irren.

Lies dir mal bitte § 110 BGB, den berühmten "Taschengeldparagraphen" durch. Interessant, dass du hier die bei mir die "du bist dumm"-Karte ziehst, aber selbst keine Ahnung hast.
Ich habe nicht die "du bist dumm Karte" gezogen. Ich habe nur versucht dir meine Interpretation des Deutschen Rechtes darzulegen. Von dem Taschengeldparagraphen wusste ich leider nichts, jetzt kenne ich ihn aber und kann den in Zukunft mitbedenken. Ich selber lebe nicht in Deutschland, deswegen habe ich mich nur flüchtig mit der Thematik beschäftigt.

Immernoch reichlich oberflächlich. Wenn das so einfach geht, dann mach doch einfach mal einen Server dieser Art auf und ziehe 3000+ Spieler damit an. Wäre doch sinnvoll, um sich mal etwas dazuzuverdienen, denkst du nicht?
Mit so einem Server 3.000+ Spieler zu erzielen ist leider nur mit einer YouTube Präsenz von 1-2 mio. Abonennten oder ordentlichem Werbebudget möglich :/ Und mir geht es nicht darum etwas dazu zu verdienen. Ich habe einfach Spaß an Minecraft, das reicht mir ^^

Wer behauptet denn hier irgendwas über die Serverkosten?
Naja, du hattest halt erwähnt, dass ein Minecraftserver mit hohen Kosten verbunden ist. Aber eigentlich meinte ich damit eher, dass viele Leute behaupten, Server hätten sehr hohe Kosten. Dass eine Website leichter zu erhalten ist als ein Gameserver ist mir bewusst.

Super, und alle die daran arbeiten, machen das aus Jux und Dollerei? Software-Lizenzen bastelt man sich auch mal eben selbst?
Ich denke, dass die wenigsten die an einem Server mitarbeiten bezahlt werden. Sicherlich einige Developer und vielleicht auch Builder, nur Moderatoren (und ähnliche Bereiche) gehen meistens eher leer aus. Und ja, ich denke schon, dass es genügend auch gute Developer gibt, die das aus Jux und Dollerei machen. Software-Lizenzen habe ich tatsächlich nicht bedacht, aber ich habe angenommen, dass große Server relativ leicht dazu in der Lage wären die gängigen Softwarelizenzen für bspw. Tebex einzusparen, indem sie selber ein Shop-System programmieren. Wäre halt mit etwas mehr Aufwand verbunden.

Letztendlich ist es extrem realitätsfern, Kostendeckung als Maß aller Dinge zu nehmen. Das sind Firmen, die sind profitorientiert, gut erkannt. Es war aber ein langer Weg, und ein immenses Risiko, bis zu diesem "schönen Gewinn".
Ich finde"immenses Risiko" einwenig überspitzt, aber im Grunde genommen hast du recht, um einen guten Server zu veröffentlichen braucht es durchaus einiges an Zeit. Das Risiko hält sich meiner Meinung nach in Grenzen, da man so ein Projekt jederzeit einstellen kann, wenn man sich Server/Lizenzen/Domain nicht mehr leisten kann oder möchte.

Mag sein, zumindest wird anhand der Zielgruppe von Minecraft selbst die jüngere Zielgruppe ebenfalls angesprochen. So kommen erst hohe Spielerzahlen zustande.
Und das ist auch gut so und nichts was ich abstreite.

Das wird oft erwähnt, als würde beides irgendwie zusammenhängen, tut es aber nicht. Ja, man hat 25 Euro gezahlt, die gehen an Mojang und man bekommt ein Spiel dafür. Man zahlt für einen Serverrang, das Geld geht an eine andere Firma und man bekommt eine andere Dienstleistung dafür. Deine Logik ist in etwa die gleiche wie "Warum soll ich für ein Onlinespiel zahlen, ich bezahle doch schon meine Internetverbindung".
Doch es hängt schon zusammen. Server sind eine Art Modifikation, Mojang bietet den Namen und die Spielerbasis, die Server nutzten diese und erweitern dafür das Spiel. Es gibt auch bei anderen Spieler modder-Commnities, doch häufig sind die nicht so gerne gesehen. Auch Mojang könnte den Multiplayer einfach so streichen, wenn ihnen die Überwachung der server zu mühsam wird (auch wenn sie das nicht so schnell tun würden).

Ja, in die Richtung stimmt das natürlich. Mehr Werbung führt zu mehr Gewinn. Die jetzige EULA-Änderung enthält aber nichts, was zwangsweise zu mehr Werbung führt, das ist absolut sinnlos.
Das habe ich auch nicht gesagt.

Es. Wird. Niemand. Gedrängt. Das ist Werbung, weiter nichts. "Hier, kauf dir doch einen Rang". Mehr sagen und machen die nicht, mehr geht auch nicht, als ihre Produkte immer wieder anzupreisen.
Es ist meistens schon etwas mehr als "Hier kauf dir doch einen Rang", aber im Grunde hast du Recht. Das Problem ist nur, dass jüngere Kinder (<- jünger ist nicht näher definiert) oft ihre Vorbilder bei YouTubern suchen und dann häufig darauf eingehen, was ihr Vorbild ihnen sagt. Ein gutes Video von Ultralativ dazu findest du hier wenn du dich näher mit dem Thema beschäftigen willst.

Ich lese immer alles vollständig. Lass doch mal die verdammten Unterstellungen bleiben. Trotzdem bleibt mein Punkt bestehen, dass die Server längst kommerziell sind, es könnte sich möglicherweise nur die Art der angebotenen Dienste ändern, weiter nichts.
Erstmal: Tut mir leid, das war nicht als Unterstellung gemeint.
Weiter: Ja und mein Punkt bleibt bestehen, dass diese Lockerung der EULA weitere Möglichkeiten bringt um u.a. unfaire Vorteile zu bieten, auch wenn es die schon vorher gab, so wird es dadurch weiter gefördert.

Warum hast du so ein immenses Problem mit diesem Grundaspekt unseres Wirtschaftssystems?
Weil sich der Großteil des Marketings an Kinder richtet. Wenn Minecraft ein Spiel ab 18 wäre hätte ich kein Problem damit, dass Server profitorientierte Unternehmen sind. Aber so wie es jetzt gerade passiert ist das kein verantwortungsvolles Marketing. Ich denke, dass Kinder den Umgang mit Geld nicht übers Internet und nicht mit Minecraft lernen sollten. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung und ich verstehe, dass es da andere Meinungen gibt.

Und der Grund, dass ich Wörter erkläre die du schon kanntest liegt darin, dass ich zum einen nicht weiß in wie weit du dich mit diesen Ausdrücken asukanntest und zum anderen, weil diesen Text eventuell auch andere lesen, die die Begriffe zuvor noch nicht gehört haben. Ich denke auch, dass man nicht "dumm" ist wenn man ein Wort nicht kennt. Ich kenne ja auch viele Wörter nicht ¯\_(ツ)_/¯
 

Sisosto

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Sisosto
Ich bin zu dem Thema jetzt mal alles los geworden was ich los werden wollte ^^ Wenn wir das so weiter spielen drehen wir uns nur im Kreis. Ich wollte und habe dir nie unterstellt du seist dumm und der Begriff der "beschränkten Geschäftsfähigkeit" ist mir das letzte Mal vor 2 Jahren untergekommen, also war er für mich nicht ganz so alltäglich. Auch lesen diese Beiträge vielleicht auch noch andere Leute, die dem Begriff noch nicht so oft begegnet sind. Davon kannst du dich jetzt angegriffen fühlen oder nicht, gemeint war es auf jeden Fall nicht böse.

Ich danke dir auf jeden Fall für deine Zeit und diese kleine Diskussion. Vielleicht sieht man sich ja wieder Mal unter einem Beitrag! WEnn du noch etwas los werden willst kannst du mir das gerne via DM schreiben!

Liebe Grüße
Sisosto
 
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