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Organisation eines Server Teams

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SasukeKawaii

Erzengel
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Minecraft
SasukeKawaii
#1
Guten Morgen,

ich wollte heute eine kleine Diskussion starten. Was für Tools benutzt ihr zur Organisation eures Serverteams? Das geht von Issue Trackern, über Mail Dienste, über Groupwares bis hin zu Service Desks. Was benutzt ihr? Wieso? Und wie zufrieden seid ihr? Habt ihr sonstige Erfahrungen, welche ihr teilen wollt?

Viel Spaß beim Antworten, Diskutieren und Abstimmen!
 
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Minecraft
gencapd
#2
Wir benutzen seit Start der Bauarbeiten am Server Trello und sind extrem zufrieden damit.
Wir haben ein allgemeines "Auffang-"Board für alles mögliche, ein Board speziell für zu besprechende Aspekte rund um den Server und eines, in das wir alle Bugs eintragen. Für ein Drei-Mann-Team reicht das auch völlig aus. :D
Der Vorteil, der Trello für uns so wertvoll macht: Wir können jederzeit weitere Daten zu einer erstellten Karte hinzufügen und alle sehen es. Das klingt jetzt wahrscheinlich nach einer Basisfunktion solcher Software, aber die ist bei Trello stabil umgesetzt und funktioniert einfach - für einen Server mit ca. 20 Spielern und drei Teammitgliedern brauchen wir eben auch keine hoch spezialisierten Lösungen wie Github, Wikimedia o.ä.

Zusätzlich haben wir natürlich einen Teamspeak-Server, auf dem wir unsere Sachen besprechen, was ich sowieso unerlässlich finde. Discord haben wir dementsprechend nicht, was ich nur der Vollständigkeit halber erwähnen möchte.
Und wenn wir uns mal schnell untereinander erreichen möchten, schreiben wir einander eben eine WhatsApp-Nachricht - was ich aber niemandem für neue Teams empfehlen würde, wir kennen uns eben schon seit ein paar Jahren - teilweise persönlich.

Ansonsten kann ich nur jedem raten, ein Forum aufzusetzen und es gescheit einzurichten. Erstens für die User, die dort Anregungen und Bugs einbringen können, andererseits aber auch gerade fürs Team, denn im Forum kann man schon verdammt gut alle möglichen Funktionen des Servers dokumentieren. Dann ist auch jedes Teammitglied immer auf dem aktuellen Wissensstand.
Für längere Texte empfehle ich dann Google Docs, auch wenn das eher für Server aus der RPG-Sparte interessant sein dürfte.
 
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#3
Folgende Informationen sind nicht in Bezug auf ein aktuell existierendes Projekt bezogen:

Der Vorteil, der Trello für uns so wertvoll macht: Wir können jederzeit weitere Daten zu einer erstellten Karte hinzufügen und alle sehen es. Das klingt jetzt wahrscheinlich nach einer Basisfunktion solcher Software, aber die ist bei Trello stabil umgesetzt und funktioniert einfach - für einen Server mit ca. 20 Spielern und drei Teammitgliedern brauchen wir eben auch keine hoch spezialisierten Lösungen wie Github, Wikimedia o.ä.
Trello ist wie Github keine wirkliche Software sondern ein Service. Natürlich wird für dessen Software benötigt, jedoch sind dies nicht die Funktionen, die einen besonders interessieren. Insbesondere die hier dargestellte Funktion zum Teilen von Daten ist das als das "wichtigste" dargestellt wurde. Ein Service, keine Software. Trello ist dabei eine Spezial-Software zur Planung und Organisation. Dies mit einer Software für Wikis oder einer VCS Plattform zu vergleichen ist absolut unpassend. Dabei stimme ich zwar grundsätzlich zu, dass die meisten hier gelisteten Programme Overkill sind, jedoch nicht aus dem Grund, dass diese "hoch spezialisiert" sind. Das ist nämlich für die vorher gelisteten Fälle einfach nicht wirklich der Fall. Das mag aber auch an einem unterschiedlichen Abstraktionsgehalt liegen. Ich gehe später noch mal kurz darauf ein.

Zusätzlich haben wir natürlich einen Teamspeak-Server, auf dem wir unsere Sachen besprechen, was ich sowieso unerlässlich finde.
Hier möchte ich grundsätzlich sagen, dass ich sowas mehr als nur suboptimal sehe. TeamSpeak als Dateiaustauschplattform zu verwenden ist nicht nur aus UX Gründen* schlecht:

- Frei nach der UNIX Philosophie sollte ein Programm möglichst eine Funktion (z.B. Telefonie) abdecken. Teamspeak hingegen beinhaltet tausende von "tollen", unnötigen Funktionen und dessen Einrichtung ist einfach unnötig kompliziert. Insbesondere die Rechtevergabe durch einen numerischen Wert
- TeamSpeak Betreiber verwenden häufig tausende von Rängen, Gruppen und Channel um die Hierarchie eines Servers abzubilden. Dieser Prozess wird dabei meistens von Hand durchgeführt.
- Benötigt einen eigenen Client und damit zum kurzen Download ungeeignet.
- Kein Webinterface
- Integration mit anderer Software recht schwierig
- Nicht Open Source oder freie Software
- Teuer, wenn keine NPL verwendet wírd

Dafür ist ein Vorteil von TeamSpeak, dass es selbst gehosted werden kann. Alternativen wie Skype, Mumble oder die neue Hype Lösung "Discord" will ich dabei auch nicht unbedingt empfehlen.

Und wenn wir uns mal schnell untereinander erreichen möchten, schreiben wir einander eben eine WhatsApp-Nachricht - was ich aber niemandem für neue Teams empfehlen würde, wir kennen uns eben schon seit ein paar Jahren - teilweise persönlich.
Persönlich kann ich hier nur Telegram empfehlen, welches die Kommunikation und Integration vereinfacht und nicht die Weitergabe einer Telefonnummer erfordert. Im Gegensatz zu TeamSpeak kann so auch Kommunikation stattfinden, ohne dass eine konstante Internetverbindung notwendig ist. Es ist zudem Komfortabler als ein Forum. Dies ist aber auch erst wichtig, wenn eine gewisse Größe erreicht wurde.

Ansonsten kann ich nur jedem raten, ein Forum aufzusetzen und es gescheit einzurichten. Erstens für die User, die dort Anregungen und Bugs einbringen können, andererseits aber auch gerade fürs Team, denn im Forum kann man schon verdammt gut alle möglichen Funktionen des Servers dokumentieren. Dann ist auch jedes Teammitglied immer auf dem aktuellen Wissensstand.
Für längere Texte empfehle ich dann Google Docs, auch wenn das eher für Server aus der RPG-Sparte interessant sein dürfte.
In einem Forum Anregungen und Bugs zu sammeln halte ich für eine durchaus mögliche und akzeptable Lösung. Es ist zudem eine gute Stelle um die Community weiter auszubauen, binden und zu Informieren. Ich würde jedoch widersprechen, dass eine derartige Lösung für ein Team förderlich ist. Ich habe mit dieser "traditionellen" Teamarbeit einige Zeit gearbeitet und finde es prinzipiell nicht schlimm, aber Kommunikation ist eher bürokratisch. Dokumente auf diese Art und Weise zu verfassen, pflegen und zu warten ist aufwändig. Formatierung und Design mühsam. Google Docs oder Word sind dabei Programme die ich meiden würde. Häufig wird nämlich hier die Produktivität vergeudet, weil das Design nicht "gut" aussieht und 80% der Zeit mit Formattierung statt mit Formulierung verwendet wird. Persönlich würde ich daher Markdown oder LaTeX verwenden. Dadurch kann dies auch mit Git verwaltet werden, sodass Dokumentation nichts anderes als Code wird. Daraus lassen sich dann einfach mit etablierter Software HTML, PDF und EPUB Dateien generieren. Diese sind dann sowohl für Team-Mitglieder als auch für externe Personen einfach verfügbar. Zudem ist man nicht abhängig von Google oder Microsoft. Wenn wirklich nur kleinere Dateien verwaltet werden, ist es auch möglich diese mit einem Forum zu verwalten. Ich würde dabei aber keine Diskussionen im Forum durchführen, sondern dies interaktiv durch einen Chat (z.B. Discord, Telegram, Slack) bewerkstelligen. Hierdurch können sich auch natürliche Filter bilden, sodass uninteressante Themenbereiche für Teammitglieder automatisch nicht oder nur unbedeutsam relevant wird.

Gründe wieso ein Version Control System (VCS) wichtig ist:
- Änderungen werden zuordnenbar
- Jede Änderung hat automatisch eine Version
- Arbeit unabhängig von irgendwelchen externen Servern, da lokal gearbeitet werden kann
- Zugriffskontrolle ist einfach und transparent
- Einbindung in Continous Integration möglich (auch hilfreich für Dokumentation)

* Hier ein kleiner Disclaimer: Ich habe schon seid Jahren keine Möglichkeit über Teamspeak Dateien herunterzuladen. Dies hat auf mehr als 3 Systemen mit unterschiedlichen Betriebssystemen nicht funktioniert. Ist mir persönlich aber auch egal.
 
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Minecraft
gencapd
#4
Trello ist wie Github keine wirkliche Software sondern ein Service. Natürlich wird für dessen Software benötigt, jedoch sind dies nicht die Funktionen, die einen besonders interessieren.
Falls du mal das Gefühl haben solltest, dass diese Abgrenzung niemanden interessiert: Da könnte was dran sein.

Hier möchte ich grundsätzlich sagen, dass ich sowas mehr als nur suboptimal sehe. TeamSpeak als Dateiaustauschplattform zu verwenden ist nicht nur aus UX Gründen* schlecht:
Wir benutzen Teamspeak auch nicht als Datenaustauschplattform, sondern um uns in Echtzeit zu unterhalten.
Ich bin da vielleicht auch einfach altmodisch, aber ich höre hin und wieder gerne die Stimme meiner "Kollegen" und verwende keine Zeit darauf, alles auf der Tastatur auszuformulieren.
Weiterer Vorteil: Wenn man sich vorher noch nie gesehen hat, erkennt man sich beim erstmaligen gemeinsamen Gamescom-Besuch zumindest an der Stimme.

- Frei nach der UNIX Philosophie sollte ein Programm möglichst eine Funktion (z.B. Telefonie) abdecken. Teamspeak hingegen beinhaltet tausende von "tollen", unnötigen Funktionen und dessen Einrichtung ist einfach unnötig kompliziert. Insbesondere die Rechtevergabe durch einen numerischen Wert
- TeamSpeak Betreiber verwenden häufig tausende von Rängen, Gruppen und Channel um die Hierarchie eines Servers abzubilden. Dieser Prozess wird dabei meistens von Hand durchgeführt.
- Benötigt einen eigenen Client und damit zum kurzen Download ungeeignet.
- Kein Webinterface
- Integration mit anderer Software recht schwierig
- Nicht Open Source oder freie Software
- Teuer, wenn keine NPL verwendet wírd
Und der große Vorteil von Teamspeak ist eben, dass quasi jeder Minecraft-Spieler den Client bereits installiert hat, womit sich das theoretische Contra-Argument, ich müsse mir einen extra Client herunterladen, praktisch erübrigt.
Tausende von Rängen benötigen wir auch nicht, aktuell haben wir drei - na gut, vier, wenn man die Admin Server Query mitrechnet, die ich ab und zu brauche, weil der Admin-Rang sich nicht selbst bearbeiten kann.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass wir dank eines Betreibens eines unserer Admins die angesprochene NPL eben haben, damit 512 Slots hosten dürfen und auf Zweit- und Drittplattformen wie z.B. Discord glücklicherweise verzichten können.

Ich danke dir aber für die angesprochenen Softwares zur Dokumentation, ich werde mal einen Blick darauf werfen.

MfG
gencapd
 
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#5
Falls du mal das Gefühl haben solltest, dass diese Abgrenzung niemanden interessiert: Da könnte was dran sein.
Solche unqualifizierte Betrachtungsweisen haben in der Vergangenheit schon häufig dazu geführt, dass schlechte und verbraucherfeindliche Organisationen (z.B. Microsoft) profitieren. Es gibt gründe, wieso ein Vendor-Lock-In gefährlicher ist, als eine traditionelle Software. Dieser ist bei Github zwar nicht unbedingt applikabel, da viele Schnittstellen standardisiert sind, jedoch trotzdem eine wichtige Betrachtung. Gibt schließlich nen Grund, dass selbst Gates in nem internen Memo davon redet, dass genau dieser Effekt (Vendor-Lock-In) Microsoft am Leben erhalten hat.

Wir benutzen Teamspeak auch nicht als Datenaustauschplattform, sondern um uns in Echtzeit zu unterhalten.
Ja da habe ich in der tat nicht richtig gelesen. Zur Telefonie ist Teamspeak durchaus geeignet (siehe oben).

Und der große Vorteil von Teamspeak ist eben, dass quasi jeder Minecraft-Spieler den Client bereits installiert hat, womit sich das theoretische Contra-Argument, ich müsse mir einen extra Client herunterladen, praktisch erübrigt.
Es erübrigt sich überhaupt nicht, ist nicht theoretisch und schon lange nicht durch eine hohe Verbreitung zu entschuldigen. (War aber oben vor allem auf TeamSpeak als Dateisystem bezogen) Fakt ist, dass TeamSpeak vorallem im mobilen Sektor (z.B. Android und iOS) im Vergleich zur Konkurrenz eine geringere Verbreitung aufweist und kostenpflichtig ist. Von den etwaigen Sicherheitsrisiken in der Vergangenheit mal abgesehen. Aber das muss in der Tat jeder selbst wissen. Es geht hier auch nicht darum TeamSpeak zu vergöttern oder zu verdammen, sondern die Fakten darstellen. Dass dabei nicht alle Eigenschaften auf jeden Server hier zutreffen, ist eine ganz andere Sache.
 

Baba43

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#6
Die Organisation eines Teams ergibt sich automatisch mit der Zeit. Sie ist abhängig davon, wie die Beteiligten mit den Werkzeugen umgehen und da immer wieder Menschen kommen und gehen, ändern sich auch die Anforderungen. Manche haben einfach keine Lust auf bestimmte Arten und Weisen und die Organisation eines Projekts ist ein Prozess, der ständig überarbeitet wird. Das sage ich deshalb, weil es meiner Meinung nach nicht so wichtig ist, sich am Anfang festzulegen. Man kann immer mal wieder neue Dinge probieren, was auch neuen Wind in die ganze Angelegenheit bringt.

Wir nutzen generell sehr viel Google Docs, wenn es darum geht, Listen zu führen, Texte zu schreiben usw. Google Docs sind überall verfügbar, immer erreichbar, bieten eine Verlaufsgeschichte, können in Echtzeit bearbeitet werden usw. Außerdem sind insbesondere die Tabellen sehr mächtig, da sie um eigene Scripte erweitert werden können. Wir haben dort z. B. unsere APIs angeschlossen, sodass in der Tabelle sichtbar wird, ob ein Spieler aktiv ist oder nicht, welchen Rang er hat usw. Das hilft insbesondere unserer Moderation dabei, die regelmäßigen Routine-Aufgaben zu erledigen.

Generell bevorzuge ich jedoch, dass interne (beständige) Kommunikation im internen Forum stattfindet. Jeder Server hat in der Regel ein Forum und somit ist es obligatorisch, dass es auch einen internen Bereich gibt, der nur für das Team ist. Da jeder Spieler das Forum kennt, erfordert es praktisch keine Einarbeitung von neuen Teammitgliedern in das Forum. Sobald sie ins Team aufgenommen wurden, bekommen sie eine entsprechende Gruppe und damit automatisch alle passenden Zugriffsrechte. Wir führen dort unsere wichtigen Diskussionen, halten wichtige Informationen fest usw. Manchmal ist es auch eine Mischung mit Google Docs, wo dann die Dokumente aus dem Forum heraus verlinkt sind.

Für kurzweilige (= unbeständige) Kommunikation nutzen wir derzeit noch Slack. Das funktioniert an sich auch ziemlich gut, allerdings sind einige Teammitglieder damit überfordert und finden es anfangs nicht so toll, dass sie jetzt extra ein zusätzliches Tool überall installieren müssen. Da Slack für Community-Projekte viel zu teuer ist, kann man es praktisch gesehen nur in der kostenlosen Variante verwenden und da haben wir grundsätzlich das Problem, dass nicht genügend Nachrichten, Dateien usw. gespeichert werden können. Das ist auch der Grund, warum wir bei wichtigen Themen immer aufs interne Forum setzen, denn dort gehen Beiträge nicht unter.

Was die interne interne Organisation betrifft (also auf Ebene der Projektleitung) habe ich immer gerne Asana benutzt. Mit Asana kann man eigentlich alles machen, aber der riesige Nachteil ist, dass man umsonst nicht mehr als 15 Nutzer haben kann. Danach wird es ähnlich absurd teuer wie Slack. Falls du nicht über 15 Nutzer kommst (da nicht zwangsläufig jedes Teammitglied einen Account dort braucht) oder es für dich selbst nutzen willst, ist das auf jeden Fall einen Blick wert. Kompliziertere Sachen wie Jira würde ich meinem Team niemals zumuten.

Generell lassen sich die meisten Dinge, die durch Tools gelöst werden können, auch auf die herkömmliche Weise erledigen. Man kann die Projektplanung ohne Probleme auf dem Papier bzw. im internen Forum oder alleine mit Google Docs realisieren. Je mehr Komplexität durch weitere Tools dazu kommt, desto eher werden Teammitglieder abgehängt. Wir haben jedenfalls alle Altersgruppen im Team und darunter sind dann z. B. auch Mütter, die mit Technik generell überfordert sind. Die sind dankbar dafür, wenn sie eine einfache Liste im Forum einsehen können, anstatt sich hier anzumelden und da anzumelden und dann wieder hier zu gucken und da zu gucken.

Man sollte sich deshalb nicht nur um die Organisation kümmern, weil man sich um Organisation kümmern will, sondern wenn Bedarf dafür da ist. Bis dahin sollte alles so einfach gemacht werden, wie nur möglich. Das beste Tool bringt nix, wenn es dann am Ende sowieso nicht wirklich genutzt wird. Letzteres ist bei uns in der Vergangenheit aber nur allzu häufig passiert. Ein paar Leute hatten Lust, irgendwas auszuprobieren, haben es möglicherweise auch versucht, aber der Rest konnte sich damit nicht anfreunden. Am längsten leben die einfachsten Möglichkeiten, deshalb bleibe ich bei internes Forum & Google Docs.

Ob Teamspeak oder Discord macht für mich keinen Unterschied. Das ist eine Sache der Präferenz und letztendlich egal. Wenn sich das Team unterhalten will, wird es das tun. Wenn nicht, ist es auch egal, welche theoretischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Bei uns ist und bleibt es Teamspeak, weil wir im Interesse der Community auf Teamspeak setzen. Kostet aber eben Geld.

Von WhatsApp, Telegram und sonstigen privaten Messengern rate ich ganz dringend ab, denn wie auch bei der Arbeit, braucht man als Mensch zwischendurch Abstand. Ich würde wahnsinnig werden, wenn ich jeden Tag hunderte Nachrichten auf mein Handy bekäme. Schon jetzt muss ich immer wieder irgendwelche Gruppen muten. Wenn dein Team und somit die Aktivität wächst, steigt auch die Kommunikation und die sollte sich nicht mit deinem Privatkram mischen. Hier liegt wohl doch ein entscheidender Vorteil von Slack: du hast verschiedene Channel und kannst pro Channel einstellen, ob sie z. B. mobile Benachrichtigungen generieren sollen oder nicht. Bei uns gibt es daher den Channel #wichtig, der genutzt wird, wenn es dringende Probleme mit dem Server gibt.
 
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