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Sind kostenpflichtige Plugins besser als kostenlose Plugins?

  • Themenstarter Gelöschtes Mitglied 210263
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Gelöschtes Mitglied 210263

Guest
Anmerkung der Moderation: Dieser Thread entstand im Hilfeforum und wurde hier aufgrund folgender Aussage ausgegliedert.

Ich würde dir Raten mal nach einem Entwickler/Developer dich um zu schauen da es viel besser und einfacher für die Zukunft ist.
Jedoch kann ich dir Sagen all diese Permission Systeme also (PermissionEx, Luckperms, etc.) sind alle SEHR Fehlerhaft daher kann ich dir Sagen gib dafür lieber mal 15 Euro oder so aus wenn du willst Such ich dir ein gutes raus jedoch sind die Free teile sehr Fehlerhaft da sind die, die du dir Kaufen kann 1000x besser. Hoffe ich konnte helfen. ;D
 
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SirYwell

Braumeister
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SirYwell
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Gelöschtes Mitglied 210263

Guest
Kannst du das belegen?
Und noch viel interessanter:
Also ich kann belegen das bestimmte PermissionSysteme wie auch aufgezählt (PermissionEx & Luckyperms) schlecht sind da Luckyperms zu Perfomance Problemen führt weiß ich aus eigener Erfahrung und PermissionEx hat Sicherheitslücken soviel dazu ich meine es gibt bestimmt irgendwo im Internet ein "gutes" Permission System.

Kannst du das belegen?
Nur weil etwas Geld kostet, ist es noch lange nicht besser. Außerdem sind kostenpflichtige Plugins meist nicht einmal OpenSource. Bei dem Zeug, was ich bisher so gesehen hab, wärs aber auch peinlich, den Code zu veröffentlichen.
Und ich sag mal so ich habe das verallgemeinert ich meinte es so es gibt bestimmte Kaufbare Permission Systeme die gut sind natürlich gibt es da wieder ausnahmen welche Schlecht sind aber in 3 von 5 fällen sind Kaufbare Permission Systeme besser verstehst du was ich meine?
 

SirYwell

Braumeister
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SirYwell
Also ich kann belegen das bestimmte PermissionSysteme wie auch aufgezählt (PermissionEx & Luckyperms) schlecht sind
Dann würde ich mich auch über den Beleg freuen. Du könntest zum Beispiel mittels Timings/Profiling darlegen, inwiefern LuckPerms Performance-Probleme verursacht (bei ordnungsgemäßem Einsatz) :) Im Optimalfall kannst du es ja direkt noch mit einem besseren, kostenpflichtigen Plugin mit ähnlichem Funktionsumfang in Relation setzen.

Ansonsten sind das hier irgendwie nur haltlose Behauptungen.
 
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Gelöschtes Mitglied 210263

Guest
Ich habe jetzt nicht die Zeit dafür das ich Luckperms auf einen Server installiere einrichte und dann noch ein Plugin Kaufe das ist unnötig solltest du aber selbst merken. Ich habe dazu ein eigenes Permission System also weiß ich nicht was ich jetzt mit einem Download oder Kauf System soll sollte man verstehen.
 

SirYwell

Braumeister
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SirYwell
Ich habe jetzt nicht die Zeit dafür das ich Luckperms auf einen Server installiere einrichte
Du kannst mir auch gerne einen anderen Beleg dafür zeigen, dass LuckPerms
ist. Ohne Begründung rein aus eigener Meinung kann man solche Aussagen auch einfach lassen.

Zudem ist Open Source wohl kaum ein Qualitätsindikator.
Hab ich nicht behauptet, allerdings kann ich mir offenen Quelltext anschauen, ohne Geld dafür auszugeben.
Wer an einer Software verdient, hat einen Anreiz, hohe Qualität zu bieten, sie dauerhaft zu pflegen und Support zu leisten, das kann durchaus ein Vorteil sein.
Diese Verallgemeinerung stimmt halt auch nicht. Mal von der Qualität abgesehen, gibts auch einige kostenpflichtige Plugins auf Spigot, die der jeweilige Entwickler nicht mehr weiterentwickelt. Die Kunden stehen dann mit kaputter Software da und können Probleme nicht mal beheben, ohne das Plugin zu dekompilieren. Der Vorteil kann sich also jederzeit in Luft auflösen und in einen Nachteil verwandeln.
 

SirYwell

Braumeister
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SirYwell
Eigentlich würde ich den Thread auch gerne ruhen lassen, aber Halbwahrheiten und Vermutungen kann ich nicht einfach so stehen lassen.

Ja, logischerweise hast du zu kostenpflichtiger Software und deren Quelltext keinen Zugang, ohne Geld auszugeben.
Kostenpflichtige Software ist nicht zwangsweise closed source. Mein Punkt ist also nicht
"kostenpflichtige Plugins sind kostenpflichtig"
sondern
allerdings kann ich mir offenen Quelltext anschauen, ohne Geld dafür auszugeben.
Was denkst du, wie viele der Kunden überhaupt in der Lage sind, Fehler zu beheben?
Es bräuchte ja nur einen, der die Entwicklung wieder aufgreift, wenn das Plugin open source ist. Der Anteil an Leuten, die also das Problem nicht beheben können, ist relativ irrelevant.
Erstere arbeiten daher mit höherer Wahrscheinlichkeit weiter an ihrer Software.
Oder halt auch nicht, weil sie zum Beispiel keine Lust mehr drauf haben. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass sowas ziemlich ätzend ist, weil man dann Datenbanken und Konfigurationen auf ein anderes Plugin übertragen darf, nur weil ein minimaler Bestandteil der Software in einer neuen Minecraft-Version nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert (oder man dekompiliert es und hat mit einer möglicherweise grottigen Codebase dann jede Menge Ärger am Hals). Da bringt mir die höhere Wahrscheinlichkeit recht wenig.

Um auf meinen ursprünglichen Punkt zurückzukommen: Ein weit verbreitetes open source Plugin wie LuckPerms wird von einer recht großen Community betreut. Bei Plugins, die closed source und kostenpflichtig sind, muss ich mich hingegen auf einzelne Personen oder kleine Gruppen verlassen. Das mag unter gewissen Umständen sinnvoll sein, allerdings halte ich es für sehr kritisch, jemandem zu kostenpflichtigen Plugins zu raten, ohne dies auch vernünftig begründen zu können. Insbesondere, wenn es durchaus brauchbare Alternativen gibt.
 

SirYwell

Braumeister
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SirYwell
Was habe ich vermutet? Was war gelogen?
Keine Ahnung wie du auf die Idee kommst, dass ich mich auf dich beziehe. Dieser Thread besteht ja noch aus anderen Teilnehmern.
Was dabei herauskommt, kann man sich vorstellen.
Ich muss mir nichts vorstellen, was ich mit eigenen Augen sehen kann. Wenn du schon immer sagst, dass die Mehrheit mit dem Quellcode wenig anfangen kann, dürftest du ja auch verstehen, dass für diese dann auch der öffentlich einsehbare Code wenig Mehrwert bietet und sie dennoch auf die kostenpflichtige Software angewiesen sind.
Sehen wir uns mal die Contributor von LuckPerms an.
Wie begründest du den Ursprung dieser Zahlen? Solange der Entwickler sich ordentlich um das Plugin kümmert, sind Beiträge anderer Entwickler schlichtweg nicht notwendig. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Entwickler nicht kurzerhand abgelöst werden könnte. Und je mehr Server ein Plugin verwenden, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand drum kümmern würde.
Open Source verhindert das absolut nicht.
Verhindern nein, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich Nachfolger der Aufgabe annehmen, ist wohl größer als bei einem Plugin, von dem kein originaler Quellcode vorhanden ist.
Wie viele deiner Argumente trifft das auf alle Plugins zu, wo ist das also ein Argument speziell gegen kostenpflichtige Plugins?
Ich meine schon mal erwähnt zu haben, dass ich mir öffentlich verfügbaren Quellcode anschauen kann? Das kann ich dann insbesondere tun, bevor ich die Software nutze bzw. dafür bezahle.
Ein Plugin zu verkaufen, ist schwieriger, mit höheren Erwartungen und diversen Pflichten aber eben auch einem Anreiz, vernünftig zu arbeiten, verbunden, als einfach irgendetwas hochzuladen.
Wenn ich mir die Ressourcen auf Spigot anschaue, muss ich dir da zustimmen. Wenn ich allerdings nur weit verbreitete open source Plugins mit weit verbreiteten kostenpflichtigen Plugins, die nicht open source sind, vergleiche, sind die Unterschiede direkt verschwindend gering.
Wo kommt das jetzt her?
Wieder beziehe ich mich nicht auf dich. Diese Diskussion wurde ja nicht wirklich von dir ausgelöst, sondern von
jedoch sind die Free teile sehr Fehlerhaft da sind die, die du dir Kaufen kann 1000x besser.
Ich hab langsam das Gefühl, dass ich mich wiederhole und wir uns im Kreis drehen.
 

JOO200

Braumeister
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Server sind Nutzer, nicht Entwickler. Sie konkurrieren außerdem miteinander, haben also keine Motivation, der Konkurrenz durch öffentliche Weiterentwicklung einen Vorteil zu verschaffen, wenn sie es schon tun. Ja, bekannte Projekte haben logischerweise größere Chancen, aber das hängt nicht mit Servern zusammen.
In meinen Augen ist das aber zu kurzfristig gedacht.
Ich bin als Projektleitung und Entwickler auf einen Server tätig, trotzdem habe ich nichts dagegen, externe Plugins zu verbessern. Seien es nun einzelne Kleinigkeiten oder wenn es ein berechtigtes Interesse meinerseits gibt, dann auch größere Reworks. Dass die meisten Änderungen die ich dann per Pull Request einbringe natürlich für meinen Server sind, sollte ja verständlich sein.

Ich könnte diese ganzen Änderungen natürlich auch über die API-Schnittstelle von vielen Plugins einpflegen oder diese Plugins forken und selbst weiter führen. Wenn das aber jeder machen würde, dann würden diese Open Source Projekte nicht weiter entwickelt werden. Vieles kommt dann doch von den Nutzern. Klar - die Kernkomponenten von meinem Server sind closed source und nicht öffensichtlich einsehbar. Aber ein Grundgerüst von Plugins, wie zum Beispiel WorldEdit, WorldGuard, LuckPerms, Vault (+Economy) etc. sind OpenSource und das ist auch ganz gut so.

Und auch im richtigen Leben werden Open Source-Projekte meistens von vielen Firmen gemeinsam entwickelt, die zueinander Konkurrenten sind. Denn wenn jeder seine eigene Lösung entwickeln würde, gäbe es neben erhöhten Investitionen auch unter Umständen inkompatible Stände, die später einmal Probleme machen würden. Dies kann man bei openJDK auch ganz gut sehen.

Und auch wenn nicht jeder Nutzer sich Source-Code anschauen kann und verstehen kann, was da passiert. Einzelne Nutzer können das durchaus und können bewerten, ob ein Plugin gut ist. Ich bin in der Zwischenzeit soweit, dass für essentielle Bereiche des Servers nur noch OpenSource-Projekte in Frage kommen, da ich dort die Codebasis bewerten und Änderungen gut verfolgen kann.
Bei einer schlechten Codebasis kann ich zumindestens sagen, dass das nicht auf meinen Server kommt.

Dass nun einige Server sich nicht die Codebasis anschauen können, ist schade. In meinen Augen kann aber so ein Server sowieso nicht einzigartig werden. Ohne etwas eigenes zu entwickeln wird ein Server immer im Einheitsbrei mitschwimmen. Plugins einstellen kann jeder etwas technisch versierte Mensch und das sind sehr viele.
Vor allem der Satz "Server sind Nutzer, nicht Entwickler." ist in meinen Augen schon der falsche Ansatz. Server müssen Entwickler sein, wenn etwas einzigartiges heraus kommen soll, was sich von dem 0815-Einheitsbrei abheben soll.
 

SirYwell

Braumeister
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SirYwell
Ihr beide seid zwei von... wie vielen Plugin-Nutzern?
Wie viele müssen hier denn kommentieren, dass du uns nicht als Ausnahme betrachtest? Weshalb ich das anders sehe:
Wie man an Projekten wie LuckPerms, WorldEdit oder BungeeCord sieht, findet kaum eine Beteiligung durch Serverbetreiber statt.
Gerade bei WorldEdit sieht man eigentlich sehr gut, wie sich die Entwickler teilweise abgelöst haben. Und dass andere wiederrum beinahe 10 Jahre daran arbeiten, ist ja wohl auch eher ein Zeichen dafür, dass das Projekt nicht von jetzt auf nachher vom Erdboden verschwindet. BungeeCord wird hauptsächlich von md-5 entwickelt, muss ich dazu noch mehr sagen?
Außerdem findet sehr wohl eine Beteiligung durch Serverbetreiber statt. Leute, die Bugs vernünftig reporten, sind bei Open-Source-Projekten auch relevant. Und es ist auch für Entwickler einfacher, einen Bug zu melden und das Problem von jemandem beheben zu lassen, der mit der Codebasis vertraut ist. Das heißt aber nicht, dass kein Interesse da wäre, das Projekt weiter zu betreuen.
Ein weiterer Punkt: Plugins wie WorldEdit haben auch eine umfangreiche API, die von vielen anderen Plugins genutzt wird. Die Entwickler dieser Plugins wiederrum sind also mit der Codebasis schon einigermaßen vertraut und könnten, wenn denn nötwending, ebenfalls zu WorldEdit beitragen. Die Contributions anhand der kompletten Commit-History für eine etwaige Zukunft prognostizieren zu wollen ist wohl relativ sinnlos.
 
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SirYwell

Braumeister
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SirYwell
Es ist also der Regelfall, dass Nutzer von Bukkit-Plugins auch programmieren können, und dann noch so, dass sie in der Lage sind, fremden Code größerer Plugins zu verstehen und zu verbessern?
Ich bezweifle, dir erklären zu müssen, dass es zwischen zwei Ausnahmen und dem Regelfall noch ein wenig Spielraum gibt. Meine Aussagen so zurechtlegen, dass sie dir passen, bringt da auch nix.
Laut dir wäre dann jeder Serverbetreiber ein Softwareentwickler der aus irgendeinem Grund seine Fähigkeiten nicht einsetzt, auch nicht zum eigenen Vorteil.
Ganz sicher nicht laut mir.
Der Durchschnittsowner, der gestern den neuesten PlotSquared-Citybuild-Server eröffnet hat, beteiligt sich ohnehin nicht an solchen Diskussionen.
Der gibt seinen Server übrigen nach drei Monaten wieder auf und ist nicht auf langjährigen, verlässlichen Support oder sonst irgendwas angewiesen. Kurz gesagt ist der in dieser Situation absolut irrelevant.
Es ging darum, dass Serverbetreiber in der Regel reine Konsumenten sind, und bezog sich auf den Post von @JOO200.
Das stimmt so halt einfach nicht. Jede Rückmeldung ist für einen Entwickler ein Beitrag, egal ob in Form von Bugreports, Spenden, Support anderer auf dem jeweiligen Discord-Server oder sonstwie.
Es gibt keinen Anreiz (oder Zwang) zu bleiben.
Ja, es gibt keinen Zwang. Jemand, der ein 5€-Plugin auf Spigot anbietet, ist aber genausowenig gezwungen. Die Einnahmen sind für die meisten eher eine Aufwandsentschädigung als ein stattlicher Lohn. Wenn der Entwickler aus der Schule raus ist und sein Studium anfängt, lässt er es halt.

Wenn für dich ein Projekt, an welchem du bereits etliche Jahre mitwirkst, keinen Anreiz bietet, das auch weiterhin zu tun, dann gilt das erst mal nur für dich.
Das kann also immer wieder passieren, und ob da dann irgendwann jemand einspringt, und was der leistet, kann man nie wissen.
Auch hier Bei Open-Source-Projekte kann man das nie wissen, bei Closed-Source-Projekten ist das aber ziemlich sicher nicht der Fall. Was ist hier dein Argument?
Dann braucht es aber wieder jemanden, der in der Lage ist, den Fehler zu beheben.
Du hast behauptet
Daraus folgt, dass es den meisten Projekten sehr gut gehen würde (bzw. geht), auch wenn die Serverbetreiber nichts beitragen.
was ich aber anders sehe, weil auch Bugreports für die Qualität eines Plugins wichtig sind (und auch, dass man sieht, welche Probleme bestehen, ist gegenüber einer rein auf Werbung ausgelegten Download-Seite ein Vorteil für Serverbetreiber). Natürlich muss ein Problem auch von jemandem behoben werden, aber ich sehe nach wie vor nicht, wie da kostenpflichtige Plugins ernsthaft im Vorteil sind.
Wenn ein Entwickler allerdings nichts leistet, sondern Bugs beheben lässt, ist die Behebung wieder von denen abhängig, die es tun.
Nein. Er könnte das Problem ja beheben, wenn es denn notwendig wäre.
Wer eine API benutzt ist automatisch mit der Codebasis der Implementation vertraut und kann dazu beitragen?
:)
Natürlich ist er nicht automatisch mit der kompletten Codebasis vertraut, aber auf einem Level, dass das Finden und Beheben von Bugs durchaus keine unmögliche Herausforderung darstellt. Insbesondere haben diese Entwickler ja grundlegendes Interesse daran, dass von ihnen genutze Schnitstellen funktionieren.
Ich habe die Commit-Histories genutzt, um die geringe Anzahl derer, von denen das Weiterkommen eines Projekts abhängt, zu zeigen.
Das ist schlichtweg keine sinnvolle Prognose. Ein Open-Source-Projekt ist nicht abhängig von den aktuellen Entwicklern, sondern davon, wie sehr die Nutzer darauf angewiesen sind.
 

Malfrador

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Malfrador
Vorteile, die ich persönlich bei OpenSource-Plugins sehe:
  • Ich muss kein Geld ausgeben. Klingt doof, aber ich stecke das lieber in wichtigere Dinge als Minecraft-Plugins
  • Als Entwickler:
    • Wenn mir etwas nicht gefällt kann ich das selber anpassen und bin nicht auf einen Entwickler angewiesen.
    • Wenn der Entwickler aufhört, das Plugin zu entwickeln kann ich dies selber tun.
  • Fehler im Source Code fallen eher auf, weil ihn sich tendenziell mehr Leute ansehen.
  • Das Plugin hat tendenziell eine größere Community (weil es gratis ist und nicht 10 Downloads hat wie sehr viele kostenpflichtige Plugins auf Spigot). Das führt erstens zu besserer Unterstützung (z.B. in Plugin-Discordservern) und zweitens zu weniger Fehlern (mehr Leute die Bugs melden können, die sonst niemandem auffallen)*
  • Andere Leuten haben etwas davon. Mich persönlich freut das.
Ich glaube es gibt einfach zwei Mentalitäten. Es gibt Leute die Plugins entwickeln und erwarten, das sie für diesen Aufwand irgendeine Form von Entschädigung erhalten.
Und es gibt Leute die Plugins entwickeln weil es ihnen Spaß macht, weil sie diese z.B. ursprünglich für ihren eigenen Server entwickeln und die Arbeit an diesem ihnen viel Spaß bereitet. Dann ist es auch egal ob man Geld dafür bekommt oder nicht.

*Das ist besonders bei komplexen Plugins unglaublich relevant. Wir merken das selber bei z.B. DungeonsXL. Das Plugin ist ein Dungeon-System mit der Möglichkeit, eigene Dungeons aus verschiedenen Komponenten zu erstellen. Dadurch das man diese relativ beliebig kombinieren kann, ist es absolut unmöglich jede einzelne Möglichkeit selbst zu testen. Bestimmte Fehler würden uns wahrscheinlich in Monaten nicht auffallen, da wir es selber auf dem Server aktuell nicht so nutzen, wie andere Server es tun. Dank Bug-Reports von anderen Servern fallen diese Fehler dann aber auf können behoben werden.

Im Kontext von DXL tritt übrigens ein weiteres Problem auf: Integration in existierende Plugins. DXL bietet Integrationen für einige Mob- und NPC-Plugins, Quests etc. Die Integration von bezahlten Plugins ist allerdings problematisch - der Source Code ist nicht öffentlich & man müsste das Plugin kaufen, um die Integration zu testen. Dementsprechend findet diese dann nicht statt.
 

Malfrador

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Malfrador
Was wäre aber, wenn man anerkennt, dass auch "spaßige" Arbeit Lebenszeit kostet und Leute das Ergebnis dieser Arbeit nutzen und sogar davon profitieren?
Deswegen sprach ich von Mentalitäten. Mich persönlich stört absolut nicht wenn jemand von meiner Arbeit profitiert, ohne das ich selber davon profitiere. Die Person kann damit wenn sie möchte sogar Geld verdienen - es ist mir absolut gleich und ich freue mich, das jemand meine Arbeit wertschätzt, indem er sie nutzt.

Es ist natürlich das "Gute Recht" einer Person eine Gegenleistung zu verlangen. Aber wir sind hier immer noch bei Minecraft und noch mehr unnötiger Kapitalismus muss da auch nicht sein - da vergeht einem ja der Spaß.

Wenn man Kunde ist, ist man in der Regel auch nicht auf Support durch eine "Community" angewiesen
Ich persönlich finde Support durch eine Community deutlich angenehmer und entspannter, meistens auch hilfreicher. Ansonsten wäre ich auch nicht in diesem Forum aktiv.

Das ist nicht die Folge des Preises.
Das erste Bezahl-Plugin bei Spigot taucht auf Seite 47 (!) auf, wenn man nach Downloads sortiert. Es gibt also mehr als 900 Gratis-Plugins, die mehr Downloads haben als das beliebteste Bezahl-Plugin.
 

SirYwell

Braumeister
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SirYwell
Ging es um zwei Ausnahmen, oder allgemein um die Anzahl? Natürlich nicht
Ihr beide seid zwei von... wie vielen Plugin-Nutzern?
Natürlich nicht.
Handelt es sich aber nicht um eine Ausnahme. Jetzt meinst du, es ist auch nicht die Regel. Aber wenn dieser Fall weder Ausnahme noch Regel ist, was ist er dann?
Ich würde nicht unterschreiben, dass Entwickler in der Minecraft-Community Ausnahmefälle sind. Ich würde nicht unterschreiben, dass Entwickler in der Minecraft-Community Regelfälle sind. Im Duden gibts da aber auch noch was dazwischen. Wie kann das unklar sein?
Falsche Anschuldigung, das geht auch auf einem vernünftigeren Niveau.
Wenn ich mich nicht so ausdrücke, dass du mich verstehst, kannst du gerne nachfragen. Irgendetwas derart in meine Aussagen reinzuinterpretieren empfinde ich als Mutwilligkeit.
Was keine Ausnahme ist, ist der Regelfall.
Kleine mathematische Aufgabe: Stell dir vor, du würfelst mit einem normalen Würfel (6 Flächen). Ist es eine Ausnahme, eine Zahl größer als die 3 zu Würfeln, oder der Regelfall?
Dir ist hoffentlich klar, um welche Beiträge es hier die ganze Zeit geht, nämlich um die zur Weiterentwicklung.
Du hast Ressourcen aufgeführt, bei denen keineswegs Weiterentwicklung notwendig ist. Das ist natürlich optimal, um zu zeigen, wie wenig andere Entwickler sich um die Weiterentwicklung bemühen.
Das ist allein von der Anzahl der Downloads abhängig.
Eben. Rechne doch mal bei Premium-Ressourcen von Spigot nach, was da so rumkommt.
"Aufwandsentschädigung" als Bezeichnung für die Erlöse ist einfach nur falsch.
Okay, ich korrigiere: Die Einnahmen entsprechen für die meisten eher einer Aufwandsentschädigung als einem stattlichen Lohn. Ändert nix an der Tatsache
Da vermutest du aber eine Menge, das ganze ist auch merkwürdig spezifisch.
Für dich: Das war ein Beispiel, und wenn du die Community ein wenig kennst, kein unrealistisches.
Stecken jetzt hinter allen kostenpflichtigen Plugins Kinder?
Seit wann sind Schüler generell Kinder? Der Rest des Abschnitts ist somit wohl nicht weiter erwähnenswert.
Vorher wäre es Schwachsinn, es "einfach zu lassen", wegen des finanziellen Anreizes.
In deinen Augen Schwachsinn, letztendlich kann es aber jegliche Beweggründe haben. Allgemeingültig ist das aber definitiv nicht.
Den persönlichen Bezug kannst du dir sparen. Es geht hier nicht um mich, oder wo ich wieso mitwirke.
Wenn du Argumente hervorbringst, die sich keineswegs auf die Allgemeinheit der Entwickler aus der Minecraft-Community übertragen lassen, dann gehe ich mal davon aus, dass das deine Position ist. Irgendwo muss das Argument ja herkommen. Wenn du es nur frei erfunden hast oder jemanden kennst, auf den das zutrifft, möchte ich mich für dieses Missverständnis entschuldigen.
Davon abgesehen ist es einfach Fakt, dass eine solche Mitwirkung keinen Anreiz bietet.
Woher kommt dieser Fakt? Und wie erklärst du, dass in der Minecraft-Community trotzdem rege zu verschiedensten Projekten aktiv beigetragen wird. Deine Schlussfolgerung im nächsten Satz lässt so ziemlich alles außer Acht, weshalb Menschen überhaupt irgendetwas machen. Erfahrung? Freundschaften? Für die meisten ist es ein Hobby, nicht nur eine Freizeitbeschäftigung.
Bei Closed-Source-Projekten ist es unwahrscheinlich, dass das überhaupt erst nötig wird, denn da gibt es Anreize und ggf. Zwänge
Nein, wenn überhaupt ist das ja erst der Fall, wenn die Software zusätzlich noch kostenpflichtig ist.
Was kostenpflichtig ist, hat also automatisch keinen Bugtracker?
Ich weiß nicht, wie du auf diese Interpretation kommst.
Aber er macht es nicht. Ein Schmarotzer also, sogar ein noch schlimmerer als die, die keinen Beitrag leisten, weil sie es nicht können.
Ähm... lies nochmal meinen ursprünglichen Text:
Und es ist auch für Entwickler einfacher, einen Bug zu melden und das Problem von jemandem beheben zu lassen, der mit der Codebasis vertraut ist.
Abgesehen davon, dass "keinen Beitrag leisten" darauf nach wie vor nicht zutrifft, ist ein Entwickler also ein Schmarotzer, nur weil er das Problem nicht selbst behebt?



Das nicht notwendig bezog sich offensichtlich darauf, dass aktive Entwickler vorhanden sind, die das Problem beheben können.

Der kennt die Codebasis dann zu genau 0%.
Du beschreibst hier wohl das einfachste Szenario. Das macht meinen Punkt im Allgemeinen aber nicht ungültig.
Wenn die Nutzer es sich also stark genug wünschen, dann entwickelt sich das Projekt von selbst weiter? Klingt wie aus einem Märchen, ist auch ziemlich unlogisch.
Ist ja auch das Märchen, das du erzählst.
Mit höheren Nutzerzahlen seigt auch der absolute Anteil an Nutzern, die Entwickler sind. In aller Regel übersteigt die Nutzerzahl die Zahl der aktiven Entwickler. Wenn genug Nutzer auf die Software angewiesen sind, gibt es auch ausreichend Nutzer, die die Entwicklung übernehmen können und auch würden. Ich kann auch aus dem "nicht" ein "nicht nur" machen, wenn die Überspitzung nicht offensichtlich genug ist.
 

Malfrador

Threadripper
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Malfrador
kein Gegenargument zu dem Zitat darüber.
Dir scheint der wichtigste Punkt entgangen zu sein: Ja, Leute nutzen und profitieren von der Lebenszeit anderer Menschen. Aber es gibt Menschen wie mich, die stört das nicht - und deswegen ist das absolut egal.
Immer dann, wenn du etwas umsonst haben willst?
Wenn wir politisch werden wollen: Immer.
Du kannst dieses Wort so oft wiederholen wie du willst, das macht es nicht zu einem Argument.
Wir reden hier immer noch von einem Spiel. Da sollte der Spaß doch absolut im Vordergrund stehen, oder? Die Menge an Spaß ist also durchaus ein Wert, an dem man in diesem Kontext sich orientieren kann. Mit meinem Satz wollte ich anmerken das wir im echten Leben schon genügend schädliche Kommerzialisierung haben und ich persönlich das nicht auch noch in einem Spiel brauche.
Für dich allein, weiter reicht dein Einflussbereich auch nicht.
Genau deswegen habe ich erklärt, wie ich es selbst machen würde. Ganz im Gegensatz zu dir habe ich zum Beispiel nicht behauptet, das Geld als Motivation dient. Das mag für dich so sein - und das ist schade - allerdings ist es eventuell nicht für andere Menschen so.
rotzdem muss man es nicht gleich übertreiben und von "10 Downloads" reden. Ein paar hundert aktive Nutzer reichen für eine Community wohl schon aus.
Das war tatsächlich eine Übertreibung. Gehen wir aber mal von "paar hundert" aus. Schon beschränkt sich die Auswahl an brauchbaren Plugins von SpigotMC auf sage und schreibe 380. Denn so viele Bezahl-Plugins mit über 200 Downloads gibt es. Die echte Zahl der Nutzer liegt wahrscheinlich um ein vielfaches niedriger, da Spigot die Downloads pro Version zählt.

Mir geht es hier absolut nicht darum dich zu überzeugen (denn das ist eh unmöglich), dass niemand Geld für seine Plugins verlangen sollte. Ich erhoffe mir nur das du anerkennst, das es Menschen gibt die keine monetäre Leistung als Motivation brauchen, um ihre Plugins zu entwickeln und zu pflegen.

Übrigens: vom "Haufen gelangweilter Hobbyentwickler", die ihre Projekte unentgeltlich zur Verfügung stehen hast du auch schon profitiert - Bukkit, Spigot und Paper, die vielen in Minecraft enthaltenen, von Freiwilligen unentgeltlich entwickelten Libraries wie LWJGL, Netty, JNA und mehr.
 

Baba43

Ehem. Teammitglied
Ehem. Teammitglied
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Ich habe die ursprüngliche Diskussion nicht verfolgt, aber der Titel dieses Threads scheint nicht zum ersten Beitrag zu passen. @SirioslySad geht es in seiner Behauptung darum, dass es mehr Sinn hätte, eigene Entwicklungen anzustreben (und für die Geld zu bezahlen), als bestehende Plugins zu nutzen, oder nicht? Falls dem so ist, so hatten wir dieselbe Diskussion schon mal und dort habe ich erklärt, warum Standardplugins meiner Meinung nach sinnvoll sind.
 

SirYwell

Braumeister
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SirYwell
Kommst du auch ohne Beleidigungen aus?
Wenn du mein Angebot unbedingt als Beleidung interpretieren willst: Nein
Der ist deutlich geringer. Wenn jemand im Lotto gewinnt, ist das eine Ausnahme oder der Regelfall?
Ist wohl notwendig, weil ein Lottogewinn eine Ausnahme darstellt, ein Entwickler in der Nutzerbasis eines Plugins aber keine Ausnahme ist.
Nichts von dem, was ich hier geschrieben habe, ist erfunden.
Hab ich auch nicht behauptet. Soll ich das jetzt als Anschuldigung werten?
Diese Plugins sind perfekt und fehlerfrei?
Bugreports haben eine geringere Relevanz, und einen geringeren Nutzen, als die Weiterentwicklung des Projekts.
Wenn Bugfixes Bestandteil der Weiterentwicklung sind, sind auch Bugreports relevant für die Weiterentwicklung. Mein Punkt war: Natürlich wirst du bei Plugins in einer solch stabilen Verfassung nicht plötzlich jede Menge weitere Entwickler mit etlichen Commits finden. Es sagt also nach wie vor nichts über die Bereitschaft aus.
Die gibt es natürlich und sind immer hilfreich, wenn man kostenpflichtige Plugins als grundsätzlich schlecht darstellen will.
Das war bisher nie meine Intention. Und trotzdem sind die deiner Meinung nach "unseriösen Anbieter" keine Ausnahme. Ob das Alter für Seriosität ausschlaggebend ist, kann man natürlich auch diskutieren.
[...], ist es allgemein nicht sinnvoll, diese lukrative Einnahmequelle einfach aufzugeben.
Es geht aber nicht um Sinnvolligkeit, sondern um die Realität.
Wenn ich falsch liege, bitte ich um Belege für Vergütungen oder sonstige Vorteile, die Contributor wegen ihrer Mitwirkungen erhalten haben. Solche Vorteile wären ein Anreiz.
Willst du jetzt meinen Kontoauszug sehen? Abgesehen von wirtschaftlichen Aspekten kann ja außerdem jeder seine eigenen Vorteile darin sehen. Warum würde ich denn sonst, also ganz ohne Anreiz, zu Open-Source-Projekten beitragen?
Das ist dann eben ein Hobby, weiter nichts.
Auch für Hobbys habe ich Anreize. Das mach ich ja nicht nur, um Zeit totzuschlagen.
Das muss man nicht so verklären, es ist einfach ein Haufen gelangweilter Hobbyentwickler.
Aha, sehr interessante Meinung.
Es gibt da einen sehr wichtigen (wenn nicht den wichtigsten) Grund, warum die Menschen in der Gesellschaft ihre Beiträge leisten. Alles andere ist da ziemlich nachrangig.
Nachrangig ja, vernachlässigbar nein.
Meine Miete begleiche ich zum Beispiel mit 100 Erfahrungs- und 20 Freundschaftspunkten, da hat man durch die Mitarbeit an einem Plugin natürlich ausgesorgt.
Sehr witzig. Dass für dich anscheinend nur wirtschaftliche Aspekte relevant sind, ist allein dein Problem. Für andere zählen eben auch andere Aspekte.
Solche Leute sollten lieber mal in Sachen Sozialkompetenzen an sich arbeiten.
Thanks, I'm cured. Ist natürlich wunderbar einfach, sich herablassend über andere zu äußern, die es vielleicht nicht mit allem so leicht haben wie man selbst
Synonyme haben nicht automatisch die komplett gleiche Bedeutung. Sonst wäre ja jedes Hobby ein Sport.
Schon wieder eine Behauptung, die einfach so aufgestellt wird.
Jemand, der sich die Mühe macht, einen Bugreport vernünftig auszufüllen, leistet einen Beitrag. Erfahrungsgemäß funktioniert das auch gut.
Ein Schmarotzer zeigt auf andere und sagen, dass die es machen sollen.
Das klingt nicht nach dem von mir beschriebenen Szenario. Keine Ahnung, wo du das jetzt wieder her hast.
 

screamfine

Minecrafter
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14 Februar 2013
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Es gibt Plugins, die kosten eine Menge Geld und werden dann von ihren Devs fallen gelassen. Es gibt Plugins, die sind kostenfrei und werden mit Liebe gepflegt. Dennoch kann man hier keine pauschale Aussage treffen.
 

PaintableToast

Minecrafter
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Nein Plugins sind nicht besser wenn sie gekauft sind. Meine Analogie ist dafür Spongebob, wenn MrKrabs Spongebob 5k Bezahlen würde würde Spongebob vielleicht Schneller die Krabbenbürger machen aber weniger mit Leidenschaft sondern in Krabbenbürgern nur das Geld sehen. Jedoch bekommt Spongebob garnix und macht seine Krabbenbürger aus leidenschaft, deswegen schmecken sie auch den Kunden besser wegen der LIEBE. Wer mir nicht zustimmt schaut kein Spongebob!
 
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Nein Plugins sind nicht besser wenn sie gekauft sind. Meine Analogie ist dafür Spongebob, wenn MrKrabs Spongebob 5k Bezahlen würde würde Spongebob vielleicht Schneller die Krabbenbürger machen aber weniger mit Leidenschaft sondern in Krabbenbürgern nur das Geld sehen. Jedoch bekommt Spongebob garnix und macht seine Krabbenbürger aus leidenschaft, deswegen schmecken sie auch den Kunden besser wegen der LIEBE. Wer mir nicht zustimmt schaut kein Spongebob!
Die Spongebob Lore ist da aber eigentlich recht eindeutig. Spongebob wird für seine Arbeit bezahlt. Diverse Anspielungen, dass Mr Krabs Spongebob nicht bezahlt, kann man vermutlich als Ironie durchgehen lassen, da es mehrere Folgen gibt, in denen klar deutlich wird, dass Spongebob für seine Arbeit bezahlt wird. Meist in Form von Gehaltskürzungen, wenn etwas zu Bruch gegangen ist.

Interessant ist das Beispiel allerdings tatsächlich, denn während Spongebob offensichtlich nur sehr sehr wenig Geld für seine Arbeit bekommt und das vielleicht mit Leidenschaft macht, so verdient Mr Krabs sich an Spongebob eine goldene Nase. Und genau hier sehen wir ja auch das Problem mit kostenlosen Plugins: Die Entwickler mögen das aus Leidenschaft machen, das große Servernetzwerk verdient dann Geld damit. Auch wenn einem das als Kind vielleicht nicht auffällt, so ist Mr Krabs ein egoistischer Geizkragen, der seine Mitarbeiter ausbeutet und für sich schufften lässt, ohne diese gerecht zu behandeln. Das führt zu massiven gesellschaftlichen Spaltungen und sozialer Unruhe, wie wir aktuell sogar in den USA sehen können.

Das illustriert auch sehr gut das Problem in unserer Arbeitsgesellschaft, insbesondere, dass Menschen, die ihre Arbeitskraft (für vermeindliche Leidenschaft) unter Wert verkaufen, damit auch den Lohn von anderen Menschen drücken. Vergleich "Warum soll ich dich für Krankheit bezahlen, wenn vor dem Tor 5 Leute stehen, die nicht krank sind?". Aus diesem Grund haben wir den Arbeitnehmerschutz. Das ganze wird natürlich nochmal bristanter, da es so etwas im Herkunfsland von Spongebob (den USA) nicht so richtig gibt. Insofern ist das ganze auch Gesellschaftskritik.

Zuletzt sei noch gesagt, dass selbst Spongebob Miete bezahlen muss. Im Gegensatz zu seinem Freund Patrick, der unter einem Stein lebt, hat Spongebob immerhin das Glück, dass er in einer Ananas unter dem Meer leben darf. Ich glaube aber ich wäre mit beidem nicht zufrieden. Selbst in der Serie wird klar, dass Geld die Welt regiert, das wird sogar mehrfach von Mr. Krabs aufgegriffen. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass die Zutaten für die Krabbenburger irgendwie bezahl werden müssen. Außerdem sorgen die vielen Angriffe von Plankton auch für einige Schäden an der Krossen Krabbe, man darf davon ausgehen, dass selbst diese Reperaturen einiges an Geld kosten.

Ich denke damit dürfte widerlegt sein, dass man nur mit Leidenschaft Geld verdienen kann. Zudem gibt ein geregelte Einkommen auch Sicherheit und Sicherheit bedeutet, dass man sich weniger Sorgen machen muss. Das sieht man sogar an Spongebob, der zwar regelmäßig mehrere Montasgehälter getrichten bekommt, aber durch seine sorglose Haltung trotzdem sehr unbeschwert Leben kann, wie man in der Serie oft sehen kann. Leider ist nicht jeder von uns ein Spongebob, daher ist ein geregelte Einkommen eine sehr wichtige soziale und ekonomische Stütze für uns. Außerdem ist Geld für erbrachte Arbeit auch eine wunderschöne Form der Anerkennung, insbesondere zwischen Menschen, die sich anderweitig nicht kennen, denn Geld ist wichtig und wenn ich jemandem Geld für seine Arbeit gebe, so opfere ich selbst etwas von meinem eigenen Besitz um mich dankbar zu zeigen. In freundschaftlichen Beziehungen, mag es andere Gegenleistungen geben, die eventuell persönlicher sind, aber da diese individuell sind und wir die meisten Nutzer unserer Plugins gar nicht persönlich kennen oder kennen Lernen wollen, ist Geld eine sehr gute Währung.
 
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