Frage Sind Quantität und Qualität gleichzusetzen?

Dieses Thema im Forum "Offtopic" wurde erstellt von brahue, 12. November 2013.

  1. brahue
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    brahue

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    brahue
    Moin,

    heute wurden uns in ein paar Schulfächern die mündlichen Noten mitgeteilt. Ich habe überwiegend von den Lehrern als Feedback bekommen, dass ich ruhig bin, jedoch wenn ich etwas beitrage, dann ist dieser von der Qualität sehr hochwertig und fördernd --> Ergebnis liegt im 2er Bereich und ich solle mich doch noch mehr melden. Nun gibt es auch Mitschüler die sich öfters melden, dafür nicht so produktive Beiträge mitgeben --> Ergebnis bei ihnen ist auch im 2er Bereich bzw. gleichwertig. Daraus schließe ich dass geringere Anzahl von Beiträgen, jedoch höherere Qualität dieser mit große Anzahl von Beiträgen und niedrigere Qualität gleichgesetzt werden (wenig(er) Beteiligung + bessere Qualität = mehr Beteiligung + schlechtere Qualität) . Wie seht ihr das? Es muss nicht unbedingt als Vorkommen die Schule sein, diese ist mir bloß als Beispiel eingefallen :) . Ich würde einfach gerne mal ein paar andere Meinungen dazu hören,

    brahue
     
    #1
  2. Chrisliebaer
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    Chrisliebaer

    Die mündliche Noten sind keine Mitarbeitsnoten. Es ist außschlieslich die Qualität der Aussagen zu bewerten. Meldet sich der Schüler nicht oft genug muss sich der Lehrer darum kümmern und ihn direkt fragen.

    Die Mitarbeitsnoten wird zusammen mit der Verhaltensnote in manchen Bundesländern als s.g. Kopfnoten mit ins Zeugnis genommen, wobei die Mitarbeit jedoch in der Note eines Faches NICHTS zu suchen hat.

    Das ist jedenfalls die Gesetzteslage in BW.
     
    #2
  3. BuildingDave
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    BuildingDave

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    meiner meinung nach sollte man die qualität optimieren und wenn das geschehen ist versuchen die quantität zu steigern ohne dei qualität zu verschlechtern...
    qualität ist aber wichtiger als quantität in den meisten fällen
     
    #3
  4. Smuil
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    Smuil


    wobei man immer noch bedenken sollte, dass qualität ab einem bestimmt Maß die nötige quantität erfüllt und quantität nicht immer die Qualität ausgleichen kann....an sich zählt im normalfall Qualität mehr, aber wenn jemand 3 oder 4x so viel sagst wie du und die Qualität trotzdem in Ordnung ist, hat er dem Unterricht damit voranggebracht und damit sich auch eine gute Note verdient.....es ist immer eher eine Subjektive Ansicht vom Lehrer...
     
    #4
  5. Hecke29
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    Hecke29

    In der Paxis eine Utopie. In NDS gibt es zumindest Klassen, die gerne mal 30 oder mehr Schüler umfassen. Wenn man von den "harten" Fächern ausgeht, wirst du im normalen Unterricht niemals über ein Verhältnis des Redeanteils von 25% für Schüler kommen. Bei solchen Fächern (Mathe, Physik, Chemie etc.) ist es wichtig, sich bei Sachen wie Besprechungen der Hausaufgaben oft zu melden, da du ohne Vorwissen ansonsten selten eine Chance hast am Unterricht mitzuwirken. Hier ist es - wie ich schmerzlich erfahren musste - auch super wichtig seine Hausaufgaben selber zu machen und nicht abzuschreiben :p

    In der Praxis wird das gezielte Nachfragen von Lehrern gegenüber Schülern mindestens als unangenehm empfungen. Ich musste mir sogar drei, vier mal in meiner Schulkarriere eine darauf folgende 10-minütige Diskussion über Erniedrigung und Mobbing der Lehrkraft gegenüber dem Schüler / Schülerin anhören... Meistens verweist der betroffene Schüler dann eh darauf, dass sich andere melden würden oder schweigt einfach. Die Hemmschwelle was falsches zu sagen ist da oft recht hoch. Im Anschluss auf eine solche Reaktion hat der Lehrer dann höchstens im Schuljahr diese Person noch einmal gezielt angesprochen, wenn dann wieder nichts kam, ja dann ist es halt ne 5 mündlich... Hat der Schüler jedoch einmal auf Nachfrage geantwortet, am besten sogar richtig, wurde dort auch öfter mal gezielt nachgefragt (so hab ich in Latein mal eine 3 müdlich bekommen :p)

    Ich zählte auch zu den Leuten, die sich nicht oft melden. Ich hab mich eigentlich auch nur gemeldet, wenn ich mir 100% sicher war, dass das richtig ist. Das hab ich zu Beginn der Oberstufe irgendwann abgelegt; da ist die Angst was falsches zu sagen einfach weg. Es geht aufs Abitur zu und alle sind im gleichen Boot; da lacht auch keiner mehr, wenn was falsches gesagt wird oder zum 3. mal gefragt wird warum das Integral immer positiv ist. War zumindest bei mir so (ich hatte auch nen echt menschlich starken Jahrgang, würde ich behaupten :))

    Grob und doch zu tief das Thema umrissen.

    Grüße,
    Hecke29
     
    #5