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Was haltet Ihr von der Minecraft Education Edition

Findet Ihr es gut das Minecraft an Schulen genutzt wird ?

  • Ja, ich finde das gut und es soll noch intensiviert werden !

    Votes: 1 14,3%
  • Janein, mir ist es egal.

    Votes: 4 57,1%
  • Nein, das macht Minecraft zum Kinder-lern-Spiel

    Votes: 1 14,3%
  • Keine der anderen Antworten und den Typen im Video finde ich scheiße !

    Votes: 1 14,3%
  • Keine der anderen Antworten und den Typen im Video finde ich klasse !

    Votes: 0 0,0%

  • Gesamtwähler
    7

JOO200

Vorarbeiter
Osterei Experte
Mitglied seit
18 Dezember 2016
Beiträge
257
In meinen Augen ist das Lehrsystem in Deutschland noch verbesserungsfähig.
Viele Unterrichtsfächer sind sinnvoll, doch ich denke, dass eine größere Ausrichtung auf das digitale Zeitalter gerade in Zukunft wichtig ist. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das Leben in 20 Jahren aussieht, wenn ich mir die letzten 20 Jahre anschaue ;)
In meinen Augen ist es eine gute Idee, Schüler an digitale Themen heranzuführen, auch indem man das spielerisch tut.

Dass die Umsetzung dieser Lernplattform in Minecraft nur auf Windows 10 und Mac OS funktioniert, ist für mich der einzige Haken. Ich bin kein Fan davon, dass Unternehmen den Schulen ihr Betriebssystem vorschreiben. Gerade Windows ist mit seinen Office-Programmen (und auch Minecraft) sehr gut darin, die Schulen an ein Betriebssystem zu binden.
 

Daniel

Hobby-Gott & Ex-Admin
Ehem. Teammitglied
Osterei Experte
Mitglied seit
24 November 2013
Beiträge
778
Minecraft
Loewengrube
In meinen Augen ist das Lehrsystem in Deutschland noch verbesserungsfähig.
Laut diversen Studien ist "verbesserungsfähig" gar kein Ausdruck für das, was hier teilweise als Schule verkauft wird ...

Digitalisierung in Schulen ist immer so ein spannender Begriff und die Hoffnung aller Verantwortlichen, die Lehrprobleme der nächsten hundert Jahre mit einem Schlag zu lösen. Meistens heißt das, ein Smartboard im Klassenraum aufzuhängen und das Thema damit für erledigt anzusehen. Auch Bücher durch iPads zu ersetzen oder alle zwei Wochen schlecht durchdachte und -designte Powerpoint-Präsentationen zu verlangen, um sich die Unterrichtsvorbereitung sparen zu können, führen nun nicht gerade zu geballter Medienkompetenz.

Den Ansatz, Spiele wie Minecraft in den Unterricht einzubringen, sind sicherlich eine erfrischende Abwechslung und können gerade in jungen Jahrgängen noch viel Unterrichtsstoff vermitteln. Wird sicherlich auch noch so einigen Hirnschmalz von Referendaren kosten, um da auf kreative Anwendungsbeispiele zu kommen.
 

Teayo

Redstoneengineer
Mitglied seit
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Beiträge
36
Minecraft
Teayo
Also bisher nur positive Rückmeldungen. Mal schauen ob noch Kritik kommt.

Ich kann mir nicht vorstellen, das alles immer gut und richtig ist.

Ich stimme Daniel dahingehend zu, das es bei der Digitalisierung Probleme gibt, die er im oberen Teil seiner Antwort geschildert hat.
 

JTK222

Threadripper
Osterei Experte
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Minecraft
JTK222
Die Idee prima! Die umsetzung... meh...
Ich komme da gerade nicht wirklich klar. Angeblich soll die Education version nur in Schulen zur Verfügung stehen.
Dennoch haben bereits viele Leute die keinen Zugriff darauf haben sollten Zugriff erhalten.

Auch haben die meisten Lehrer keinen plan davon, weder von Computern noch von Minecraft.
Was heutzutage als Informatik oder "ITG" unterricht verkauft wird ist eine Frechheit.
Wodurch schulen eher auf Apple zurückgreifen wegen der niedrigeren Lernschwelle.

In anderen Worten: raus damit aus den Schulen bevor die Kinder dann alle zu hirnlosen Apple Nutzern heranwachsen die es nicht einmal hinbekommen ein Programm zu starten sobald es nicht auf dem Startbildschirm ist.
(Nichts gegen alle Apple Nutzer, nur gegen die die für alles möglich zum support laufen müssen)
Sowas sollten dann eher Eltern mit ihren Kindern machen, es gibt ja bereits vorgebaute Welten die dem Lehrplan angepasst sind.
Und so müssen sie es auch selbst lernen und bekommen kein halbherziges tutorial vorgesetzt nachdem sie glauben zu wissen wie alles funktioniert.

Im großen und Ganzen kann ich jedoch nur Sagen: Kindern etwas durchs Spielen beizubringen liegt in der Natur der meisten Säugetiere.
Und ich finde es prima, ich selbst muss auch zugeben, 90% meiner Englisch Fähigkeiten verdanke ich Minecraft.
 

Majoox

Threadripper
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1.028
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Minecraft
Excrushr
Die Education-Version gibt es schon länger, selbst unter den Zeiten von Java. Immer wieder hört man davon, aber wie sieht die Umsetzung tatsächlich aus?

"Spielerisch lernen"

Die Digitalisierung an deutschen Schulen ist nach wie vor stark abhängig vom Bildungsträger, den Kommunen und den dafür zur Verfügung gestellten Budgets. Die Primarschulen haben, zumindest in Niedersachsen, nichts mit Digitalisierung am Hut. Daher wäre alleine dort der Betrieb von Minecraft Education deutlich schwerer zu realisieren als in den Sekundarstufen, in denen Computer oder tragbare Geräte bereits in den Klassen integriert wurden. Ich sehe die Education-Edition keinesfalls in weiterführenden Schulen oder gar Universitäten. Eher ist es ein spielerisches, praxisnahes Herangehen an Unterrichtsthemen, ohne großartig komplex zu werden. Schüler lernen mit Zettel und Stift, durch auditive Wahrnehmung und eventueller interaktiver Gruppenarbeiten deutlich weniger als bei motorischen Fächern wie Werken oder Textilarbeit. Eigenständig gebaute Modelle, die eine tiefere Auseinandersetzung mit einem Bauplan benötigen, und des anschließenden Erfolgserlebnisses, ist ein deutlicher Kontrast zum repetitiven theoretischen aufnehmen von Wissen.

Genau bei diesem Punkt könnte die Education-Edition tatsächlich hilfreich sein. Die Frage ist jedoch, ob diese zum aktuellen Zeitpunkt tatsächlich so ausgereift ist, dass diese lehrreich und zugleich effektiv ist. Wenn ich meine Schüler nur zwangsweise an den Computer setze, da die Schule die Lizenz für Office 360 und Minecraft erworben hat, bauen diese unter Umständen nur irgendeinen Müll.

Für das verstehen von grundlegenden physikalischen Gegebenheiten oder der Elektrizitätslehre (woran ich sofort gedacht habe) in der vierten Klasse können Redstone, Fackel, Verstärker und Komparator helfen eine Reihen- oder Parallelschaltung darzustellen. Natürlich ist das alles sehr rudimentär, aber um eine gesamte Unterrichtseinheit abzudecken, wird das wahrscheinlich nicht konzipiert worden sein, sondern eher als "Vertiefung" oder als Modell. Ganz besonders viel Potential sehe ich aber im Englischunterricht und der Geologie, wenn man diverse Items entweder auf Englisch benennen kann oder sich damit auseinandersetzt, welche Ressourcen, Mineralien oder Biotope es eigentlich gibt. Selbst banale Dinge wie Schafe, die durch eine Schere Wolle geben, oder Kühe die beim töten Leder und Rindfleisch geben, sind einfacher nicht zu erklären. Der anschließende Prozess, aus diesen Dingen neues herstellen zu können, kann zumindest die Urzeit im Geschichtsunterricht gut darstellen.

Was mich dennoch stört ist die fehlende Möglichkeit Modpacks zu integrieren. Ich als Lehrer würde sofort auf Modpacks aller Art zurückgreifen um die oben genannten Dinge komplexer erklären zu können, aber dies ist aufgrund der Windows 10 Edition nicht möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:

JTK222

Threadripper
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JTK222
Was mich dennoch stört ist die fehlende Möglichkeit Modpacks zu integrieren. Ich als Lehrer würde sofort auf Modpacks aller Art zurückgreifen um die oben genannten Dinge komplexer erklären zu können, aber dies ist aufgrund der Windows 10 Edition nicht möglich.
Da möchte ich anmerken dass eine Modding API in arbeit/Planung steht,
vor knapp einem Jahr wurde dafür extra ein Entwickler gesucht, kann sich also zukünftig ändern.

Und noch einmal dazu:
Die Education Edition an sich ist Schwachsinn!
Die schulen zahlen jährlich pro Schüler 5€, hinzu kommt noch ein aufschlag von 100-200€ wenn ich mich nicht irre und dass pro klasse.
Also für 4 Klassen a 25 schüler wären es um die 275€ pro Jahr! Bereits nach 2 Jahren würde es sich eher lohnen die Java Edition zu kaufen.
Vor allem da dadurch auch nicht ein account pro Schüler benötigt wird sondern man ganz einfach einen pro platz einrichten könnte.
Und wenn die kinder einen eigenen Account möchten, könnten sie sich ganz ohne Probleme auch selbst einen Kaufen.
(Übrigens wäre es erst dadurch Möglich den Kindern auch Hausaufgaben aufzugeben, da es offiziell nicht gestattet ist die Education Edition auf einem Privatem PC zu installieren (Ausnahme für Lehrer)).

Also ich stimme Majoox zu, die Java Edition dafür nutzen wofür die Education Edition gedacht ist, dann passt es.
 

Teayo

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36
Minecraft
Teayo
Cool dann kann man doch bestimmt andere Spiele wie World of Warcraft, Leagure of Legends oder GTA um Unterricht nutzen oder liege ich da jetzt falsch :p ?
 

❤️可愛いちゃん️❤️

Threadripper
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Ich glaub ihr habt keine Ahnung was Schulen sonst noch so für Lernsoftware oder Verwaltungssoftware bezahlen, bzw. das Land. Die Education Version ist halt da, weil sie sich offensichtlich verkauft. Über Sinn und Unsinn lässt sich streiten. Man sollte beachten, dass jeder Staat ein eigenes Schulsystem hat, da passt Minecraft mal mehr oder mal weniger ins Konzept. Außerdem gibt es ja abseits von wissensbasierten Unterricht ja auch noch kreative Fächer, ggf. sogar im Rahmen von freiwilligen Veranstaltungen. Außerdem gibt es auch Sonderschulen oder Kindergärten, die vielleicht ebenfalls ein besonderes Programm bieten wollen. Es muss ja nicht mal das Lernen im Vordergrund stehen.

Das Marketingmaterial von Mojang ist da natürlich stark verzerrend. Klar wollen die ihr Produkt mit total tollen Anwendungen bewerben. Es wird aber keine Chemieklasse mit Minecraft Moleküle nachbauen. Erstmal kostet das einfach zu viel Zeit und zum anderen gibt es da einfach Hürden, während der eine Teil der Klasse noch Probleme hat Maus und Tastatur auseinander zu halten, hat die andere Hälfte bereits einen Penis gebaut und den Lehrer gefragt was für ein Molekül das ist. Das selbe Problem hat man auch mit Office und ähnlichen "IT" Fächern. Alles was so einfach ist, dass die Kinder es sich bereits selbst daheim beigebracht haben, braucht nicht in der Schule behandelt zu werden. Wenn man will kann man das noch immer als kostenlose Angebote bereitstellen.

Frage ist halt wozu man überhaupt IT Wissen vermitteln sollte? Was wäre denn wirklich wichtiges Wissen? Programmieren ganz bestimmt nicht, Office oder Betriebsystemnutzung ebenfalls nicht. Wichtiger wäre Datenschutz, Grundverständnis wie das Internet funktioniert, vor allem in welche Richtung Daten welcher Art fließen oder grundsätzlich etwas mehr kritisches Hinterfragen von Angeboten, aber das hat dann schon fast nix mehr mit IT zu tun, das kann man Problemlos auch an anderen Beispielen vermitteln.

Was heutzutage als Informatik oder "ITG" unterricht verkauft wird ist eine Frechheit.
Wodurch schulen eher auf Apple zurückgreifen wegen der niedrigeren Lernschwelle.
Ich kenn keine Schule die Hauptsächlich Applehardware einsetzt.

Für das verstehen von grundlegenden physikalischen Gegebenheiten oder der Elektrizitätslehre (woran ich sofort gedacht habe) in der vierten Klasse können Redstone, Fackel, Verstärker und Komparator helfen eine Reihen- oder Parallelschaltung darzustellen.
Das sagst du aber auch nur so lange wie du nicht versucht hast ein Relais oder einen Transistor in eine Schaltung zu integrieren. Danach frägst du dich wozu du den Scheiß überhaupt so halbherzig gelernt hast.
 

JOO200

Vorarbeiter
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257
Frage ist halt wozu man überhaupt IT Wissen vermitteln sollte? Was wäre denn wirklich wichtiges Wissen? Programmieren ganz bestimmt nicht, Office oder Betriebsystemnutzung ebenfalls nicht. Wichtiger wäre Datenschutz, Grundverständnis wie das Internet funktioniert, vor allem in welche Richtung Daten welcher Art fließen oder grundsätzlich etwas mehr kritisches Hinterfragen von Angeboten, aber das hat dann schon fast nix mehr mit IT zu tun, das kann man Problemlos auch an anderen Beispielen vermitteln.
Ich stimme dir in einem Punkt zu: Datenschutz, Internetverständnis und ähnliches ist wichtig und sollte deutlich mehr gelehrt werden, als aktuell der Fall.
Aber: Eine normale Schulbahn dauert zwischen 9 und 13 Jahre. Da kann man deutlich mehr als nur deine genannten Punkte vermitteln. Die Digitalisierung wird immer weiter gehen und es ist (wie immer in meinen Augen) wichtig, dass die Kinder wissen, wie sie ihre Kenntnisse gut einsetzen können. In Zukunft wird es wohl nicht einfacher für die Eltern, einen Jugendschutz einzurichten, der funktioniert :D

Achso - es darf nicht die Aufgabe von Eltern sein, den Kindern das technische Verständnis zu übermitteln. Viele sind davon komplett überfordert und kommen selbst gerade so zurecht. In meinen Augen wäre es da deutlich besser, wenn Studenten in einem Semester unter Führung das als Tutorium anbieten oder Profis vom Land eingekauft werden, welche Ahnung haben und sich ständig fortbilden.
 

Teayo

Redstoneengineer
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36
Minecraft
Teayo
Das Profis vom Land eingekauft werden, habe ich noch nicht mitbekommen und ich halte es auch für sehr unwahrscheinlich. Es sei den Sie bieten es kostenlos/ehrenamtlich an. Kann sein das es Ausnahmen gibt aber in der Regel wird oberes gelten.
 
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