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Situation von Minecraft

BungeeTM

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Guten Tag,

mir fällt seit einiger Zeit auf, dass das Spiel "Minecraft" nicht mehr so beliebt ist, wie es einmal war, das merkt man am besten, wie ich finde daran, dass auf dem Minecraft-Server GommeHD.net nun nurnoch 10.000 Leute spielen, anstatt 24.000 wie zu seiner besten Zeit. Da frage ich eigentlich nur, an was liegt das? Wenn ich mal auf meine Frage gerade eingehe, gibt es in meinen Augen zwei Möglichkeiten, entweder:

1. Minigames-Server sind einfach langweilig geworden, bzw. die Spielmodi werden langsam uninteressant:

Wollen die meisten Spieler jetzt nicht mehr Minigames spielen, weil die Modi langweilig werden, und daher spielen sie lieber auf einem Server der ihnen andere Sachen, wie zum Beispiel Roleplay bietet, oder warten die meisten einfach auf ein paar neue Modi? Das war meine Meinug dazu, was sagt ihr zu dem Punkt?

2. Spielen die meisten Spieler kein Minecraft mehr weil alles zu langweilig ist:
Wenn ich nun einmal meine eigene Situation schildere, ich habe früher (vor ca. 4-5) Jahren begonnen, Minecraft zu spielen, damals spielte ich am liebsten Survival, alleine oder mit Freunden. Dort habe ich an vielen Tagen die Welt von Minecraft erkundet und hatte viel Spaß dabei, irgendwann hatte es mir nicht mehr gereicht auf einsamen Welten rumzustreifen, dann begann die Zeit des Multiplayer-Spiels auf allen verschieden Servern. Dort hatte ich dann auch wieder meinen Spaß so um die 2 Jahre. Doch was ist dann passiert, aufeinmal war Minecraft nichtmehr allzu interessant für mich, ich kannte alles und somit hatte das Spiel seinen Reiz verloren. Ich denke nähmlich, dass wie Minecraft seine "Blütezeit" hatte, die Minecraft-Community aus 12-14Jährigen bestand, das war, sagen wir mal vor 4 Jahren. Diese Menschen sind heute alle 16 Jahre oder älter, diese Personen kennen Minecraft doch auswendig, was sollte sie an Minecraft binden? Zur "heutigen" Zeit denke ich besteht die Minecraft-Community aus 9-12 Jährigen, die jedoch auch immer weniger werden, da immer mehr andere Spiele auf den Markt drängen.

Somit verliert Minecraft immer mehr beliebtheit, doch wie gesagt woran liegt das? Würde mich freuen, wenn mir so viele wie möglich eine Antwort auf diese Frage geben könnten, das wäre ich cool, ich muss vielleicht dazu sagen, dass es für eine Projekt-Arbeit zum Thema "Game-Trends und Entwicklung" ist.

Dann danke ich erstmal, dass ihr es bis hierhin gelesen habt, und würde mich über zahlreiche Antworten freuen!

Mit besten Grüßen,
With3rCr4ft
 

Chrisliebär❤️

nur echt mit ❤️
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Naja, was ist denn deiner Meinung nach in den letzten 2 Jahren in Minecraft passiert, dass die Spieler bei der Stange halten würde? Größere Updates? Ein vollständig offener Mod Server?

Mojang wurde von Microsoft gekauft und wird seit dem als Plattform genutzt um die Holo Lens und andere Gadgets vorzustellen. Die Java Version wird (auch wenn Mojang dem immer widerspricht) kaum noch gepflegt. Ein paar neue Blöcke bau ich dir auch in 5 Tagen. Außerdem hat Mojang (oder Microsoft) in all den Jahren nicht einmal versucht das Lizenzchaos von Bukkit zu lösen, wesshalb nun die komplette Modding Szene nur noch auf einer dubiosen Serverversion aufbaut.

Die C# Version läuft außerdem nur auf Windows 10, das viele gar nicht haben dürften und bietet zudem keinen Modsupport (und wird es auch niemals). Minecraft wird von Microsoft nur noch ausgeschlachtet, aber das sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, als Mojang verkauft wurde.

Die Frage ist natürlich: Ist das fair? Naja, Das Spiel kostet einmalig 15-20€ (oder sogar schon mehr?) und dafür gab es mehrere Jahre Updates. Irgendwer muss die Entwicklung auch finanzieren. Erweiterungen wie Diablo 2 oder Warcraft 3 sie bekommen hat, wären ein gutes Geschäftsmodell gewesen, aber ich glaub Microsoft hat einfach gar kein Interesse wirklich etwas aus dem Spiel zu machen. Vermutlich bringen andere Projekte auch einfach mehr Geld ein.

Die Community selbst kann dieses Contentloch nicht stopfen. Es gab nie eine Stabile Modding API, sämtliche Modpacks waren in aller Regel nach einem Updaten unbrauchbar. Wer hat denn bitte Lust unter solchen Umständen große Inhalte zu erstellen, wenn er nicht mal weiß, ob seine Idee den nächsten Patch überleben? Zudem hat Mojang auch massiv die Möglichkeiten beschnitten, mit denen Content Creators sich finanzieren können. Das ist zwar Mojangs gutes Recht, nur müssen auch Modder von irgendwas Leben und ich meine hiermit nicht mal nur Server. Auch andere Mod Packs oder Projekte sind dem zum Opfer gefallen. Guck dir Spieler mit stabiler Modding Schnittstelle an. Skyrim, Garrys Mod, Battlefield 1942 (damals) und eigentlich alle Valve Games. Das ist ein Garant für Langlebigkeit.
 
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Baba43

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Minecraft
baba43
Interessant ist vor allem, dass diese Frage immer wieder gestellt wird und zwar seit Anfang an. Sowohl im globalen Kontext des Spiels, als auch auf jedem Server. Die erste Gegenfrage, die ich dann immer habe ist: wen juckt es, wie viele Spieler etwas spielen und vor allem, woher will man wissen, dass wirklich weniger Spieler spielen? Du sprichst jetzt von einem einzigen Server und möchtest daran festmachen, dass das Interesse an Minecraft sinkt. Vielleicht gibt es auch einfach mehr Server, auf die sich die Spieler verteilen? Nicht, dass ich anzweifeln möchte, dass weniger Spieler Minecraft spielen bzw. anfangen es zu spielen, aber mich nervt diese subjektive "Oh, nein Hilfe, bald spielt niemand mehr Minecraft"-Hysterie (damit meine ich nicht direkt dich).

Jedes Spiel wird doch irgendwann langweilig oder? Ich als Serverbetreiber kann dir sagen, dass man in der Regel unglaublich viele Registrierungen hat, aber die wenigsten davon wirklich lange bleiben. Das hat sicher auch etwas mit dem Server zu tun, aber früher oder später verliert man Lust und Motivation. Wäre dem nicht so, würde es keine Spieleindustrie geben, denn wer soll die neuen Titel spielen, wenn alle weiter die alten Titel spielen? Auf einem Server kommt dieses Problem normalerweise nicht so schnell zum Vorschein, weil immer unglaublich viele Spieler nachkommen. Das sind zum einen diejenigen, die bisher woanders gespielt haben, aber einen großen Teil davon bilden neue Spieler, die bisher kein Minecraft kennen / gespielt haben bzw. für die das Konzept neu ist. Je länger ein Spiel existiert und je bekannter es ist, desto mehr Menschen lernen das Spiel kennen, aber das hat natürlich irgendwann ein Ende, nämlich wenn es alle schon einmal gespielt haben. Dann kommen keine neuen Spieler mehr nach (die normalerweise sowieso nach einigen Wochen oder Monaten wieder gehen) und so entsteht der Eindruck, es würde plötzlich kaum noch jemand spielen. Dabei beschränkt sich die Spielerzahl lediglich auf eine Basis von soliden Spielern, während die ganzen Kurzzeit-Spieler fehlen. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn man muss sich ja fragen, wen man in der Community eher vermisst: Aktive Spieler, die gerade das Spiel spielen, was sie spielen wollen oder die Spieler, die nur am Ausprobieren sind?

Dass sich Minigame-Server überhaupt in dieser Form entwickelt haben, war mir schon immer schleierhaft. Ich habe Minecraft damals mit der Intention begonnen, dass man dort seine eigene Welt erschaffen kann. So wie Lego mit mehr Physik und Mehrspielermodus. Daran habe ich Spaß gefunden, daran haben meine Freunde Spaß gefunden und daran finden Spieler Spaß, die derzeit auf meinem Server spielen. Wir haben auch Spaß an kleinen Minispielen gefunden, woraus letztendlich DeathCube entstanden ist, aber ich hätte es nie für möglich gehalten, dass daraus eigenständige Spielkonzepte werden. Wenn du mich nun fragst, warum weniger Spieler Minecraft spielen und mir als Beleg dann die Spielerzahlen eines Minigame-Servers nennst, dann frage ich mich: haben die Spieler dort überhaupt jemals Minecraft gespielt? Kann man das als Minecraft bezeichnen? Oder ist es vielleicht gerade so, dass die Spielerzahlen dort zurückgehen, weil es dasselbe Spielprinzip auch in jedem anderen Spiel gibt, das kostenfrei auf Steam usw. herumfliegt und mit dem, was Minecraft ausmacht (ja ich weiß, auch das ist eine nervige Phrase) eigentlich nichts zu tun hat?

Ich glaube nicht, dass Minecraft auf absehbarer Zeit an Beliebtheit verlieren wird, denn mir ist keine Alternative bekannt, die sich ansatzweise durchgesetzt hat (Gegenbeispiele willkommen). An Popularität und (YouTube-)Hype bestimmt, denn die YouTuber wollen auch nicht immer dasselbe spielen, aber wer braucht diese oben bereits beschriebene Art von Spielern? Minecraft ist so groß geworden und es haben sich so viele tolle Server und Communities herausgebildet, dass ich mir nicht vorstellen kann, wieso das eine oder andere von heute auf morgen oder bis nächstes Jahr verschwinden sollte. Die Spielerzahlen von Minigame-Servern jucken mich jedenfalls so oder so nicht :p

Wichtig festzuhalten ist für mich, dass ein Spiel nicht ausstirbt, bloß weil es nicht mehr im Rampenlicht steht. Wenn ich überlege, wie lange wir Counter-Strike 1.6 gespielt haben, selbst nachdem Source schon lange draußen war. Klar gab es insgesamt weniger Spieler, aber dadurch, dass mit der Zeit nur noch die Spieler aktiv sind, die wirklich das Spiel mögen und nicht nur irgendeinem Mainstream folgen, gab es weniger Idioten und weniger Cheater. Ansonsten hat man den vermeintlichen Spielermangel nicht bemerkt, denn auf einem einzelnen Server ist immer etwas los, egal wie viele tausende Spieler es theoretisch gibt, die so oder so niemals dort gespielt hätten. Was kann es für eine Rolle spielen, ob theoretisch 10.000 oder 24.000 Spieler spielen, wenn ich doch sowieso niemals mit allen gemeinsam spiele, sondern immer nur mit einem geringen Teil.
 
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JTK222

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Minecraft
JTK222
Ein paar neue Blöcke bau ich dir auch in 5 Tagen.

Die C# Version läuft außerdem nur auf Windows 10, das viele gar nicht haben dürften und bietet zudem keinen Modsupport (und wird es auch niemals). Minecraft wird von Microsoft nur noch ausgeschlachtet, aber das sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, als Mojang verkauft wurde.

Toll neue Blöcke kann jeder schnell machen, schaust du dir aber alle mods an machen das 90% aller mods immer noch nicht richtig.
Außerdem ist es schwer neue blöcke hinzuzufügen wenn das Limit erreicht wurde, dafür ist die 1.13 ja in arbeit.

Und zur Bedrock Engine (c++ nicht C#) version. Klar wird es eine Modding API geben. Mojang/Microsoft ist auf der suche nach einem/mehreren Entwicklern die sich darum kümmern könnten. Was mit der Java version wohl nicht der fall sein wird weil es eben Forge gibt. Da helfen die Entwickler bei Mojang auch gerne. Immerhin gibt es das MCP (Minecraft Coder Pack) von Mojang (ja das hat Searge ein Entwickler der PC version erstellt)

Und mit der Zeit wird es sicher auch eine Offizielle modding API geben. Aber alles was in der Bedrock Engine schon dafür ausgelegt ist muss in der PC version halt erst komplett umgekrempelt werden, und wie wir Wissen erzeugt sowas ja immer einen Shitstorm (1.8 galt als Tod der Mods).

Ich Spiele Minecraft seit 7 Jahren, und hatte bis jetzt nie Pausen die Länger als 2-3 Monate waren weil ich eben immer etwas neues Entdeckt habe. Mit der 1.12 gibt es ja wieder ganz viele neue Mods die keiner Kennt D: Und wenn Modpacks bei Updates kapput gegangen sind war es deren schuld. Sollen die halt keine Core Mod reinpacken die das ID limit erhöhen und diese dann entfernen ohne sich zu wundern dass dann nichts mehr geht. (Ja dass ist letztens passiert...)

Und den Server einen Youtubers für so etwas zu nehmen ist einfach nur ne Schlechte Idee, solche server sind meist mittelmäßig und haben eben nur wegen diesen Youtubern Spieler.
Lässt der Hype um sie nach werden die Server auch leer.
 

Aeogen

Minecrafter
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Minecraft
Aeogen_
Guten Tag,

mir fällt seit einiger Zeit auf, dass das Spiel "Minecraft" nicht mehr so beliebt ist, wie es einmal war, das merkt man am besten, wie ich finde daran, dass auf dem Minecraft-Server GommeHD.net nun nurnoch 10.000 Leute spielen, anstatt 24.000 wie zu seiner besten Zeit. Da frage ich eigentlich nur, an was liegt das? Wenn ich mal auf meine Frage gerade eingehe, gibt es in meinen Augen zwei Möglichkeiten, entweder:

Rein statistisch gesehen ist Minecraft immer noch am Wachsen. Zumindest wird es immer noch stark gekauft. Wenn Gomme nach lässt, mag dies eher an Gomme liegen.Ich hab nie so recht verstanden, was an diesem Netzwerk so toll sein soll.

1. Minigames-Server sind einfach langweilig geworden, bzw. die Spielmodi werden langsam uninteressant:
Ich denke es ist eine Mode, die durch die "Hype"-Phase des Streaming ausgelöst wurde, die so langsam abflacht (Nach einer Hypephase folgt die Phase der ernüchterung, dann die der Produktivität, wo die Sachen also ernsthaft betrieben werden). Minigames erschöpfen den Streamer weniger als "langsame" Spielmodi. Wenn du den Modus kurz erklärt hast und ein paar Sachen zur aktuellen Lage usw. ist ein Minigame schon vorbei, während du dir bei größeren Modi immer größere Lücken im Erzählfluss hast. Neue Zuschauer stellen zudem oft die selben fragen, was die Qualität des Videos senkt usw. usf. Minigames sind zusammengefasst also einfacher zu Streamen und die Streamer sind in diesem zusammenhang nunmal Influencer.
Die nicht-Streamer spielen dann auch dort; getreu dem Motto "Der Teufel sch***t immer auf den größten Haufen". Nicht unbedingt, weil sie es selbst gut finden, sondern weil andere es tun. Sie geben eher dem Bekannten eine Chance. Es ist halt so bei "Marken": Sie sind meist nur in den Köpfen der Konsumenten das bessere Produkt (und manchmal sind sie es auch, weil ja mehr Kapital dahinter steckt).

Tja und als Einzelner hat man sich irgendwann satt gesehen. Dann sucht man nach was neuen und kommt zu deiner Einschätzung. Die Jüngeren machen diese "Evolution" auch durch, die sich dann ganz natürlich beschleunigt (Das ist ja zb auch bei der Evolution des Körpers und des Geistes so). Man sollte nicht den Fehler machen, solche Wahrnehmungsveränderungen zu verallgemeinern. Man selbst wird halt älter.

2. Spielen die meisten Spieler kein Minecraft mehr weil alles zu langweilig ist:
Wenn ich nun einmal meine eigene Situation schildere, ich habe früher (vor ca. 4-5) Jahren begonnen, Minecraft zu spielen, damals spielte ich am liebsten Survival, alleine oder mit Freunden. Dort habe ich an vielen Tagen die Welt von Minecraft erkundet [...] Dort hatte ich dann auch wieder meinen Spaß so um die 2 Jahre. Doch was ist dann passiert, aufeinmal war Minecraft nichtmehr allzu interessant für mich, ich kannte alles und somit hatte das Spiel seinen Reiz verloren. Ich denke nä[.]mlich, dass wie Minecraft seine "Blütezeit" hatte, die Minecraft-Community aus 12-14Jährigen bestand, das war, sagen wir mal vor 4 Jahren. Diese Menschen sind heute alle 16 Jahre oder älter, diese Personen kennen Minecraft doch auswendig, was sollte sie an Minecraft binden? Zur "heutigen" Zeit denke ich besteht die Minecraft-Community aus 9-12 Jährigen, die jedoch auch immer weniger werden, da immer mehr andere Spiele auf den Markt drängen.

Das ist deine Peer-Group. Ich bin nun über 30 und kenne auch genug ältere Gamer, lerne bei meiner Arbeit aber auch genug kennen, die MC zum ersten Mal spielen. Es liegt in der natur der Sache, dass dich wahrscheinlich Ältere meiden und dass du wahrscheinlich jüngere meidest. Man vergisst das einfach und folglich "gibt" es nur die Leute der eigenen Altersstufe mit entsprechend homogener Wahrnehmung.

Was einen binden kann, ist die Community. Der ganze Gamingmarkt lebt inzwischen davon. Viele Spiele würden nicht überleben, wenn sie das vernachlässigen. CSGO z.b. ist für den Solisten auf Dauer langweilig. Was einen immer wieder triggert, sind doch die freunde die fragen, ob man nicht noch ein Ründchen zocken mag. Und eben die Streamer. Dasselbe betrifft auch Minecraft. Wenn es die Netzwerke nicht schaffen, dass man als Neuling schnell neue Freunde findet, wird es einmal "Durchgespielt" und dann reichts.

Somit verliert Minecraft immer mehr beliebtheit, doch wie gesagt woran liegt das? Würde mich freuen, wenn mir so viele wie möglich eine Antwort auf diese Frage geben könnten, das wäre ich cool, ich muss vielleicht dazu sagen, dass es für eine Projekt-Arbeit zum Thema "Game-Trends und Entwicklung" ist.
Ich würde auf jeden Fall klar zwischen Sologames, "losem Multiplayer" (schlechter Ausdruck; denkt dir was besseres aus) und Communitygames unterscheiden, müsste ich hierzu eine Arbeit schreiben und mich auf etwas bestimmtes fokussieren (wenn sie wissenschaftlich relevant sein soll).
Deine bisherigen Bemerkungen habe ich ja schon mehrmals als Subjektiv hingestellt. Das ist nicht schlimm, so lange du das eben als "Qualitative Analyse" darstellst und folglich auf Verallgemeinerungen verzichtest. Hierunter fallen auch unsere Äußerungen. Sie sind alle qualitativ.
Willst du nämlich wirklich allgemeine Trends untersuchen, kommst du um Statistiken und deren exakte Analyse (lernt man erst auf der Uni) nicht herum. Die reine Spielerzahl ist meines wissens zb steigend, aber das sagt natürlich nichts über die tatsächliche Spielzeit aus.
"Grobe" Statistiken kann dir ja mseu liefern, aber dann sollte dir klar sein, dass sich alle Aussagen auf den deutschen Markt beschränken. Der deutsche Spieler hat ganz andere Präferenzen als zb der us-gamer. Deutsche lieben z.B. schwere Spiele, während letztere lieber an die Hand genommen werden. Man vergleiche diesbezüglich zb Gothic mit elder scrolls, was auf den märkten sehr unterschiedlich bewertet, bzw. wahrgenommen wurde.

Ich hoffe, das hat dir schonmal weiter geholfen. Wie gesagt würde ich aufpassen, die Wahrnehmung deiner Peer-Group zu verallgemeinern. Mein Eindruck ist, dass der Markt stabil ist. Er wächst vielleicht nicht mehr so rasant, da hype und ernüchterungsphase vorbei sind. Man geht in die "Phase of Productivity" über und kann sich in den nächsten Jahren auf immer krassere Projekte freuen, die in die professonelle Ernsthaftigkeit übergegangen sind.
 

Tripalovki

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Minigames-Server sind einfach langweilig geworden, bzw. die Spielmodi werden langsam uninteressant:
Ich kann dir da nicht ganz zustimmen, Hypixel bringt fast jeden Monat einen guten Spielmodus raus der viel gespielt wird.
Momentan zum beispiel haben sie den Zombie Modus aus Call of Duty! Macht echt ultra viel Spaß alleine so wie mit Freunden. und
dabei sind sie noch fleißig am Updaten und Texturenpack dafür machen!
Minigames wird es immer interessante geben meiner Meinung nach.
 

Baba43

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baba43
Momentan zum beispiel haben sie den Zombie Modus aus Call of Duty!
Ich finde das ja immer wieder interessant.. es ist also ausreichend, einen Spielmodi aus einem anderen Spiel zu kopieren, damit die Minecraft-Spieler diesen spielen und als Erfolg feiern? In dem Moment wird Minecraft doch ausschließlich als Plattform zur Umsetzung einfacher Spiele genutzt, was mit dem ursprünglichen Spiel nichts zu tun hat (nicht, dass das schlimm wäre, denn die Entwickler haben sicher Spaß daran). Aber wenn jemand Lust darauf hat, wieso spielt er dann nicht die echten Spiele? Wieso spielt jemand Call of Duty in Minecraft und nicht gleich Call of Duty, wo doch die Grafik und das Gameplay um ein Vielfaches besser sind? Hat das was damit zu tun, dass der typische Minigame-Spieler weit unter 18 ist und kein Call of Duty spielen darf oder ist das tatsächlich eine so gewinnbringende Erfahrung?

Diese Fragen sind übrigens ernst gemeint, denn mir geht nicht in den Kopf, warum alle schon hundertfach dagewesenen Spielprinzipien stumpf auf Minecraft übertragen werden und dort dann auch noch so erfolgreich sind. Warum spielt ihr hauptberuflich Minispiele? Das lenkt jetzt vielleicht etwas vom Thema ab, aber wir haben ja schon festgestellt, dass es hier in erster Linie um Minigame-Server geht (von der Seite des Threaderstellers her). Ich würde auch gerne mal verstehen, warum Spieler dort spielen. Vielleicht finden wir dann auch eine Antwort auf die ursprüngliche Frage :p

/edit
Mir fällt gerade an, dass ich mir meine Frage zwar nicht zufriedenstellend beantworten kann, aber dass dieses Phänomen in fast allen erfolgreichen Spielern wiederzufinden ist. In Counter-Strike gab es diverse Fun-Maps (z. B. Surf-Maps) die viel gespielt wurden und Warcraft III war die Revolution in Sachen Fun-Maps. Ich möchte sogar behaupten, dass mehr Spieler Fun-Maps in Warcraft gespielt haben, als das echte Spiel. Letztendlich sind daraus so unglaublich erfolgreiche Spiele wie League of Legends entstanden, während das ursprüngliche Spiel nun leider tot ist :)
 
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ItsCodix

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Meine Meinung ist, das Minecraft wirklich langsam den Reiz verliert. Wenn man etwas länger spielt, merkt man, das man alles kennt und es wird einfach langeweilig. So ging es mir auch vor kurzem, aber dann hab ich ein paar Mods mit ins Spiel genommen und jetzt kann ich wieder etwas neues entdecken.
MfG, ItsCodix
 

BungeeTM

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Danke für die ganzen Antworten, es würde mich freuen, wenn vielleicht noch mehr Leute ihre Meinung schreiben könnten, ich bin fast fertig mit meinem Projekt, mir fehlenen nur noch ein paar Leute also schreibt fleißig weiter!:p

Mfg With3rCr4ft
 

ZebulonHH

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ZebulonHH
Ich würde auch vermuten, dass Minecraft noch up-to-date ist, wie hiervor teilweise schon dargestellt wurde. Ich selbst habe MC ca. April 2013 kennen gelernt, wo ich die V.1.5.2 erstmals eingesetzt habe und es war (von CS tatsächlich vielleicht abgesehen, was ich nicht soo viel gespielt habe) das allererste Spiel, dass ich durchgehend mit höchsten ca. 1-1,5 Monaten, sehr vereinzelten, Pausen gespielt habe. Ich war selbst sehr erstaunt darüber, denn bisher gab es nichts Vergleichbares, das sich sooo sehr gehalten hat. Faszinierend!

Meine immer wiederkehrende Motivation war und ist die Vielfältigkeit, wie man die Dinge in dem Spiel sehen und umsetzen kann. Habe ich es einmal eine Woche mal nicht angerührt, ging mir dann durch den Kopf, wie ich irgendein vorhandenes Haus verbessern konnte. Oder ich habe ein Video gesehen, das neue Inspiration erzeugt hat, dann wieder eigene, neue Ideen und so hat sich das über Monate und Jahre hinfort gesetzt. Kennt ihr vermutlich ähnlich.

Dann im Sommer 2015 habe ich einen YouTuber gefunden (naja, den kannte ich schon viel früher), der mich auf seinen privaten Server eingeladen hat und da kam die Erkenntnis (wie bei manch anderem Spiel auf dem Markt), dass man per Koop noch mehr Spaß hat. Man baut etwas, die anderen Begutachten es, finden es gut oder schlecht oder tragen zu neuen Ideen bei. Umgekehrt genauso und so ergänzt man sich durch Reflektionen fabelhaft. DAS ist dann erst recht Spielspaß.



Dann wurde der Server-Besitzer, obwohl er immer einen klaren Abstand davon hielt, ich übrigens auch, sich eine geMODdete Welt anzuschauen und war hin und weg. Ergo: Neuer Server, geMODdete Landschaft und NOCH MEHR Spaß…

Im Prinzip alles klasse, wenn nicht unmittelbar danach der Microsoft-Deal gekommen wäre und alles zerschlagen hat. "Warum?", habe ich mich gefragt. Und der Server-Besitzer und eben auch YouTuber meinte so viel wie (in etwa wiedergegeben):

"Ich höre komplett mit Minecraft auf, weil es abzusehen ist, dass Microsoft ihre Publikationsrechte auch auf Minecraft anwenden werden. Die sind so strikt, dass ich keine Let's Plays in der bisherigen Form produzieren kann, ohne dass diese verboten werden."

Ich wollte das nicht wahrhaben und behielt wohl locker eineinhalb Jahre recht, aber nun erfuhr ich , dass es genauso gekommen ist. Sch… Microsoft! Wo ich sonst nicht wirklich etwas gegen die Firma habe, schließlich gibt's von denen auch eine Menge sinnvoller und guter Dinge. Das möchte ich hier aber nicht weiter vertiefen.

Weiterhin ein wirklich MASSIVES Problem: Seit unserem Umschwung oder Hinzunahme von MODs und ich den Server (oder zumindest die Welt) meines YouTube-Kumpels übernommen habe, ärgert mich bei JEDEM Minecraft Update, dass ich jede der weit über 40 MODs ebenso aktualisieren muss. Das fand ich dermaßen anstrengend und besch-eiden, dass ich im letzten Oktober die Handbremse gezogen habe. Schluß damit!

Es ist wirklich eine riesige Katastrophe, eine mords Fummelei, eine neuere MC-Version mit den ganzen MODs auf Zack zu bringen. Ich war es schlichtweg leid. Dann auch noch MODs, die nicht mehr weiter geführt werden, woraufhin ich heute noch einen Server mit V.1.6.4 am Laufen habe, der recht umfangreiche und komplexe Bauten, sowie Eigenschaften enthält, die ich einfach nicht portieren kann. Das sind oder waren dann unter'm Strich "totgeborene Kinder" - echt ätzend und sehr, sehr ärgerlich und demotivierend!

Und außerdem war meine Freude, endlich einmal mit ein paar wenigen Leuten kooperativ durch die Welten zu ziehen - puff - wie weggeblasen. Alles wieder von vorne? Und Leute zu finden, die zu einem passen, ein gutes Knowhow in Minecraft mitbringen, konstruktiv und auch beständig sind: Schwierig, ziemlich schwierig oder aufwändig zu finden.
Das Ganze zeigt eine Sichtweise auf, wo ich vermutlich nicht allein damit da stehe.

Nach nunmehr 3,5 Jahren, also Oktober 2016 habe ich MC mehr oder weniger "an den Nagel" gehängt.

Nunja, da ich aber wirklich ein recht "eingefleischter" Minecraft Fan bin, ahne ich, dass ich im Herbst 2017 wieder Mut fasse, den "Laden" wieder auf den neuesten Stand bringen werde, auch wenn ich alle MODs wieder nach Updates abklappern darf. Es könnte sich lohnen, weil ein paar der Haupt-MODs sehr, sehr viele Updates erfahren haben (Beispiel: Mr. Rigel! Für die, die seine MODS kennen.) und der Spielspaß sich auch dadurch erneuern lässt.

Darüber hinaus erwarte ich ein paar nette Neuigkeiten in den Update 1.11 und 1.12, vielleicht dann 1.13 (?), die ich nicht mehr beobachtet habe, zumal schon in der 1.10 mir ein paar Dinge nicht gefielen.

Dagegen spricht ein wenig ein Minecraft-Clone. Bislang habe ich mir diese Klone mal angeschaut und ganz schnell wieder liegen lassen oder gar nicht erst angerührt, weil die Minecraft nicht annähernd das Wasser reichen können. Aber einer hat mich vom Hocker gerissen, weil er etliche Vorteile (wenn aber auch Mankos) gegenüber Minecraft hat: CREATIVERSE. Vollversion seit Mai auf Steam und um Server und MODs braucht man sich nicht zu kümmern…
Das aber nur als kurzer Hinweis.

LG an alle Minecraft Miteiferer und Liebhaber, Zebulon.
 
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