Wie soll ich das bloß angehen...?

Dieses Thema im Forum "Diskussion" wurde erstellt von AnonymusChaotic, 16. März 2015.

  1. AnonymusChaotic
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    AnonymusChaotic

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    AnonymusChaotic
    Wie hier dem einen oder anderen schon bekannt ist, plane ich gerade einen neuen Server in Richtung RPG, Citybuild und noch irgendwas undefinierbares.
    Soweit, sogut. Nun quillt mein Kopf gerade über mit ideen, die ich in den nächsten Tagen alle irgendwo auf einen USB (oder Google Drive) bringen werde.

    Wenn ich aber nun Teammitglieder oder potentielle Teammitglieder darüber informieren will, was da so abgehen wird, habe ich mir überlegt, das Ganze auch hübsch mit Bildern illustriert in eine Webseite zu packen.

    Nun werden sich die meisten Bewerber aber nicht die ganze Webseite durchlesen wollen, obwohl die Würze des Servers ja in den vielen Details liegen soll. Außerdem fände ich es außerordentlich praktisch, wenn nicht jeder bereits im Vorfeld alles am Server kennt und sich der eine oder andere Administrator gleich mal ein paar besonders gute Ideen unter den Nagel reißt.

    Wie würdet ihr das machen?

    Nur ein Grobkonzept veröffentlichen und die Details per Passwort schützen?

    Keine Webseite und alles notwendige in Spoiler packen?

    Informationen einfach auf Anfrage zukommen lassen?



    Und wie viel Leseaufwand würdet ihr für den Beitritt in ein Team in Kauf nehmen?

    Ich freue mich auf Eure Meinungen,
    Liebe Grüße,
    AnonymusChaotic
     
    #1
  2. Endersocke
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    Endersocke

    Ich muss sagen, dass ich eigentlich ne Leseratte bin. Von daher ... mir macht es nichts aus, wenn ich mir z.B. 5 Seiten durchlesen muss. Im Gegenteil: Je mehr, desto besser :D. Um Deine Fragen zu beantworten:

    1. Ich würde alles auf ein USB-Laufwerk ziehen und
    2. Nur ein Grobkonzept veröffentlichen und nähere
    3. Informationen in einem Gespräch (z.B. via Skype und TS) zukommen lassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Helferlein
     
    #2
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  3. Daniel
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    Daniel Administrator Redakteur

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    Je mehr man bereit ist zu lesen, desto engagierter ist man gut in die Auswahl von Teammitgliedern miteinfließen lassen.
     
    #3
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  4. MrGoms
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    MrGoms

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    Wenn man wirklich Interesse an einem Projekt hat und der Text bzw die Informationen dazu interessant geschrieben sind, merkt man gar nicht, dass man schon 5 Seiten gelesen hat ;)

    Ich verstehe dich, dass du natürlich nicht alles preisgeben magst, da es einfach zu viele Leute gibt, die etwas davon kopieren werden.
    Daher würde ich nur einen groben Teil verfassen und genauere Informationen auf Anfrage geben. Meist merkt man dann schon, ob die Person es ernst meint oder nur zum Abschauen da ist.

    Viele Grüße
    MrGoms
     
    #4
  5. GerFisch
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    GerFisch

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    GerFisch
    Eine Konzeptsammlung ist am besten in mehrfacher Ausfertigung. Darunter sollten auch materielle Exemplare vorhanden sein, ob gedruckt oder handgeschrieben halte ich für zweitrangig.
    Ich zum Beispiel habe wirklich umfassende, einzigartige und "wertvolle" Konzepte in mehrfacher Ausarbeitung, wobei sozusagen mit jeder Version mehr Details hinzukommen. Die detailreichsten Ausarbeitungen haben ich nur in materieller Form.
    Wenn man sich dabei ein Konzept zur Konzeption von Projekten macht, kann man das immer wieder anwenden. Je nach Zweck kannst du dann entscheiden, ob du Informationen nach Rängen, Dauer der Mitgliedschaft, Arbeitsbereich, oder ganz nach deinem Vertrauen freigeben möchtest. Ich würde aber niemals alle Informationen weitergeben, außer in Fällen einer langwierigen Freundschaft oder ähnlichem.

    Grundinformationen und detailiertere Lockinformationen (interessante Einzigaritgkeiten aus dem Konzept, die aber ohne das eigentliche Konzept wenig wert besitzen), die das Anwerben erleichtern sollen, können in schriftlicher Form öffentlich freigeben werden.
    Grundsätzlich würde ich jedem Mitglied die Infos geben, die er zum Arbeiten braucht. Auf Anfrage können andere Infos oder zusätzliche Details mündlich übergeben werden, was aber natürlich von der gewünschten Info abhängt. Dabei kann man immer danach gehen, dass einzelne Punkte wenig Nutzen haben, denn nur im Konzept vereinigt sind sie (für wenige) sehr wertvoll.
    Die Leitung bekommt (fast vollen) Zugriff auf breichsübergreifende Infos, denen es aber an Detail fehlt.
    Ein ausgewähler Kreis bekommt alle Informationen, hat allerdings auch die Verpflichtung selbst etwas zu den Konzeptionen beizutragen.

    Wer sich engagiert zeigt und (tatsächlich, nicht vermeindlich) sehr hilfreiche Beiträge zum Konzept bringt, der kann unabhängig vom Rang oder Arbeitsbereich auch etwas rückwirkend bekommen. Denn nur wer wenigstens ein ungefähres Bild vom Konzept hat, kann auch wirksam etwas beitragen.

    Das sind ein paar Fausregeln, die ich mir beim Umgang mit wichtigen Konzepten gestellt habe, allerdings bestätigen je nach Projekt recht viele Ausnahmen die Regel. Oft stelle ich auch fest, dass Teamler, denen man mit Vertrauen begegnet, darauf sehr gut reagieren und nur dadurch, dass man ihnen vertraut tatsächlich zu vertrauenswürdigen Personen werden. Soetwas setzt aber natürlich Grundvertrauen voraus und kann wieder je jach Konzept/Projekt Risiken bergen.
    Wer aber seine Teamler bei der Bewerbung schon prüft und Nachforschung anstellt (, was dringend empfohlen ist), der kann abschätzen, welche Projekte ein Teamler favorisiert, wo er bereits gearbeitet hat (oder immernoch arbeiten könnte?) und kann daher auch abschätzen, in wie weit man ihm vertrauen kann und welchen Wert Konzeptinformationen für ihn haben könnten,
    Denn oft kann jemand mit den Infos nichts anfangen, rein garnichts. In seltenen Fällen erkennt jemand ihren Wert als Druckmittel, ist dabei aber nicht wirklich sicher und kann daher durch Desinteresse weiter verunsichert werden. Dass so jemand aber im Team ist und es genau der ist, dem die Infos gegeben wurden, ist sehr unwahrscheinlich. Noch unwahrscheinlicher ist es, dass jemand tatsächlich selbst etwas mit den Infos anfangen kann, denn neben Konzept gibt es auch Hardware, Team, Inhalte und sämtliche Umsetzungen des Konzepts, an denen jedes weniger motivierte Projekt scheitert, selbst wenn jemanddas ganze Konzept hätte. Aber ein kleinwenig Verfolgungs- und Größenwarn schadet meiner Meinung nach nie und ein gutes Konzept zeichnet sich durch ständigen Ausbau und Variität aus, die ein Konzeptdieb niemals nachempfinden könnte.
     
    #5
  6. SilberRegen
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    SilberRegen

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    SilberRegen
    Ich würde mir gar nicht so viel Panik machen, was "Konzeptdiebe" angeht. Selbst wenn sie es 1:1 kopieren wird nie der gleiche Server dabei herauskommen. Andere Personen, andere Fähigkeiten, andere Entscheidungen bei der Umsetzung.
    Wir hatten in den Jahren schon einige Nachahmer (Name, Beschreibung, Youtubekanäle) etc. und größere Server werden davon hunderte am Hintern kleben haben. Von denen, die wir beobachten konnten, existiert nicht einer mehr, und die "Kopien" waren wirklich schlecht. Kann man nicht anders sagen.

    Was Leseaufwand angeht:
    Überleg dir, wieviel du selber lesen würdest und verpack dein Konzept entsprechend sauber, geordnet und gut leserlich. Wirklich Interessierte werden sich bestimmt mehr durchlesen wollen, aber eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte ist sicher nicht verkehrt, um überhaupt erstmal Interesse an deiner Idee zu wecken.
    Am Besten wird aber tatsächlich sein, mit den Interessierten Leuten ein persönliches Gespräch zu führen. Hier kannst einmal du erklären, was du dir noch genauer vorstellst und ob und wie gut sich derjenige informiert hat.

    Zieh dir auch nicht zu viele für den Anfang an Land. Wenn du ein bis drei wirklich Interessierte findest, die bereit sind Zeit und Energie darein zu investieren und sich als zuverlässig erweisen und dir sympathisch sind, bist du ziemlich gut versorgt.
     
    #6
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  7. Clymber
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    Clymber

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    Lass das mit dem RPG am besten. Wenn du da kein Kompetentes Team hast, mit vielen Leuten brauchst du gar nicht anfangen :)

    Versuch doch mal was Vanilla mässiges :)
     
    #7