@iTz_Proph3t
Das ist mir jetzt zu lang um es aus dem stehgreif zu beantworten:
Zuerst mal: Die Legislative gibt den Polizisten ihre Regeln, genauso könnte ein Minister Polizisten im Gewissen Rahmen
anweisen, aber das geht zu weit.
Zudem hat ein Server erstmal nichts mit der Marke zu tun. Ich bin kein Anwalt, aber dieses Thema wurde bereits von Vorgängern, denke ich ausführlich dargestellt, wobei ich bezweifle, dass das alleinige nennen eines Markennamens, "Wir sind ein Minecraft-Server" bereits eine Markenrechtsverletzung darstellt. In Büchern dürfen diese auch ohne weiteres genannt werden.
Die Deutsche Polizei bezeichnet das Gesetz, mit dem Mojang die Nutzung des Servers (IKEA) verbieten will. Frau Merkel in diesem Beispiel fungiert als Mojang (Sie beauftragt die Polizei) [Was in der Realität auch als Amtsmissbrauch bezeichnet werden würde]. Dafür bräuchte die Polizei auch keine Markenrechte für.
Zudem gibt es genug Server, bei denen man der EULA nicht zustimmen muss. AGB als EULA zu verkaufen, ist einfach nur schwachsinnig. Von möglichen Einschränkungen ihres Services könenn sie auch gerne gebrauch machen, aber besonders in Deutschland, hat ein Unternehmen keine Herrschaftsstellung dem Kunden gegenüber. Besonders, wenn die EULA hinfällig ist.
Mojang bietet nur einen Dienst an und dass ist der Dienst, der den Skin und den Login bietet. Ein Server, der von beidem nicht gebrauch macht, hat nichts mit Mojang am Hut. (Ich wiederhohle: Solange die EULA hinfällig ist, weil beispielsweise Eigensoftware eingesetzt wird).
Und ja, ich vertrete den Standpunkt, dass ein Serverbesitzer seinen Server so finanzieren darf wie er möchte. Der "Kompromiss" ist aber dennoch schwachsinnig, weil es ein geringfügiger unterschied ist.
Deine pauschalisierung halte ich auch für übertrieben. Zudem ist "alles erreichen" nicht gegeben, sobald es kosmetische kostenpflichtige Items gibt. Das ist genauso frech als "Vorteile" zu verkaufen, weil es eben
auch Vorteile sind. Das allgemeine Spielerlebnis verbessert sich dadurch nicht wirklich. [Vorteile sind Vorteile, ob kosmetisch oder nicht]. Warum die Spieleranzahl nun sinken soll, halte ich auf für eine unbegründete Aussage ohne Halt, weil ein Verkaufverhalten dieser Art keine Änderung am Serviceangebot / Konzept hervorruft. Zumindestens nicht in massen.
Außerdem doch, man kann für eine Seite tendieren, besonders wenn eine Seite von neidischen und einversüchtigen Kindern bevölkert wird (Natürlich nicht ausschließlich).
Aber es gibt absolut keinen realisitschen Vorteil von den vorgestellten "Änderungen", die ansatzweise wünschenswert sind.
@Wolf45
Danke für deine intellektuelle Meisterleistung des deduktiven Denkens, jedoch hat meine Denkweise nichts mit meiner Argumentation zu tun. In einer Argumentation den "Gegner" direkt und persönlich anzugreifen zeigt natürlich von absoluter überlegenheit.
Und für das Protokoll: Ich bin kein Kapitalist, in keiner meiner Lebensbereichs und ich kann ganz ehrlich sagen: Das es die unbegründetste und ungebildeste Behauptung ist, die ich heute lesen musste.
Das es in Deutschland beispielsweise schwerer ist von Spenden zu leben, als es beispielsweise in Amerika der Fall ist, liegt vielleicht auch daran, dass "hier" weniger Menschen sich für derartige Dinge interessieren (Sozialstaat verzieht halt die Menschen, die nicht hart für ihr Leben kämpfen mussten).
Ich möchte dafür folgende Beobachtung (Achtung:
Beobachtung, keine
Fakten) ohne weiteren Kommentar anführen:
http://math-www.uni-paderborn.de/~axel/us-d.html#charity vom 09.03.2016 schrieb:
When it comes to charity, Germans like to support organizations that attack global problems: Unicef, Greenpeace, Amnesty International, Doctors without Borders, World Hunger organizations etc. By contrast, people in the US prefer to give money to entities that are closer to home: churches, women's shelters, soup kitchens, schools and colleges, AIDS and cancer research. Overall, Americans donate more money to charity per capita than Germans do. Americans are also much more likely to volunteer time for these causes than Germans are. In the US, it is quite common that people volunteer for charitable organizations such as homeless shelters or projects that teach disadvantaged kids how to read. In Germany, volunteerism is normally restricted to initiatives that aim to educate fellow citizens about problems in far away countries.
I see two reasons for these different approaches to charity: first, Americans distrust big organizations and third world governments; they fear that money they donate to global causes will trickle away in bureaucracies somewhere. Second, Germans intuitively don't feel much of a need to help local organizations or schools: "that's the government's job, that's what I pay taxes for."