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Mojang scheint die EULA durchzusetzen

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Chrisliebär❤️

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Warum fühlst du dich dann angesprochen? Ich bezog mich auf das Zitat welches ich gesetzt habe. (und was war nicht von dir)

Er schrieb u.a. auch:

"Der Grund warum Mojang damit angefangen hat die EULA überhaupt anzufassen war weil sie täglich E-Mails von Eltern bekommen haben"

Damit bezogen sich seine Argumente nur auf die Eltern. Oder sehe ich das falsch?
Trozdem hat @BuildingDave recht und sein Text hätte genau so gut von mir kommen können. Ich schrieb im übrigen ebenfalls: "Man könnte aber auch mal am anderen Ende ansetzen und sich fragen ob die Käufer solcher Inhalte noch ganz klar im Kopf sind."

Ich hab das wichtige Wort für dich fett markiert. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten ein Problem zu Lösen und Schuld ist auch oft nicht nur einer alleine. Jemand hat hier das Argument gebracht, dass es Server gab, die mehrere Hundert Euro für Items verlangt haben und darauf bezog sich der Beitrag. Im übrigen gibt mein andere Beitrag über die E-Mails von besorgten Eltern an Mojang den Eltern keineswegs die Schuld, lies den Text vielleicht nochmal. Das war erstens nur indirekt wiedergegeben, was Mojang damals dazu gesagt hat und nicht meine Erfahrung und des weiteren hat auch Mojang die Schuld nicht auf die Eltern geschoben.

Ganz unabhängig davon profitiert Mojang sicherlich auch von einigen kommerziellen Servern, die seriös arbeiten und mit dem Geld einen Mehrwert für Minecraftspieler bieten, den es andernfalls schlicht nicht geben würde. Dass Pay2Win übrigens so funktioniert ist ein Phänomen welches ich am meisten League of Legends zuschieben würde. In meinem Empfinden hat das Spiel Mikrotransaktionen erst Salonfähig gemacht, dass daraus dann schnell Pay2Win wurde war irgendwie klar. Heute kommt fast jedes Game mit einer Form von Pay2Win. Nenn mich doch mal ein aktuelles Multiplayerspiel eines großen Publischers, welches nicht spielerische Vorteile für Kunden bietet, die eine besondere Ausgabe über dem regulären Ladenpreis kaufen. Das zieht sich leider durch die ganze Branche und ich verübel es auch niemandem der sich dann dazu gezwungen sieht sein Spiel ebenfalls um diesen Aspekt aufzubauen.
 

Wolf45

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Trozdem hat @BuildingDave recht und sein Text hätte genau so gut von mir kommen können. Ich schrieb im übrigen ebenfalls: "Man könnte aber auch mal am anderen Ende ansetzen und sich fragen ob die Käufer solcher Inhalte noch ganz klar im Kopf sind."

Ich hab das wichtige Wort für dich fett markiert. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten ein Problem zu Lösen und Schuld ist auch oft nicht nur einer alleine. Jemand hat hier das Argument gebracht, dass es Server gab, die mehrere Hundert Euro für Items verlangt haben und darauf bezog sich der Beitrag. Im übrigen gibt mein andere Beitrag über die E-Mails von besorgten Eltern an Mojang den Eltern keineswegs die Schuld, lies den Text vielleicht nochmal. Das war erstens nur indirekt wiedergegeben, was Mojang damals dazu gesagt hat und nicht meine Erfahrung und des weiteren hat auch Mojang die Schuld nicht auf die Eltern geschoben.

Ganz unabhängig davon profitiert Mojang sicherlich auch von einigen kommerziellen Servern, die seriös arbeiten und mit dem Geld einen Mehrwert für Minecraftspieler bieten, den es andernfalls schlicht nicht geben würde. Dass Pay2Win übrigens so funktioniert ist ein Phänomen welches ich am meisten League of Legends zuschieben würde. In meinem Empfinden hat das Spiel Mikrotransaktionen erst Salonfähig gemacht, dass daraus dann schnell Pay2Win wurde war irgendwie klar. Heute kommt fast jedes Game mit einer Form von Pay2Win. Nenn mich doch mal ein aktuelles Multiplayerspiel eines großen Publischers, welches nicht spielerische Vorteile für Kunden bietet, die eine besondere Ausgabe über dem regulären Ladenpreis kaufen. Das zieht sich leider durch die ganze Branche und ich verübel es auch niemandem der sich dann dazu gezwungen sieht sein Spiel ebenfalls um diesen Aspekt aufzubauen.

Spiele (auch aktuelle) gibt es genug welche sowas nicht machen. Zwei welche ich zb. Spiele sind Starcraft 2 und Arma 3.
Ob League of Legends nun das ganze Salonfähig gemacht hat kann ich so nicht genau sagen. Kann stimmen muss aber nicht. (ist aber auch egal)

Du schriebst "auch mal am anderen Ende ansetzen" das war nur schon klar.

Aber deine Aussage

"Und da weiß ich nicht mehr was du noch verbieten willst, wenn ein Erwachsener zu blöd ist mit Geld umzugehen oder sein Kind zu erziehen kannst du nichts mehr machen."

lässt wenig optionen für etwas anderes offen als das was ich dazu geschrieben habe.

Wie auch immer, dass du es nicht nur den Eltern zuschieben zu scheinst, hast du ja nun im letzten Beitrag versucht klarzustellen.
 

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FastFelix771
Man könnte aber auch mal am anderen Ende ansetzen und sich fragen ob die Käufer solcher Inhalte noch ganz klar im Kopf sind.
Natürlich.
Das solche Leute ein Rad (oder mehr) ab haben ist eigentlich klar bei solchen Beträgen.
Wer kauft sich denn bitte ein scheiß virtuelles Item für so viel Asche, wenn man noch ganz bei Sinnen ist?!

Bei Kindern wiederum ist es so, dass diese noch keine richtige Beziehung zu Geld haben und dementsprechend einfach mal auf "Kaufen" klicken.
Das sich manche Kinder das Geld von ihren Eltern genommen haben... da finde ich schon dass das mit der Erziehung zusammenhängt.

Die Owner von Pay2Win Servern, die wirklich effektiv Kohle scheffeln wollen wissen aber von diesem Umstand... und pfeifen drauf!
Grade solchen Servern ruiniert Mojang mit der EULA ja immer weiter das Geschäft und das ist wunderbar so!
Den Geiern sollte man endlich den Laden dicht machen, grade die jüngeren Spieler derart auszubeuten geht mMn. einfach zu weit!

Es sind auch viele ehrliche Server betroffen, die mit relativ vertretbaren Angeboten versucht haben sich sicher zu finanzieren bzw. auszubauen.
Das ist natürlich schade um diese Server, aber mit ein bisschen Einfallsreichtum wird man auch damit fertig! ;)

Die EULA hat ihre Vor- und Nachteile, aber letzten Endes ist das Ziel doch ganz nobel: Ein ausgeglicheneres Spielerlebnis für alle.
Das sich die EULA erst in diese Richtung entwickeln musste, daran sind alle gleichermaßen Schuld...
 

iTz_Proph3t

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iTz_Proph3t
Nenn mich doch mal ein aktuelles Multiplayerspiel eines großen Publischers, welches nicht spielerische Vorteile für Kunden bietet, die eine besondere Ausgabe über dem regulären Ladenpreis kaufen.

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Bei Kindern unter 17 ist es immer so das die Eltern dafür aufkommen egal was passiert. (meine ich zu wissen es sei den es ändert sich wieder)..

Ich stimme den meisten zu, die Leute ganz egal ob Kind (in gewisser Hinsicht!) oder Erwachsener. Jeder der mehr als 100€ für einen Minecraft-Server investiert ist in meinen Augen auch nicht ganz bei sinnen. Trotzdem muss man so einen Mist als Serverbesitzer nicht fördern oder tolerieren. Klar, ein Server kostet Geld. Natürlich ist es der Traum jedes Serverbesitzers nichts mehr zu zahlen, eine gute Community zu haben und eventuell noch ein bisschen damit zu verdienen.

Allerdings toleriere ich es nicht wenn man nur ans Geld denkt, den dadurch gehen viele Server einfach nur kaputt. Weil viele grade jüngere Menschen meinen ich ziehe die noch jüngeren oder auch älteren einfach das Geld aus der Tasche.
 

Soldat.Am.Huf

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Ich finde Mojangs Reaktion überzogen. Jeder der Geld mit derartigen Items verdient hat das Geld auch verdient, dass hier manche Server dies als unfair betrachten ist offensichtlich, aber leider auch traurig. Ich bezweifle zwar, dass Menschen mit viel Aufwand auch mehr Geld verdienen, weil das auch in der Realtität leider nicht immer der Fall ist, jedoch macht das nicht den Anbieter schlechter.

Eine parallele die ich hier sehe ist follgendes:
Deutsche Polizei verbietet das Einkaufen in IKEA, weil Frau Merkel die Preise missfallen.

PS: Manchmal ist Arbeit eben nicht mit entsprechendem Gegenlohn dotiert. ;);) Neid hilft da leider auch nicht :creeper:.
 

Wolf45

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Eine parallele die ich hier sehe ist follgendes:
Deutsche Polizei verbietet das Einkaufen in IKEA, weil Frau Merkel die Preise missfallen.

Was ist das denn für ein Vergleich. Ein Laden wo nur Gegenstände verkauft werden sollten mit einem Spiel zu vergleichen wo gespielt werden sollte hat aber auch absolut keine Parallele. (ausser das man das Spiel iwann mal gekauft hat)

Jeder der Geld mit derartigen Items verdient hat das Geld auch verdient

Bitte was? Schonmal was von Moral gehört?
 

Soldat.Am.Huf

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@Wolf45
1. Wo ist der Unterschied zwischen Server und Laden? Richtig, keiner. Ein Laden ist eine Unternehmung, ein Server ist eine Unternehmung. Das hat mit dem Spiel selbst erst einmal nichts zu tun.

2. Was hat das mit Moral zu tun? Ist ein Lebensmittelhändler "böse", weil er Lebensmittel verkauft und viele Menschen verhungern? Nein ist er nicht, weil er seinen Lebensunterhalt damit verdient.
 

Wolf45

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@Wolf45
1. Wo ist der Unterschied zwischen Server und Laden? Richtig, keiner. Ein Laden ist eine Unternehmung, ein Server ist eine Unternehmung. Das hat mit dem Spiel selbst erst einmal nichts zu tun.

Die "meisten" Minecraft Server sind keine Unternehmung. Sie werden als Hobby betrieben.
Und selbst bei den anderen Servern welche als Unternehmen zälen, wird nicht alles verkauft was man auf dem Server machen kann. In der Minecraft Welt gibt es auch eine Community. Der Vergleich ist sowas von daneben. Sorry. Die Server welche wirklich nur Geld machen wollen, den das Spiel und die Community egal sind, schaden dem Spiel nur.

@Wolf45
2. Was hat das mit Moral zu tun? Ist ein Lebensmittelhändler "böse", weil er Lebensmittel verkauft und viele Menschen verhungern? Nein ist er nicht, weil er seinen Lebensunterhalt damit verdient.

IKEA ist kein Lebensmittelhändler aber das nur mal so. Und nein ein "Lebensmittelhändler" ist nicht böse nur weil er Lebensmittel verkauft. Aber wenn sein Angebot darauf ausgerichtet ist Menschen süchtig und abhängig zu machen sowie Kindern mit besonderen Angeboten das Geld aus der Tasche zu ziehen dann ist liegt das sehr wohl an der Einstellung des Unternehmens.
 
Zuletzt bearbeitet:

Soldat.Am.Huf

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@Wolf45

Es tut mir leid, aber jeder Server sind Unternehmungen. Wenn ein Server keine Unternehmung darstellt, dann ist das eine Seltenheit.
Das liegt daran, dass die wenigsten Server als "Hobby" betrieben wird, bei denen es keine Form der Einnahmen gibt. Auch wenn "nur" Spenden eingenommen werden, werden die meisten Characteristica eines Unternehmens erfüllt. Auch sehe ich keinen "Schaden" für das Spiel, welches bei dieser Betrachtungsweise völlig unerheblich ist. Eine globale "Community" von Minecraft hat auch keinen relevanten zusammenhang, als dass ein einzelner oder mehrere Server diesen Zerstören könnten.

Zudem habe ich an keiner Stelle gesagt, dass IKEA ein Lebensmittelhändler ist. Genaugenommen habe ich eine Analogie verwendet um dir zu veranschaulichen, dass deine Darstellungsweise unbegründet ist. Nicht alles ist moralisch zu verwerfen, weil es anderen besser geht als einem selbst (Das wäre Kommunismus). Der Kapitalismus ist auch eine mögliche betrachtungsweise und auch unsere alltägliche herangehensweise an die Situation, weil wir auch selbst handeln können und nicht fremdgehandelt werden.

Zudem hinkt der Vergleich: Kein Server macht abhängig oder süchtig. Warum auch? Es gibt genug alternativen zu den hier angesprochenen Servern. Du kritisierst hier nur die Präzision meiner Beispiele, jedoch bist du selbst offensichtlich nicht in der Lage vernümftige und Themenbezogene Argumente zu liefern.

Ich bitte daher themenbezogen zu argumentieren, ansonsten hat diese Diskussion keinen Sinn. Wir sind hier schließlich nicht in einer Diskussion über Diskussionen.
 

iTz_Proph3t

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iTz_Proph3t
Deutsche Polizei verbietet das Einkaufen in IKEA, weil Frau Merkel die Preise missfallen.

Hier sind schon einmal mehrere Fehler:

1. Die Deutsche Polizei wird nichts verbieten können, da sie die Exekutive sind, um etwas jedoch gesetzlich zu verbieten muss das die Judikative machen. Auf diese haben weder die Legislative noch die Exekutive einfluss(anders rum übrigens auch nicht ;) )

2. Trotz des obigen Fehlers bezieht sich das hier immer noch auf die Aussage:
- Deutsche Polizei = Mojang
- IKEA = Server
-> Frau Merkel = Die Spieler/Eltern der Spieler?
Das Problem hierbei ist: Mojang gehört Minecraft, somit die Marke hinter den Servern, der Deutschen Polizei gehört aber nicht die Marke IKEA

3. Damit man Minecraft spielen darf, muss man den AGBs zustimmen. Damit man einen Server machen darf, muss man der EULA zustimmen.
-> Mojang hat das Recht, ihre Services einzuschränken, wenn du dich nicht daran hältst, haben sie auch das Recht, dagegen vorzugehen.

Ende des Lieds: Wenn Mojang dir einen Service anbietest und du diesen nutzt, dann musst du auch die Bedingungen einhalten. Die Frage, ob Mojang übertrieben reagiert, kann man, je nach Standpunkt, mit ja und Nein beantworten.

Ein Serverowner wird natürlich sagen, Ja, die übertreiben, da er sich vlt. das große Geld erhofft hat
(Was mMn genau die Leute sind, weshalb es zu diesen Schritten gekommen ist)
oder, weil er einfach nur etwas Unterstützung bei der Finanzierung haben will
(was er immer noch haben kann, ohne gegen die Eula zu verstoßen, hier ist Mojang doch relativ entgegenkommend)

Ich als Spieler sage, Nein, Mojang übertreibt nicht. Wieso?
1. Wird dadurch das Spielerlebnis verbessert, wenn man ohne Geld auszugeben alles erreichen kann, man hat mehr Ziele, größeren Wiederspielwert etc.
2. Für mich gibt es nichts schlimmeres, als Server mit 200+ Slots, die dauerhaft gefüllt sind. Bei diesen fehlt mir die Grundidee von Minecraft, das ZUSAMMEN spielen, was ab einer gewissen Größe leider nichtmehr möglich ist.

Somit kann man einfach nicht konkret sagen, Gut oder Schlecht, das muss jeder für sich entscheiden. Allerdings kann niemand, der nur ansatzweise etwas Gehirnmasse hat, die er auch verwendet, nur für einen Punkt sein, das gilt sowohl FÜR als auch GEGEN die Eula.
 

Wolf45

Kuhfänger
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@Wolf45

Es tut mir leid, aber jeder Server sind Unternehmungen. Wenn ein Server keine Unternehmung darstellt, dann ist das eine Seltenheit.
Das liegt daran, dass die wenigsten Server als "Hobby" betrieben wird, bei denen es keine Form der Einnahmen gibt. Auch wenn "nur" Spenden eingenommen werden, werden die meisten Characteristica eines Unternehmens erfüllt. Auch sehe ich keinen "Schaden" für das Spiel, welches bei dieser Betrachtungsweise völlig unerheblich ist. Eine globale "Community" von Minecraft hat auch keinen relevanten zusammenhang, als dass ein einzelner oder mehrere Server diesen Zerstören könnten.

Zudem habe ich an keiner Stelle gesagt, dass IKEA ein Lebensmittelhändler ist. Genaugenommen habe ich eine Analogie verwendet um dir zu veranschaulichen, dass deine Darstellungsweise unbegründet ist. Nicht alles ist moralisch zu verwerfen, weil es anderen besser geht als einem selbst (Das wäre Kommunismus). Der Kapitalismus ist auch eine mögliche betrachtungsweise und auch unsere alltägliche herangehensweise an die Situation, weil wir auch selbst handeln können und nicht fremdgehandelt werden.

Zudem hinkt der Vergleich: Kein Server macht abhängig oder süchtig. Warum auch? Es gibt genug alternativen zu den hier angesprochenen Servern. Du kritisierst hier nur die Präzision meiner Beispiele, jedoch bist du selbst offensichtlich nicht in der Lage vernümftige und Themenbezogene Argumente zu liefern.

Ich bitte daher themenbezogen zu argumentieren, ansonsten hat diese Diskussion keinen Sinn. Wir sind hier schließlich nicht in einer Diskussion über Diskussionen.

Ich verstehe schon. Du bist ein wirtschaftlich Kaptitalistisch denkender Mensch in allen Bereiche deines Lebens. Damit brauch wir an dieser Stelle wirklich nicht weiter diskutieren. Viel Erfolg (eigentlich nicht aber ich bleibe höflich) bei deiner Denkweise.
 

Wolf45

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Ein Serverowner wird natürlich sagen, Ja, die übertreiben, da er sich vlt. das große Geld erhofft hat
(Was mMn genau die Leute sind, weshalb es zu diesen Schritten gekommen ist)
oder, weil er einfach nur etwas Unterstützung bei der Finanzierung haben will
(was er immer noch haben kann, ohne gegen die Eula zu verstoßen, hier ist Mojang doch relativ entgegenkommend)

Ich stimme mit dir im großen und ganzen überein. Ich frage mich allerdings warum sich diese Server nicht ausschließlich über ein gutes Konzept und den daraus resultierenden Spendeneinnahmen leben können. Warum kann man den Spielern auf dem Server nicht klarmachen, dass ohne den Spenden der Server nicht finanziert werden könnte? (oder auch der eine oder andere Geld benötigt um zu überleben wenn es soviel Zeit kostet das er keinen anderen Beruf nachgehen kann) Warum benötigt es so oft einen Shop um etwas inGame zu erwerben? Minecraft wird einfach immer kommerzieller was ich schade finde.
 

Soldat.Am.Huf

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@iTz_Proph3t
Das ist mir jetzt zu lang um es aus dem stehgreif zu beantworten:

Zuerst mal: Die Legislative gibt den Polizisten ihre Regeln, genauso könnte ein Minister Polizisten im Gewissen Rahmen anweisen, aber das geht zu weit.

Zudem hat ein Server erstmal nichts mit der Marke zu tun. Ich bin kein Anwalt, aber dieses Thema wurde bereits von Vorgängern, denke ich ausführlich dargestellt, wobei ich bezweifle, dass das alleinige nennen eines Markennamens, "Wir sind ein Minecraft-Server" bereits eine Markenrechtsverletzung darstellt. In Büchern dürfen diese auch ohne weiteres genannt werden.

Die Deutsche Polizei bezeichnet das Gesetz, mit dem Mojang die Nutzung des Servers (IKEA) verbieten will. Frau Merkel in diesem Beispiel fungiert als Mojang (Sie beauftragt die Polizei) [Was in der Realität auch als Amtsmissbrauch bezeichnet werden würde]. Dafür bräuchte die Polizei auch keine Markenrechte für.

Zudem gibt es genug Server, bei denen man der EULA nicht zustimmen muss. AGB als EULA zu verkaufen, ist einfach nur schwachsinnig. Von möglichen Einschränkungen ihres Services könenn sie auch gerne gebrauch machen, aber besonders in Deutschland, hat ein Unternehmen keine Herrschaftsstellung dem Kunden gegenüber. Besonders, wenn die EULA hinfällig ist.

Mojang bietet nur einen Dienst an und dass ist der Dienst, der den Skin und den Login bietet. Ein Server, der von beidem nicht gebrauch macht, hat nichts mit Mojang am Hut. (Ich wiederhohle: Solange die EULA hinfällig ist, weil beispielsweise Eigensoftware eingesetzt wird).

Und ja, ich vertrete den Standpunkt, dass ein Serverbesitzer seinen Server so finanzieren darf wie er möchte. Der "Kompromiss" ist aber dennoch schwachsinnig, weil es ein geringfügiger unterschied ist.

Deine pauschalisierung halte ich auch für übertrieben. Zudem ist "alles erreichen" nicht gegeben, sobald es kosmetische kostenpflichtige Items gibt. Das ist genauso frech als "Vorteile" zu verkaufen, weil es eben auch Vorteile sind. Das allgemeine Spielerlebnis verbessert sich dadurch nicht wirklich. [Vorteile sind Vorteile, ob kosmetisch oder nicht]. Warum die Spieleranzahl nun sinken soll, halte ich auf für eine unbegründete Aussage ohne Halt, weil ein Verkaufverhalten dieser Art keine Änderung am Serviceangebot / Konzept hervorruft. Zumindestens nicht in massen.

Außerdem doch, man kann für eine Seite tendieren, besonders wenn eine Seite von neidischen und einversüchtigen Kindern bevölkert wird (Natürlich nicht ausschließlich).

Aber es gibt absolut keinen realisitschen Vorteil von den vorgestellten "Änderungen", die ansatzweise wünschenswert sind.

@Wolf45
Danke für deine intellektuelle Meisterleistung des deduktiven Denkens, jedoch hat meine Denkweise nichts mit meiner Argumentation zu tun. In einer Argumentation den "Gegner" direkt und persönlich anzugreifen zeigt natürlich von absoluter überlegenheit.
Und für das Protokoll: Ich bin kein Kapitalist, in keiner meiner Lebensbereichs und ich kann ganz ehrlich sagen: Das es die unbegründetste und ungebildeste Behauptung ist, die ich heute lesen musste.

Das es in Deutschland beispielsweise schwerer ist von Spenden zu leben, als es beispielsweise in Amerika der Fall ist, liegt vielleicht auch daran, dass "hier" weniger Menschen sich für derartige Dinge interessieren (Sozialstaat verzieht halt die Menschen, die nicht hart für ihr Leben kämpfen mussten).

Ich möchte dafür folgende Beobachtung (Achtung: Beobachtung, keine Fakten) ohne weiteren Kommentar anführen:
http://math-www.uni-paderborn.de/~axel/us-d.html#charity vom 09.03.2016 schrieb:
When it comes to charity, Germans like to support organizations that attack global problems: Unicef, Greenpeace, Amnesty International, Doctors without Borders, World Hunger organizations etc. By contrast, people in the US prefer to give money to entities that are closer to home: churches, women's shelters, soup kitchens, schools and colleges, AIDS and cancer research. Overall, Americans donate more money to charity per capita than Germans do. Americans are also much more likely to volunteer time for these causes than Germans are. In the US, it is quite common that people volunteer for charitable organizations such as homeless shelters or projects that teach disadvantaged kids how to read. In Germany, volunteerism is normally restricted to initiatives that aim to educate fellow citizens about problems in far away countries.

I see two reasons for these different approaches to charity: first, Americans distrust big organizations and third world governments; they fear that money they donate to global causes will trickle away in bureaucracies somewhere. Second, Germans intuitively don't feel much of a need to help local organizations or schools: "that's the government's job, that's what I pay taxes for."
 

iTz_Proph3t

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iTz_Proph3t
Mojang bietet nur einen Dienst an und dass ist der Dienst, der den Skin und den Login bietet. Ein Server, der von beidem nicht gebrauch macht, hat nichts mit Mojang am Hut. (Ich wiederhohle: Solange die EULA hinfällig ist, weil beispielsweise Eigensoftware eingesetzt wird).

Und damit kann Mojang solche Server einfach auflaufen lassen. Wenn sie diesen Service für Server, die gegen die(oder der) Eula(da Endbenutzer-Llizenzvertrag) verstoßen, einfach diesen Service nichtmehr anbieten, können diese nichts dagegen machen, außer auf cracked umstellen, was jedoch für viele keine Option sein wird.

Hinzu kommt, dass Minecraft eine Marke von Mojang ist, also jeder Server, der dieses Spiel als Platform nutzt, sich an die AGBs von Mojang halten muss.
Das könnte man wie bei der CryEngine sehen. Für den privaten gebrauch ist diese sogar, soweit ich noch richtig informiert bin, kostenlos. Sobald ich jedoch Kommerz damit betreibe, muss ich dementsprechend Lizenzen kaufen.
Mit einem Minecraft-Server wäre das nicht anders, sofern ich es ohne Kommerz mache(oder in diesem Fall Eula-Konform), muss ich an Mojang nichts zahlen, wenn ich es doch mache, dann mache ich mich strafbar, da ich gegen die Vereinbarung( EULA) verstoße.

Solltest du jetzt mit dem Argument kommen, dass Programme wie CraftBukkit oder Spigot nicht von der(dem) EULA betroffen sind:
Diese haben Minecraft, wovon Mojang die Rechte besitzt, als Teil und müssen daher deren Richtlinien auch einhalten.
 

Soldat.Am.Huf

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Es gibt keine "AGB" von Mojang - soweit ich weiß. Ansonsten verlinke diese doch einfach. Eine "EULA" wirkt wie der name schon sagt nur für die Endbenutzer - was ein Server nicht ist!

Wenn ich die CryEngine verwende, dann muss ich mich an die Lizenzbestimmungen - wie diese auch aussehen - halten, tue ich das nicht oder verwende eine Software mit ähnlichen / gleichen Funktionalitäten, dann muss ich das nicht.

Als Server geht beispielsweise auch Glowstone, welche behaupten 100% open source zu sein => Ohne Mojangs mitwirken. Dies hat keine Komponente "Minecraft". Die Verarbeitung von Zahlen ( mehr macht ein Computer ja nicht) wird offensichtlich nicht geschützt sein, also kann ich den Server ohne irgendwelche EULA's verwenden.

Theoretisch - wie auch von einem Vorposter beschrieben - kann man auch Client bzw. Server modifizieren und einen anderen Service für Skins bzw. Login verwenden und somit keinen Service / Werk von Mojang verwenden [Letzteres habe ich schonmal gesehen].
 
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Chrisliebär❤️

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Hier wird aber einiges durcheinander geworfen. AGB, EULA, Marke. Alles nicht so einfach. Schonmal erlebt, dass euch die Telekom verboten hat ihren Namen zu nennen? Guckt mal, ich kann hier beliebig Marken aufzählen: Aldi, Lidl, Google, Youtube, Reddit, BWM, Fiat, Volkswagen. Und sehr ihr was? Nix passiert. Es wird auch nix passieren, weil man das nennen von Marken natürlich nicht verbieten kann. Bei Logos sieht das natürlich anders aus, aber auf einem Minecraftserver kann man eh keine Logos darstellen. Vielleicht auf der Website, aber dann entfernt man das halt von der Website und nutzt keine geschützten Grafiken. Gibt dann vielleicht Probleme wenn man noch Screenshot auf der Website hat, vielleicht bringt es da was ein eigenes Texturepack zu verwenden, aber da für die Screenshots in der Regel der Mojang Client verwendet wird, könnte das ein Problem sein, keine Ahnung, da wirds dann sehr speziell. Man kann aber natürlich die Website einfach sehr simpel halten, alles kein Problem. Authserver kann man auch selbst betreiben, dafür muss man den Client aber z.B. über die Hosts Datei eine neue IP geben oder ne Kleinigkeit patchen, aber da das der Benutzer machen muss kann das dem Server egal sein. Das ist für die meisten Server zwar nicht machbar, aber wenn mehrere größere Server mitziehen, ist das sofort erledigt.

Als Server geht beispielsweise auch Glowstone, welche behaupten 100% open source zu sein => Ohne Mojangs mitwirken. Dies hat keine Komponente "Minecraft". Die Verarbeitung von Zahlen ( mehr macht ein Computer ja nicht) wird offensichtlich nicht geschützt sein, also kann ich den Server ohne irgendwelche EULA's verwenden.
Glowstone ist übrigens nicht unabhängig von vom Vanilla Code. Glowstone selbst ist zwar Opensource mit BSD-Lizenz (glaub ich) aber damit man auf einen lauffähigen Server kommt muss man eine Vanillaserverdatei Patchen. Somit ist das Binary was am Ende ausgeführt wird nicht mehr BSD.
 
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Soldat.Am.Huf

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Wo muss das patchen? Dort steht nichts davon. Wenn du sowas behauptest, dann linke doch bitte die Quellen, ich habe das jetzt aber nicht ausprobiert. Ansonsten, ja genau, volle Zustimmung!
 

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Wo muss das patchen? Dort steht nichts davon. Wenn du sowas behauptest, dann linke doch bitte die Quellen, ich habe das jetzt aber nicht ausprobiert. Ansonsten, ja genau, volle Zustimmung!
Großes Sorry, ich hab Glowstone mit Sponge verwechselt. Du hast natürlich recht, Glowstone war die freie Implementierung, die schon lange vor dem DMCA Takedown von Bukkit gestartet ist.
 
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