Da muss ich meinen Vorrednern auch Recht geben.
Dadurch dass das Webdesign nicht responsive ist, muss es ja nicht unbedingt auf einem Smartphone sein, sondern auch einfach nur ein anderer Monitor der schon dafür sorgt, dass die Webseite ekelhaft bedienbar wird.
Ist die Auflösung zu gering, so habe ich Scrollleisten.
Ist die Auflösung zu hoch, so habe ich einen viel zu kleinen Text mit viel zu großen schwarzen Rändern.
Zum Design direkt: Meiner Meinung nach hat der Designer versagt falls er irgendwelche Trennlinien einzeichnen muss, statt das intuitiv durch eine saubere und kontrastreiche Trennung zu schaffen.
Der Hintergrund und die Textebene sind nicht sauber voneinander getrennt, was zwar hier nicht unleserlich ist, aber dafür trotzdem recht minderwertig aussieht.
Außerdem denke ich, dass es bei der eigenen Webseite NICHT notwendig ist, im Footer zu schreiben dass das Design von einem selbst ist.
Und wenn ich eine Agentur beauftrage mir das Webdesign zu machen, so hat so ein Copyright-Notiz dort auch nichts zu suchen.
Dann gehts weiter mit den Social Media Buttons, die einfach Guidelines der Unternehmen missachten.
So verlangt Twitter beispielsweise dass der Vogel eben nicht mit irgendwelchen Spezialeffekten hinterlegt ist.
(
https://about.twitter.com/de/company/brand-assets).
Ebenso gibt es Guidelines für
Youtube und
Facebook.
Warum es die gibt? Ganz einfach, um dafür zu sorgen dass das Internet auch weiterhin intuitiv bleibt.
Es sieht zudem ziemlich unprofessionell aus.
Alles in allem:
- Die Wahrscheinlichkeit dass ich mir die Seite länger als 30 Sekunden antue liegt bei unter 5%.
- Die Wahrscheinlichkeit dass ich mich bei der Seite registriere und dort meine Benutzerdaten ablege liegt bei -25%
Grund? Die Webseite sieht so aus als wäre die von 2009-2012, und so wird unterbewusst auch das Back-End eingeschätzt.
Als Ressource für zukünftige Versuche wäre der Artikel zumindest ein Anfang:
http://t3n.de/news/webdesign-trends-2015-586316/