Guten Abend werte Community,
vor einigen Jahren, genauer gesagt im Jahr 2012, begann ich bereits schon einmal, einen Minecraft-Server aufzubauen und zu führen. Das ganze lief eigentlich ganz gut, jedoch gab es mehrere Ursachen, wieso das ganze vor gut einem Jahr kaputt ging; darunter z.B. Relaunches, Zwischenfälle, ...
Aus diesen Fehlern habe ich selbstverständlich viel lernen können – und heute, 2016, stehe ich erneut gemeinsam mit einigen Freunden vor der Frage, ob wir einen neuen Server machen sollen. Hier mal einige Gründe:
1. Einen Server zu haben ist (in meinen Augen) nicht mehr alles, was man braucht, um Erfolg damit zu haben. Man muss in Sachen PR ordentlich ranklotzen (YouTube, Banner, Grafiken, ...), um mit großen bzw. etablierten Servern mithalten zu können, was Bekanntheit und Userzahlen angeht.
2. Angebot: Was will man den Leuten anbieten? Minigames? Citybuild? Reallife? Alles, was irgendwie "neu auf den Markt" kommt, wird fast in Lichtgeschwindigkeit von großen Servern übernommen, programmiert und dann zugänglich gemacht. Wenn man keine guten Developer besitzt, ist das schwer möglich. Ferner sei noch der Einsatz von Bungeecord erwähnt.
3. Version: Minecraft wird in meinen Augen immer "überfrachteter", siehe Version 1.9. Schreibt mir jetzt bitte nicht, dass ich mich gefälligst mit dem Spiel anzufreunden habe, wenn ich nen Server machen möchte; ich will auf etwas anderes hinaus: Wäre eine Art "Retro-Server", also ein Server mit bspw. Version 1.2.5 in euren Augen realitätsnah und zukunftsfähig?
4. Finanzierung: Auch ein Grund, wieso mein ehemaliger Server finanzielle Schwierigkeiten hatte war, dass das Bezahlen von Premium-Features via PaysafeCard mittlerweile untragbar geworden ist; möchte man die PSC rücküberweisen, kostet dies seit gut anderthalb Jahren 7,50 Euro – bei einer Spende von bspw. 10 Euro quasi eine Nullnummer.
5. Zielgruppe: Wie schätzt ihr den durchschnittlichen Minecraft-Spieler ein? Ich leite (tatsächlich, kein Witz!) "Minecraft-Kurse" im Rahmen eines Ferienangebots an der Koblenzer Universität. Zu Deutsch: Eltern schicken ihre Kinder für eine Woche tagsüber zum Zocken in das Camp. Auch dort ist mir aufgefallen, dass die Kinder, die ich betreue, immer jünger werden. Ist es eurer Meinung so, dass die Hauptzielgruppe mittlerweile zwischen 10 und 12 Jahren alt ist?
Ich bedanke mich schon einmal im Voraus für eure Meinungen und wünsche noch eine angenehme Nacht!
Beste Grüße
vor einigen Jahren, genauer gesagt im Jahr 2012, begann ich bereits schon einmal, einen Minecraft-Server aufzubauen und zu führen. Das ganze lief eigentlich ganz gut, jedoch gab es mehrere Ursachen, wieso das ganze vor gut einem Jahr kaputt ging; darunter z.B. Relaunches, Zwischenfälle, ...
Aus diesen Fehlern habe ich selbstverständlich viel lernen können – und heute, 2016, stehe ich erneut gemeinsam mit einigen Freunden vor der Frage, ob wir einen neuen Server machen sollen. Hier mal einige Gründe:
1. Einen Server zu haben ist (in meinen Augen) nicht mehr alles, was man braucht, um Erfolg damit zu haben. Man muss in Sachen PR ordentlich ranklotzen (YouTube, Banner, Grafiken, ...), um mit großen bzw. etablierten Servern mithalten zu können, was Bekanntheit und Userzahlen angeht.
2. Angebot: Was will man den Leuten anbieten? Minigames? Citybuild? Reallife? Alles, was irgendwie "neu auf den Markt" kommt, wird fast in Lichtgeschwindigkeit von großen Servern übernommen, programmiert und dann zugänglich gemacht. Wenn man keine guten Developer besitzt, ist das schwer möglich. Ferner sei noch der Einsatz von Bungeecord erwähnt.
3. Version: Minecraft wird in meinen Augen immer "überfrachteter", siehe Version 1.9. Schreibt mir jetzt bitte nicht, dass ich mich gefälligst mit dem Spiel anzufreunden habe, wenn ich nen Server machen möchte; ich will auf etwas anderes hinaus: Wäre eine Art "Retro-Server", also ein Server mit bspw. Version 1.2.5 in euren Augen realitätsnah und zukunftsfähig?
4. Finanzierung: Auch ein Grund, wieso mein ehemaliger Server finanzielle Schwierigkeiten hatte war, dass das Bezahlen von Premium-Features via PaysafeCard mittlerweile untragbar geworden ist; möchte man die PSC rücküberweisen, kostet dies seit gut anderthalb Jahren 7,50 Euro – bei einer Spende von bspw. 10 Euro quasi eine Nullnummer.
5. Zielgruppe: Wie schätzt ihr den durchschnittlichen Minecraft-Spieler ein? Ich leite (tatsächlich, kein Witz!) "Minecraft-Kurse" im Rahmen eines Ferienangebots an der Koblenzer Universität. Zu Deutsch: Eltern schicken ihre Kinder für eine Woche tagsüber zum Zocken in das Camp. Auch dort ist mir aufgefallen, dass die Kinder, die ich betreue, immer jünger werden. Ist es eurer Meinung so, dass die Hauptzielgruppe mittlerweile zwischen 10 und 12 Jahren alt ist?
Ich bedanke mich schon einmal im Voraus für eure Meinungen und wünsche noch eine angenehme Nacht!
Beste Grüße