minecraft griefen

Dieses Thema im Forum "Offtopic" wurde erstellt von GermanUbuntu, 11. August 2015.

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  1. GermanUbuntu
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    GermanUbuntu

    Ich wünsche euch einen guten abend,

    In diesem Beitrag will ich mich bei ShareLock, Manf und Wolfi bedanken.
    Diese haben mir aufgrund ihrer aussagen die Ungerechtigkeit und die strafbarkeit hinter meinen grief-aktionen erklärt.
    Zwar glaube ich nicht das auf mich eine Anzeige zukommt, doch aus rein moralischer Sicht habe ich mich bereits bei denn Server entschuldigt und denn Fehler erklärt.
    Wer denn Fehler nicht kennt: ändert einfach denn host in der Spigot/Bukkit/Vanilla Config auf 127.0.0.1 oder richtet iptables ein.

    Da sonst die Server von außen erreichbar sind.
    Auch gibt es ein extra bukkit plugin (welches mir zwar nicht gefällt aber auch hilfreich ist)

    Doch nun möchte ich mich bei ShareLock mehrfach entschuldigen, da ich leider gegenüber ihm beleidigend geworden bin und das nicht zum 1. mal.
    Mein Verhalten ist/war kindisch.

    Ob es strafbar ist oder nicht kann ich nicht beurteilen.
    Doch wer die Anklage durch bekommt braucht viel Geduld.

    (Ich Bitte euch nicht beleidigend zu werden.)

    EDIT
    Ich verstehe genau, wie ihr euch fühlt und gebe euch recht, es ist was für Hobbylose kinder.
     
    #1
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  2. montbit
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    montbit

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    montbit
    Es ist strafbar und es wird Strafanzeige erstattet.
    Im ServerLog ist nicht nur Name und IP festgehalten, was man durch Mogelei verändern könnte, sondern auch die einmalige UUID, die Euch nun eindeutig itentifizieren wird.
    Ihr habt nicht Ingame einen Bug oder fehlerhafte PEX Konfiguration ausgenutzt, nein, Ihr habt mit Vorsatz einen Bungee Server aufgesetzt mit der vollen Absicht, Server mehrfach zu zerstören. Und dies gemäss Deiner Aussage, bis zu 14 Tage oder länger, damit keine Backups möglich sind.
    Ich kriege nicht Dich/Euch am Hintern, sondern Eure Eltern. Denn wir haben in der Schweiz auch Gesetzte, die dies ermöglichen.
    Und diese Aussage zeigt doch wieder, dass es Dir mit allen (sorry) Scheissegal ist, was nun passiert. Du hast keinen Kiddie Server zerstört, da sitzen Erwachsene dahinter, die von solchem Treiben genug haben und durchgreifen werden.
     
    #2
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  3. CoLu
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    CoLu

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    CoLu
    Ich denke das IPWhitelist gemeint ist!
     
    #3
  4. _Baum_
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    _Baum_

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    Guten Morgen zusammen,


    bevor ich zur Sache komme noch kurz etwas zu mir. Als ehemaliger Serverbesitzer lehne ich Griefen aus Prinzip ab. In älteren Threads habe ich meine Meinung bereits ausführlich begründet, dementsprechend will ich hier nicht länger darauf eingehen.

    Nun aber zu meinem Hauptanliegen gegenüber @monbit . Im Folgenden will ich deine Absicht, Strafanzeige zu erstatten und ein Gerichtsverfahren anzustreben, hinterfragen. Dabei will ich nicht auf konkrete Gesetzte o.ä. eingehen, da mir entsprechendes Fachwissen fehlt.

    Zuerst einmal solltest du erörtert, welche Auswirkungen die Attacken auf deinen Server hatten:
    - Backups?
    - Ertragsausfall?
    - Weitere Punkte?

    Rechtfertigen die Auswirkungen eine Anzeige?
    Beim Beantworten dieser Frage solltest du mehrere Punkte berücksichtigen. Zum einen macht man eine Anzeige nicht "einfach so". Man muss sich dafür Zeit nehmen. Und das nicht nur für die Anzeige selbst, auch die Verhandlungen, sollte es so weit kommen, sind enorm Zeitraubend aber vor allem teuer. Kleines Beispiel: mein Onkel streitet sich derzeit mit seiner Versicherung vor Gericht und ist mit seinen Anwaltskosten im 5-stelligen Bereich. Der Anwalt will gezahlt werden und die Gerichtskosten gedeckt. Zwar zahl am Ende des Prozesses der Verlierer all jene Kosten, jedoch gilt es zu Berücksichtigen, dass der Anwalt während des Prozesses bezahlt werden sollte.
    Zu diesen Faktoren kommt auch noch erschwerend hinzu, dass du in der Schweiz wohnst und GermanUbuntu vermutlich in Deutschland. Das lustige Bürokratiebingo wir dich vermutlich auch noch einige Zeit kosten und die Angelegenheit wird durch diesen Umstand um einiges komplizierter werden.

    Ich kann mir auf keinen Fall vorstellen, dass die Auswirkungen auf dein Netzwerk in irgendeiner Weise eine Anzeige rechtfertigen. In Anbetracht des gigantischen Aufwandes einer Anzeige und deren Folgen wirk die vorschnelle Aussage "Jetzt hab ich Dich/Euch am Hintern" geradezu naiv. Unterstrichen wir dieser Eindruck dadurch, dass GermanUbuntu eindeutig Reue zeigt.

    Gegebene Umstände lassen es für dich ratsam erscheinen, dein Vorgehen noch einmal mit deinem Serverteam abzusprechen und auf jeden Fall einen Fachanwalt konsultieren, bevor es zur Anzeige kommt, und mit diesem Anwalt dann pro und contra abwägen.

    Zusammengefasst ist aus meiner Sicht ist eine Anzeige auf jeden Fall sinnlos, da:
    1. GermanUbuntu zeigt Reue
    2. Die Auswirkungen auf den Server sind relativ gering
    3. Die Auswirkungen rechtfertigen den enormen Aufwand nicht
    4. Das Risiko, dass der Prozess verloren werden kann ist zu hoch

    Dementsprechend fände ich es sinnvoll, die Angelegenheit hier per PM oder anderweitig außergerichtlich zu lösen.


    Mit freundlichen Grüßen
    _Baum_
     
    #4
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  5. Inkemann
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    Inkemann

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    @_Baum_ hat schon ganz Recht. Selbst wenn man mit einer Strafanzeige (Paragraf 303a StGB und durchaus auch noch Paragraf 241 StGB) gute Chancen hat, der Aufwand rechtfertigt das nicht. Im besten Fall erstreitet man eine Geldstrafe von wenigen hundert Euro, hängt dafür aber Unmengen Zeit und Nerven rein.
     
    #5
  6. montbit
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    montbit

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    montbit
    GermanUbuntu zeigt Reue? Sorry aber ich lasse mich dadurch nicht blenden. Allein seine Aussage:
    ist nicht wahrheitsgemäss. Weder per PN oder TS3 hat er sich gemeldet. Weil es im Nachhinein viel Rückgrat braucht, sich bei den Geschädigten zu melden und wenigstens eine Entschuldigung abzugeben. So weit reicht der Mut nicht.

    Aber für kriminelle Energie ist üppig Motivation vorhanden! Und erst das Erfolgserlebnis, wenn /brush sein Werk beginnt. Das muss überwältigend sein. Vor allem, wenn man sieht, dass der Owner bereits ein Backup zurückgespielt hat und man wieder mit /brush zuschlagen kann.

    Die Strafanzeige geht an die Eltern. Ich muss hier nicht erklären, auf welchem Tatbestand dies beruht. Es geht mir darum, dass die begreifen, was ihre Kinder im Internet anstellen. Egal, ob ich die Anzeige später zurückziehe. Es kann jedoch sein, dass in der Zwischenzeit Computer für die Beweislage beschlagnahmt werden. Toll, wenn die Nachbarn miterleben, dass die Polizei auftaucht.

    GermanUbuntu, Du und Deine 3 Komplizen haben eine letzte Chance!
    Ab 20 Uhr könnt Ihr Euch diese Woche bei mir einzeln im TS melden. Und ich verlange anschliessend Eure Väter am Headset. Sie sollen erfahren, was Ihr kriminelles im Internet treibt. Dann lasse ich den Gedanken der Strafanzeige fallen.

    Falls Ihr keinen Mut habt, Euch zu melden, werden es die Eltern auf dem Weg einer Strafanzeige erfahren.

    @_Baum_
    Es ist irrelevant, was für ein Schaden entstanden ist. Der Tatbestand deckt einige § der Internetkriminalität ab. Dazu sein Geständnis zu versuchter Erpressung (Forderungen) und weiterführendem, tagelangem Internet Terror. Und dass nicht ein einzelnes Netzwerk terrorisiert wurde, sondern mehrere.

    Es wurde in bewusster Absicht ein Bungee Server aufgesetzt, um andere zu kapern. Es war ihnen bewusst, dass sie damit kriminelle Taten anstellten, die Folgen haben könnten. Ich bin nicht bereit, in den sauren Apfel zu beissen um dies Ungeschehen zu lassen. Und ich habe Zeit.
     
    #6
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  7. meytro
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    meytro

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    Kriminelle Energie *lachflash*

    Was haben den jetzt die Eltern mit GermanUbuntu zu tun? So gerne du es auch hättest: Eltern können nicht für alles verantwortlich gemacht werden was ihre Kinder anstellen -> http://www.finanztip.de/aufsichtspflicht/

    Wenn du die Zeit für sowas wie eine Anzeige in die Sicherheit deines Servers stecken würdest hättest du ne Menge Zeit und Stress gespart.
     
    #7
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  8. Inkemann
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    Inkemann

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    Er will die Eltern nicht verantwortlich machen, sondern informieren. Das ist ein großer Unterschied.
     
    #8
  9. meytro
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    meytro

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    #9
  10. Inkemann
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    Inkemann

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    Gut, dass nur diesen einen Satz gelesen hast...
     
    #10
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  11. Paulomart
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    Paulomart

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    Hallo allerseits,

    Möchtest du denn ein Internationales Verfahren wegen "Minecraft Griefing" eröffnen oder leben die Täter auch in der Schweiz?
     
    #11
  12. montbit
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    montbit

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    Könntet Ihr bitte Beiträge unterlassen, die die Angelegenheit ins Lächerliche ziehen soll? Denkt daran, Ihr wurdet nicht Opfer dieses Quartetts. Aber mehrere Serverowner, die sich jedoch nicht zu Wort melden und jetzt vielleicht in Folge unterlassener Backups auf komplett zerstörten Maps sitzen.
     
    #12
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  13. GermanUbuntu
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    GermanUbuntu

    @montbit es tut mir sehr leid das ich mich nicht bei dir gemeldet habe, dass ist entstanden da ich deinen Server vergessen habe:
    Es gibt wahrscheinlich mehrere Server die ich vergessen habe.
    Ich versuche mich noch bei denen zu entschuldigen.
    Ich habe nicht nach einem Plan gehandelt sondern zufällig... daher besitze ich auch keine Liste oder ähnliches.
    Ich werde dennoch kommen und mich entschuldigen.
     
    #13
  14. montbit
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    montbit

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    montbit
    Danke, ich hoffe, dass ich mich darauf verlassen kann.

    Mit ein klein wenig Nachforschung dürftest du die TS3 Adresse schnell herausfinden.
     
    #14
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  15. ShareLock
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    ShareLock

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    Die UUID ist technisch gesehen eindeutig, aber wird in einem Verfahren keinen bestand haben. Wenn die IP manipulierbar ist im ServerLog, dann hast du etwas falsch gemacht. (Im Game-Server-Log ist durch die Bungee-Verbindung natürlich eine andere IP angegeben)

    Ich bezweifle, dass es erfolgreich ist follgendes Szenario anzustreben:

    Anzeige mit UUID -> Richterliche Verfügung nach M$ / Mojang zur Auskunft über die IP um Uhrzeit X* -> Antrag auf Amtshilfe in Deutschland -> Richterliche Verfügung zur Auskunft über Herausgabe persönlicher Daten von IP.

    Wohlgemerkt muss dieses Verfahren noch im Zeitraum der gesetzlichen Rahmenbedingungen liegen, da ansonsten die entsprechenden Daten gelöscht sind: Daher lieber etwas genauer im Netzwerk-Log schauen, falls möglich.

    Es ist so nicht ganz korrekt. Natürlich können die Eltern nicht für alles verantwortlich gemacht werden, jedoch würde eine Anzeige gegen den Besitzer des Internet Anschlusses laufen. Die Eltern würden dann entsprechend, falls die Anzeige durchkommen sollte, entsprechende Post bekommen. Diese berufen sich darauf, dass die Kinder belehrt worden sind und müssen nicht einmal die Kinder belasten. Es reicht: "Wir waren es nicht, aber wir haben belehrte Kinder". Beweisverfahren darüber hinaus zu führen ist imho. unnötig. Im übrigen ist kein Anwalt für eine Anzeige notwendig. (Wir müssen hier auch unterscheiden zwischen Klagen und Anzeigen, aber das geht zu sehr ins Detail.

    Das waren jedenfalls meine 50ct. Zum Thema selbst habe ich bereits genug gesagt.

    * setzt natürlich vorraus, dass du einen Beweis hast, dass die Verbindung auch über den Mojang Session Server ging.
     
    #15
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  16. montbit
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    montbit

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    Vielleicht hatte ich mich in dessen Bezug etwas falsch ausgedrückt. Nicht dass die IP im Server.log manipulierbar wäre, sondern dass man über einen Proxy eine andere IP als der reale Anschluss bekommt.
    Das Netzwerk läuft im Online Mode true. So sind die Bedingungen gesetzt, dass der User mit bezahltem Account einloggte. Das heisst, er wird beim Anmelden bereits im Launcher verifiziert. Es sollte bekannt sein, dass wenn der Mojang "Account" Server down ist, man sich im Launcher nicht anmelden, sowie in keinen Premium Server einloggen kann. Dann kann man nur noch in Cracked Server einloggen.
     
    #16
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