Hallo Maxi,
ich habe mir mal das Video angesehen und erstaunt wie sehr du dich doch zurückhälst nach all dem was geschehen ist.
Es ist zu einer überaus üblen und vor allem vermeidbaren Situation gekommen.
Zunächst einmal möchte ich dich darauf hinweisen, dass deine letzte Bemerkung nicht wirklich notwendig war.
Ich habe immerhin nur vor mit Fakten zu Kommentieren.
Ich werde in meinen Screenshots nur meinen und Maxis Namen offen legen.
Die Namen anderer Teammitglieder werden zensiert.
Gleiche Farbe = Gleicher User.
Die besagte Verabschiedung und Bemerkung fand in Slack statt.
Interessanterweise hat das
@ADMINS die gesamte Situation verändert, da ich erst am Abend da war.
Wäre der standardisierte @group Tag verwendet worden, so hätte ich eine Benachrichtigung erhalten und hätte weitaus schneller reagieren können.
Jedoch ist das ja nicht das Hauptproblem, sondern dass ein gewisses Teammitglied mit Administrator-Rechten die "Ausschließen"-Funktion verwendet hat.
Das hat nicht nur dich, sondern auch mich verärgert, grade weil ich als Administrator das gesamte Projekt repräsentiere und selbst von verbesserter Transparenz gesprochen habe.
Stattdessen kam es nun zum Supergau, weil es hier eine gewisse Selbstjustiz aus beiden Seiten gab.
Zum einen von dir: Der Paragraph §16 des Regelwerkes besagt, dass Administratoren Ausnahmefälle genehmigen können.
In dem Fall nun ein Mehrfachaccount.
Hättest du bei der Administration nachgefragt, so hätte man dir auch eine unkomplizierte Antwort gegeben, oder eben reagiert.
Disclaimer: Ich wusste nichts von dem Mehrfachaccount.
Andererseits hätte das bestimmte Teammitglied auch garantiert nicht gleich die Ausschließen-Funktion verwenden sollen.
Zumal das doch wohl nur eine feigere Version des Bannens ist.
Ironischerweise gab es früher das ausschließen bei 15 und 25 Verwarnpunkten, was ich jedoch aus den selben Gründen direkt deaktiviert habe nachdem ich es im ACP bemerkt habe.
Laut der Person wurde dir von ihm eine Nachricht geschrieben, die vor dem ausschließen bereits die Natur des zweiten Accounts erklärt hat.
Das kann ich jedoch weder bezeugen noch bestätigen, da dies außerhalb meines Radars (bzw. im Teamspeak ohne Screenshot o.ä.) geschehen ist.
Dementsprechend zählt das in dieser Diskussion nicht als Beweis, weshalb ich in dem Fall davon ausgehen muss, dass eben keine Warnung/Nachricht verfasst wurde.
Es ist nun eigentlich auch grade egal, da das nichts an der Situation ändert.
Worauf ich damit hinaus möchte ist, dass es durch Kommunikation und/oder Professionalität völlig vermeidbar gewesen wäre.
Rein Regeltechnisch lag der eine im Recht, und von der Intuition her hast du vollkommen richtig gehandelt!
Was ich jetzt machen kann, ist in die Zukunft zu blicken und verhindern dass sowas noch einmal passiert.
Ich habe dem Team nach meiner Nachricht erläutert, dass man mich jederzeit taggen kann um schnell und direkt eine Nachricht an mich zu verfassen.
Je eher ich von etwas weiß, desto eher werde ich reagieren können.
Außerdem wird diesen Monat noch eine Teambesprechung auf freiwilliger Basis stattfinden, um generell über Probleme zu reden.
Freiwillig aus dem Grund, dass sich niemand über Probleme beschweren kann, wenn er selbst nichts sagt.
Mit einer normalen Unterhaltung in Slack ist das leider nicht getan, da auch dort viele Nachrichten einfach ignoriert werden oder ins lächerliche gezogen werden.
Ich werde tun was ich kann um dem Mobbing im Team entgegenzuwirken.
Um solche dezenten Fälle von "Ich schiebe die Situation unter dem Teppich" zu verhindern, werde ich auch technisch die Möglichkeit zum Ausschränken vollständig deaktivieren.
Längerfristig werden noch weitere Maßnahmen erfolgen, jedoch gibt es hier mehrere erkennbare Baustellen, sowohl in der Community, als auch im Team.
Ich kann Mobbing nicht an der Entstehung hindern, ich kann aber dafür sorgen dass die Zeit von Aktion und Reaktion verringert wird.
Auch hier wird es noch einige Konsequenzen geben, ich werde morgen hierzu eine entsprechende Ankündigung bezüglich weiterer Maßnahmen verfassen.
Mit freundlichen Grüßen
Xhadius.