1. Ich würde an sich keinen Server eröffnen, wenn ich ihn nicht finanzieren kann. Ich sehe Spenden als freundliche Unterstützung, auf die ein Server aber nicht zwingend angewiesen sein sollte. Ein Minecraftserver ist ein Hobby, vielleicht ein kostspieliges, aber davon gibt es auch genug andere Hobbys.
2. Eine Ausdünnung der vielen Server ist meiner Meinung nach nicht so schlimm. Problematisch ist einzig, dass die Server, von denen die meisten geschlossen werden sollten, sich sowieso nicht um die EULA scheren. (Gemeint sind unüberlegte, konzeptlose Serverprojekte, die weder ein motiviertes Team, noch Interesse oder Aufbauwillen haben und an sich nur dafür gemacht wurden, den Besitzer berühmt oder reich zu machen).
3. Kostet benötigt man nicht für jeden Server einen 300€-Root. Wer klein anfängt, kann sein Projekt mit Zeitungaustragen 3 Mal finanzieren und wenn es das potenzial hat, größer zu werden, müssen eben ein paar Leute mit eingespannt werden, die Beihilfe leisten, oder man wendet sich an Sponsoren.
4. Besteht das "katastrophale Problem" wohl am meisten für Server, die von den Userzahlen her auf teure Hardware angewiesen sind, wobei ich dabei glaube, dass gerade so große Server sich mit Sponsoren leichter tuen, als kleine Projekte.
Das Mojang mit zeimlichem yzeitpuffer vorgewarnt hat, würde ich schonmal als positiv ansehen.
5. Finde ich, dass Mojang durchaus das Recht dazu hat, auf die Abzockerein rund um Minecraft auf diese Weise zu reagieren, ob nun mit fatalen Folgen, oder nicht. Das einzig Nervige sehe ich dann an deM vermutlich aufkommenden Griefernachwuchs aller "Mojang Team: OP-Rechte zur Überprüfung der EULA-Richtlinien"...