Es geht ja nicht um die Altersbegrenzung sondern das dieses Spiel Gewalt verbreitet und Gewalt gegen Frauen hat, und und...
Das Spiel umfasst keine Gewalt gegen Frauen. Bei Untersuchungen wird dafür kein Beispiel gegeben sein, so kann also auch keine Gewalt gegen Frauen zum Anlass genommen werden, das Spiel zu verbieten.
Es bleiben die Anklagepunkte der Gewalt an sich, unter anderem durch selbst angefertigte Waffen und eben durch das Töten von diversen Ungeheuern und Tieren. Wenn man nun sagt: "Gewalt gibt es doch auch in Ballerspielen und die wurden nicht verboten!", dann missversteht man mögliche Sanktionen. Denn wären diese Ballerspiele ab 6 Jahren freigegeben, würden, sollte das Mindestalter nicht erhöht werden, auch gegen diese Spiele Sanktionen verhängt werden, bis hin zum Verbot.
Es gibt einige Spiele, die aufgrund von wirklich übertriebener und exzessiver Gewalt in einigen Ländern verboten sind, obwohl sie keine Jugendfreigabe besitzen, also eigentlich nur für Volljährige erschwinglich sind. Es ist aber ersichtlich, dass dies hier nicht vorliegt.
Mal aufs Einfachste heruntergebrochen: Die Eltern der Minecraftspieler haben sich beschwert, dass die Inhalte für ihre (und andere) Kinder unangemessen sind. Würde sich denn ein Elternteil eines Volljährigen beim Staat beschweren, dass er Spiele, freigegeben ab 18 Jahren, spielt? Nein, und selbst wenn der unsinnige Fall eintreten würde, würde jegliche Beschwerde zurückgewiesen werden...
Nochmal: Minecraft steht nicht unter Beschwerde, nur weil Gewalt darin vorkommt, sondern weil das Spiel teilweise ohne Altersbeschränkung zu haben ist und dabei für geringes Alter unangemessene Spielinhalte besitzt, die unter anderem in dieser Gewalt zum Ausdruck kommen.