Ein Heyho an die Community,
in letzter Zeit tauchen immer mehr Threads auf, die sich mit Vanilla Minecraft und den Chancen für einen erfolgreichen Vanilla-Server auseinandersetzen. Was mich persönlich sehr freut, ist, dass offenbar immernoch hohe Nachfrage für Minecraft besteht, wie es eigentlich ist. Dennoch gibt es einige Auffassungen von der Beudeutung "Vanilla" (bezüglich Minecraft), die von der meinen abweichen. Daher möchte ich meine Auffassung von Vanilla einmal zur Diskussion stellen, sodass man auf eine allgemeinere Definition herauskommen kann, gleichzeitig etwas minecraftbezogenenes Allgemeinwissen verbreitet und natürlich, um Vanilla-Minecraft und dessen Sinn zu bewerten.
Zuerst einmal zu meiner Auffassung von Vanilla (Kritik/Verbesserung erwünscht):
Vanilla Minecraft umschreibt das Original des Spiels Minecraft, also praktisch jede unveränderte original-veröffentlichte Version. Damit ist Vanilla nicht von der Spielversion abhängig. Stattdessen ist Vanilla-Minecraft von der Modifikation und deren Maß abhängig. Oft wird Vanilla Minecraft als reiner Survival angesehen, was meine Auffassung allerdings nicht bestätigt. Die Originalversionen enthalten inzwischen die Modi Überlebensmodus (=Survival auf jeglichen Schwierigkeitsstufen), Kreativmodus, Abenteuermodus und seit Neuerem den Zuschauermodus. Unabhängig von den Einstellungen ist hierbei jeder Modus im Original enthalten und damit ist Vanilla auch nicht vom jeweiligen Modus abhängig. Alle Modi fallen also unter Vanilla-Minecraft.
Erst wenn es zur Modifikation der originalen Jar kommt, fällt dieses Minecraft nicht mehr unter Vanilla. Dazu zählen sowohl die Modifikation durch Mods im Einzelspieler, als auch die Modifikation durch Plugins im Mehrspieler. Sobald also eine dieser Modifikationen auftritt, fällt das modifizierte Minecraft klar nicht mehr unter Vanilla-Minecraft.
Bei externen Programmen für Minecraft kommt es zu Grauzonen. Man kann durch z.B. Worldpainter oder MCEdit eine Map extern erstellen, oder bearbeiten, da aber die Modfikation der Jar hierbei nicht vorkommt, bleibt ein Server, der diese Methoden nutzt, nach meiner Auffassung weiterhin innerhalb der Grenzen, die Vanilla-Minecraft umfasst. Gleiches gilt für Zusatzprogramme, wie Kartographierer, Noteblock-Tools, externe Generatoren, usw..
Soweit zu klaren Merkmalen, nun gibt es aber auch unklare Bestandteile meiner Auffasung:
Fragwürdig, nämlich, fällt unter dieser Definition aus, ob eine Serversoftware alleine schon eine Modifikation darstellt, und daher kein Server, der eine Serversoftware nutzt, Vanilla sein kann (?). Also sind Bukkit-, Spigot- und sonstige auf Serversoftware laufenden Server schon nicht mehr als Vanilla deklariert werden dürfen?
Außerdem fällt auf, dass ein Server, der nur im Zuschauermodus und in Kreative läuft Vanilla ist, ein reiner unmodifizierter Survivalserver allerdings aus dem Status Vanilla austritt, sobald ein Spieler eine Modifikation benutzt? In diesem Fall der ganze Server, oder nur spielt nur der einzelne Spieler kein Vanilla mehr, was aber nichts über den Server aussagt, oder muss der Server dafür im Regelwerk verankern, dass keine Modifikationen erlaubt sind?
Hinzu kommt die Möglichkeit zur "Modifikation" durch Shader und Ressourcenpackete (Texturenpackete) und wie weit die Nutzung davon noch noch unter Vanilla fällt. Bedeutet schon Optifine einen vollkommenen Austritt aus Vanilla?
Aufällige Widersprüche zu anderen Auffassungen von Vanilla sind also, dass
1. alle 4 obigen Spielmodi unter Vanilla fallen
2. auch externe Bearbeitungen, die dann importiert werden, nichts am Status Vanilla ändern
3. jede von Mojang veröffentlichte Version von Minecraft unter Vanilla fällt
4. Ressourcenpackete, Shader und Serversofware den Status Vanilla ändern
Eine Meinung ohne Unsicherheiten ist dagegen meine Wertung von Vanilla. Natürlich muss man sagen, dass die hohe Modifikationsfreiheit, die die Erschaffer Minecraft mitgegeben haben einer oder gar der Hauptgrund schlechthin ist, der zur Bekannt- und Beliebtheit des Spiels geführt hat. Daher halte ich auch Mods, Minigames und eigene Spielmodi und -konzepte für äußerst wichtig. Die Balance allerdings zwischen diesen Berreichen ist, was ich verurteile. Dabei finde ich, dass vanillanahe Server, Modi und Konzepte zu selten vorkommen, was oft mit ihrem niedrigeren Erfolg begründet wird. Mir kommt es bei den Wortmeldungen und oben genannten Threads aber nicht so vor, als sei diese Begründung legitim. Ob reines Vanilla läuft, ist (, abhängig von obiger Definitionsweite,) sicherlich fragwürdig. Vanillanahe Server allerdings können genauso gut zu Erfolg kommen, wie Minigame-, oder RPG-Server.
Ich hoffe, es gibt hilfreiche Zusätze zur Definition, sowie Klärung der Unsicherheiten und allgemeine Meinungen zum Wert von Vanilla, was Server, aber auch den Einzelspieler angeht (auf somanche Mods will man ja doch nicht verzichten).
LG. Fischi
in letzter Zeit tauchen immer mehr Threads auf, die sich mit Vanilla Minecraft und den Chancen für einen erfolgreichen Vanilla-Server auseinandersetzen. Was mich persönlich sehr freut, ist, dass offenbar immernoch hohe Nachfrage für Minecraft besteht, wie es eigentlich ist. Dennoch gibt es einige Auffassungen von der Beudeutung "Vanilla" (bezüglich Minecraft), die von der meinen abweichen. Daher möchte ich meine Auffassung von Vanilla einmal zur Diskussion stellen, sodass man auf eine allgemeinere Definition herauskommen kann, gleichzeitig etwas minecraftbezogenenes Allgemeinwissen verbreitet und natürlich, um Vanilla-Minecraft und dessen Sinn zu bewerten.
Zuerst einmal zu meiner Auffassung von Vanilla (Kritik/Verbesserung erwünscht):
Vanilla Minecraft umschreibt das Original des Spiels Minecraft, also praktisch jede unveränderte original-veröffentlichte Version. Damit ist Vanilla nicht von der Spielversion abhängig. Stattdessen ist Vanilla-Minecraft von der Modifikation und deren Maß abhängig. Oft wird Vanilla Minecraft als reiner Survival angesehen, was meine Auffassung allerdings nicht bestätigt. Die Originalversionen enthalten inzwischen die Modi Überlebensmodus (=Survival auf jeglichen Schwierigkeitsstufen), Kreativmodus, Abenteuermodus und seit Neuerem den Zuschauermodus. Unabhängig von den Einstellungen ist hierbei jeder Modus im Original enthalten und damit ist Vanilla auch nicht vom jeweiligen Modus abhängig. Alle Modi fallen also unter Vanilla-Minecraft.
Erst wenn es zur Modifikation der originalen Jar kommt, fällt dieses Minecraft nicht mehr unter Vanilla. Dazu zählen sowohl die Modifikation durch Mods im Einzelspieler, als auch die Modifikation durch Plugins im Mehrspieler. Sobald also eine dieser Modifikationen auftritt, fällt das modifizierte Minecraft klar nicht mehr unter Vanilla-Minecraft.
Bei externen Programmen für Minecraft kommt es zu Grauzonen. Man kann durch z.B. Worldpainter oder MCEdit eine Map extern erstellen, oder bearbeiten, da aber die Modfikation der Jar hierbei nicht vorkommt, bleibt ein Server, der diese Methoden nutzt, nach meiner Auffassung weiterhin innerhalb der Grenzen, die Vanilla-Minecraft umfasst. Gleiches gilt für Zusatzprogramme, wie Kartographierer, Noteblock-Tools, externe Generatoren, usw..
Soweit zu klaren Merkmalen, nun gibt es aber auch unklare Bestandteile meiner Auffasung:
Fragwürdig, nämlich, fällt unter dieser Definition aus, ob eine Serversoftware alleine schon eine Modifikation darstellt, und daher kein Server, der eine Serversoftware nutzt, Vanilla sein kann (?). Also sind Bukkit-, Spigot- und sonstige auf Serversoftware laufenden Server schon nicht mehr als Vanilla deklariert werden dürfen?
Außerdem fällt auf, dass ein Server, der nur im Zuschauermodus und in Kreative läuft Vanilla ist, ein reiner unmodifizierter Survivalserver allerdings aus dem Status Vanilla austritt, sobald ein Spieler eine Modifikation benutzt? In diesem Fall der ganze Server, oder nur spielt nur der einzelne Spieler kein Vanilla mehr, was aber nichts über den Server aussagt, oder muss der Server dafür im Regelwerk verankern, dass keine Modifikationen erlaubt sind?
Hinzu kommt die Möglichkeit zur "Modifikation" durch Shader und Ressourcenpackete (Texturenpackete) und wie weit die Nutzung davon noch noch unter Vanilla fällt. Bedeutet schon Optifine einen vollkommenen Austritt aus Vanilla?
Aufällige Widersprüche zu anderen Auffassungen von Vanilla sind also, dass
1. alle 4 obigen Spielmodi unter Vanilla fallen
2. auch externe Bearbeitungen, die dann importiert werden, nichts am Status Vanilla ändern
3. jede von Mojang veröffentlichte Version von Minecraft unter Vanilla fällt
4. Ressourcenpackete, Shader und Serversofware den Status Vanilla ändern
Eine Meinung ohne Unsicherheiten ist dagegen meine Wertung von Vanilla. Natürlich muss man sagen, dass die hohe Modifikationsfreiheit, die die Erschaffer Minecraft mitgegeben haben einer oder gar der Hauptgrund schlechthin ist, der zur Bekannt- und Beliebtheit des Spiels geführt hat. Daher halte ich auch Mods, Minigames und eigene Spielmodi und -konzepte für äußerst wichtig. Die Balance allerdings zwischen diesen Berreichen ist, was ich verurteile. Dabei finde ich, dass vanillanahe Server, Modi und Konzepte zu selten vorkommen, was oft mit ihrem niedrigeren Erfolg begründet wird. Mir kommt es bei den Wortmeldungen und oben genannten Threads aber nicht so vor, als sei diese Begründung legitim. Ob reines Vanilla läuft, ist (, abhängig von obiger Definitionsweite,) sicherlich fragwürdig. Vanillanahe Server allerdings können genauso gut zu Erfolg kommen, wie Minigame-, oder RPG-Server.
Ich hoffe, es gibt hilfreiche Zusätze zur Definition, sowie Klärung der Unsicherheiten und allgemeine Meinungen zum Wert von Vanilla, was Server, aber auch den Einzelspieler angeht (auf somanche Mods will man ja doch nicht verzichten).
LG. Fischi
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