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Minecraft Einnahmen und die Steuern.

Joh_sch

Minecrafter
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Da die Minecraft Eula sowieso erkaufbare Ränge verbietet empfehle ich dir das ganze als Spenden anzusehen und betiteln, und als dankeschön für die Spende bekommen die Leute von dir den Rang.

Spenden wirst du wohl kaum versteuern müssen ;)
 

jens1o

Workaholic
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Minecraft
jens1o
sowieso erkaufbare Ränge
mit Spielervorteilen, die unfair sind.

Normale Ränge sind okey, solange sie nur kosmetisch sind.

Versteht mich hier nicht falsch, ihr dürft hier keine "Spende" im eigentlichen Sinne annehmen.
Eine Spende ist eine freiwillige Zuwendung für einen religiösen, wissenschaftlichen, gemeinnützigen, kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Zweck.
Schaut bitte nach, was gemeinnützig heißt....
Spendenempfänger können gemeinnützige Vereine, Stiftungen, politische Parteien oder Religionsgemeinschaften sein.

In der Umgangssprache werden auch freiwillige Zahlungen z. B. für Freeware oder Donationware oder für kleinere Dienstleistungen als Spende bezeichnet. Hierbei handelt es sich aber um Zahlungen für Lieferungen oder Dienstleistungen (Download). Die Zahlungen sind deshalb keine Spende, die steuerlich abzugsfähig wäre. Für den Zahlungsempfänger sind sie Betriebseinnahme. Wenn aus diesen Einnahmen nach Abzug der Kosten ein Gewinn entsteht, ist dieser zu versteuern. Je nach Art der Lieferung oder Leistungen ist ein Gewerbe oder eine freiberufliche Tätigkeit anzumelden. Für einen vorsteuerabzugsberechtigten Zahlungsempfänger ist die Zahlung ein Bruttobetrag, von dem die darin enthaltene Umsatzsteuer abgeführt werden muss.

Also, wenn ihr mehr bekommt, als euer Server kostet, müsst ihr das als Gewinn versteuern. Müsstet ein Spendenziel machen, wo man nicht drüber spenden kann. In jedem Fall braucht ihr ein (Klein-)Gewerbe.

Alle Zitate: Wikipedia

(Ich mache hier keine Rechtsberatung.)
 
G

gencapd

Guest
Und eine Spende hätte noch den Nachteil, dass da jemand nach einer Spendenquittung fragen könnte. ;)

@Mannke - da kann man 1 und 1 zusammen zählen, und bei einem Server von ein paar hundert Spielern würde ich das auch nicht machen.
Bei so einer Größe hätte ich aber definitiv auch eine Anwaltskanzlei, die mein Ansprechpartner wäre und mich nötigenfalls auch juristisch vertreten würde. Allein schon, weil ich als Kleinunternehmer ja ganz offiziell einen Online-Shop eröffnen könnte und dafür dann eine Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung etc. bräuchte. Ich gehe aber nicht davon aus, dass @Baummitnüssen einen solchen Server hostet.

@_dortom_ - wie schon gesagt, ich verstehe dich bei kleinen Servern. Bei größeren würde ich mich eher dem Rest anschließen, das wird irgendwann einfach zu kritisch (und was will man mit 100 PSCs? Steam? :D)
 

Chrisliebär❤️

nur echt mit ❤️
Moderator
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Spenden könnt ihr überhaupt nicht nehmen, da ihr kein eingetragener Verein seid. Sobald es eine Gegenleistung für Zahlungen gibt, handelt es sich um einen Verkauft. Das Finanzamt ist in der Regel schlauer als ihr und interessiert sich nicht für Kindergartenlogik. Man muss es versteuern, wie alle anderen Einnahmen auch, Punkt aus Ende. Es gibt Freibeträge aber ein Gewerbe braucht man dennoch. Außerdem musst man die Verbraucherrechte beachten, dazu gehört unter anderem auch eine Widerrufsbelehrung.

Wer der Meinung ist, dass das Finanzamt kein Interesse an kleinen Minecraftservern hat, kann das gerne glauben, zu Steuerhinterziehung anstiften ist aber definitiv nicht in Ordnung, also haltet euch zurück mit euren "Tipps".

Das Thema wurde schon tausendfach totgeritten, immer wieder kommen irgendwelche Leute und behaupten es gäbe "Tricks". Benutzt einfach die Suchfunktion, lest Artikel von Steuerberatern zum selben Thema oder schaltet einfach euer Hirn ein, dann kommt ihr ganz alleine darauf, was man tun muss. Solange hier unqualifizierte Schnarchnasen rumposten können haben sämtliche Aussagen hier eh keine Relevanz und das schließt mich mit ein, weshalb ich auf die offiziellen Stellen und Berufsgruppen verweise.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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gencapd

Guest
Lieber SpiritWalker, du darfst mir grundsätzlich immer deine Meinung sagen, und wenn es deutlich ist, bin ich in der Regel auch froh darüber, dann weiß man nämlich immerhin, woran man ist.
Es muss aber wirklich nicht sein, dass du mich oder andere als "Gehirntote" oder "Schnarchnasen" bezeichnest. Gerade, da du "Kindergartenlogik" anprangerst, solltest du m.E. etwas mehr auf die Wortwahl achten - so disqualifizierst du dich nämlich leider selber.

Zur Klarstellung:
Ich denke nicht, dass irgendjemand der hier Postenden tatsächlich die Auffassung vertritt, auf Einkünfte aus Rang-Verkäufen müssten keine Steuern entrichtet werden.
Bei Lektüre des kompletten Themas fällt mir jedoch auf, dass es im Wesentlichen zwei Lager gibt: Die einen stellen die rechtliche Lage dar und halten sich an diese, während die anderen die Lage zwar ebenfalls kennen, sie aber von einem eher praktischen Standpunkt aus betrachten. Wenn man so etwas explizit schreibt, ist das sicherlich nicht in Ordnung, aber andererseits heißt dieses Unterforum "Diskussion" und im Rahmen einer Diskussion sollte es meiner Meinung nach möglich sein, auch über solche Aspekte zu diskutieren.
Womit du allerdings Recht hast, ist, dass unsere Aussagen hier definitiv keine Rechtsberatung darstellen - das können wir auch gar nicht leisten, weil sich wahrscheinlich keine Volljuristen unter uns befinden. In diesem Licht ist wiederum meine Aussage zu sehen, im Ernstfall würde ich einen Rechtswalt/Steuerberater mit der Beratung beauftragen - das ist der einzige wirklich sichere Weg.
 

Watteschaf

Redstoneengineer
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2 November 2013
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Ich würde hier ganz klar empfehlen das ganze sauberst zu machen. Steuerberater aufsuchen und dessen Empfehlungen folgen.

Eine Steuerhinterziehung ist eine Steuerhinterziehung. Auch bei kleinen Beträgen. Sie schadet, und wenn es nur in Form von Leumunds-Schaden beim Finanzamt ist (welcher euch enorme Nachteile bringen kann). ["Die finden mich doch eh nicht" - spätestens wenn euch mal jemand aus Rache anschwärzt oder so haben sie euch am Sack. Und ja, von solchen anschwärzaktionen hab ich schon einige male gehört.]

Ein Kleingewerbe tut ja auch nicht weiter weh... Zumal ihr durch die Möglichkeiten eure Betriebsausgaben abzusetzen mit einem kleinen Minecraft Server wohl immer Geld rausbekommen werdet.
 
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