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Mojang blockiert Server, die gegen die Markenrichtlinien verstoßen

Chrisliebär❤️

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Da ist nichts willkürlich. Mojangsoft sperrt alle Angebote, die sich nicht an ihre EULA halten davon aus ihre Plattform zu nutzen. Es hindert ja niemanden die Betreiber von reinen Open Source Servern daran einen eigenen Client der Unabhängig der von Mojangstoft betriebenen und entwickelten Angebote funktioniert anzubieten. Solange sie jedoch auf dem von Mojangsoft angebotenen Launcher und Spiel sowie deren Minecraft-Protokoll arbeiten müssen sie damit leben, dass es Regeln gibt, die sie zu akzeptieren haben.

Ergo: Solange du das Spiel Minecraft brauchst, um einen rein Open Source Server zu nutzen, unterliegt auch dieser der Mojangsoft EULA, denn Mojangsoft stellt die Plattform bereit über die das Spiel genutzt werden kann.
Les bitte nochmal meinen zweiten Beitrag, den ich danach gepostet hab, nur weil den Server oder Client in einem Server/Client Model neu implementierst unterliegst du nicht den Bedingungen des Gegenstücks, dazu gibt es gleich mehrere Urteile im Rahmen von Reverse Engeneering. Um nochmal das einfache Beispiel zu verwenden: Schau dir OpenOffice an, das enthält unter anderem eine Implementierung von Microsofts Word Format und ist in der Lage sowohl .doc Dateien zu öffnen als auch zu speichern, eine Datei ist an der Stelle vergleichbar mit dem Minecraftprotokoll, das macht keinen unterschied, wenn du so willst ist das einfach nur eine Datei, die über das Internet übertragen wird. Ich nehm an du wirst mir zustimmen, dass OpenOffice Nutzer sich nicht an die EULA von MS Office halten müssen?

Genau genommen ist alles erlaubt was du machen kannst ohne die geschützte Software zu besitzen. Also im Falle von Minecraft z.B. ist das Protokoll inzwischen durch reverse Engeneering offen. Wenn nun ein Entwickler diese textuelle Beschreibung des Protokolls verwendet und damit einen eigenen Server oder Clienten zu bauen, dann ist das Ergebnis hiervon 100% unabhängig vom Werk, das es nachahmt. Beachte hierbei nochmals, dass der Entwickler hierfür niemals IP von Mojang benutzen muss. Das implementieren fremder Protokolle ist wie gesagt in Deutschland legal und wird außerhalb auch oft gerne so gemacht, dass man zwei getrennte Personen hat, wobei eine das Protokoll mit reverse Engeneering analysiert und dokumentiert (was im Rahmen der Freiheit der Wissenschaft fast überall legal ist) und eine andere Person dann diese Informationen nutzt um eine eigene Implementierung zu schreiben. Hierbei wird dann ein sauberer Rahmen geschaffen in dem der Implementierende Entwickler keine rechtliche Bindung an den Hersteller der Originalsoftware hat.

Die Tatsache dass der Vanilla Client sich mit einem Open Source Server verbindet hat nur damit zu tun, dass der Server das gleiche Protokoll unterstützt, und das ist wie ich oben dargelegt habe rechtlich problemlos möglich. Dass der Vanilla Client als einzige Software in Frage kommt um sich mit dem Server zu verbinden ist auch egal. Das sind halt rechtliche Kniffe.

Oder um das nochmal anderst zu erläutern, stell dir vor ich entwickle jetzt einen Server mit einem eigenen Protokoll, der z.B. einfach nur "Hallo" ausgibt. Du stimmst mir zu, dass ich damit machen kann was ich will, oder? Nun stellen wir uns vor Mojang würde in den Client ein Feature einbauen was es erlaubt sich mit meinem kleinen Serverprogramm zu verbinden. Nach deiner Auslegung unterläge nun mein Server Mojangs EULA, weil der Client sich mit meinem Server verbinden kann? Merkst du nicht selbst wie abstruß das wäre, wenn durch das nachträgliche hinzufügen meines Protokolls in den Minecraftclient plötzlich meine eigenen Software von der EULA betroffen wird?

Und dann noch zu deinem letzten Absatz: Du brauchst keinen Client um den Server zu nutzen, der Server läuft ohne Client. Glowstone braucht keine Daten aus dem Minecraft Client oder Server. Ohne dass man sich mit einem Clienten darauf verbindet macht der Server zugegeben wenig Sinn, aber es interessiert an der Stelle nicht ob das ganze Sinn macht, wichtig ist dass der Server ohne Mojang IP auskommt.

Was Mojang hier also eigentlich macht ist ein Vendor Lock-in der es dir unter anderem verbietet dich mit Servernsoftware zu verbinden, die Mojang nicht gefällt. Dürfen sie das? Klar. Aber das ist genau so als ob WhatsApp Nachrichten blockieren würde, die "Telegram" enthalten. (Und Fun Fact: Das tun sie sogar teilweise)
 

Blockempirium

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Mulcho
Du hast jetzt ziemlich viel Energie darauf verwendet darzulegen, dass es okay ist, wenn zwei Dienste über ein Protokoll miteinander kommunizieren und da stimme ich dir zu. Nun haben wir hier in der MC Serverwelt keine zwei, sondern drei Parteien. Den Server, den Client und den Authserver von Mojang (ein integral wichtiger Bestandteil der Serversicherheit für die meisten öffentlichen Server). Ich bin hier kein Profi, aber unterliegt die Nutzung eines online Service nicht gewissen Regeln des Anbieters zur Nutzung eben jenes Service? Oder anders gefragt: Sollte Mojang deiner Meinung nach dann einfach mit jedem kooperieren solang er nur eine kompatible Software erstellt?

Wenn die kollektive Reaktion der Community wäre, einfach einen Open Source Klon vom Spiel zu erstellen, führt uns das auf lange Sicht halt nur weg von der EULA und hin zur Copyright Klage. (Und damit was diesen Thread betrifft ins Off-Topic) Nicht unbedingt ein Gewinn.

Um hier auch nochmal einen Vergleich an den Haaren herbei zu ziehen: Wenn Blizzard gegen private Server vorgeht ist das kein „wenn du unsere Regeln befolgst, sind wir okay damit und du darfst sogar Geld damit machen“. Wenn die loslegen bleibt für die Serverbesitzer maximal verbrannte Erde.
 

Chrisliebär❤️

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@Blockimperium Ich möchte meine Meinung nicht mit den Fakten vermischen, ich persönlich hätte das nicht wie Mojang gehandhabt, aber das spielt eh keine Rolle. Es gibt bei sowas oft auch eine moralische Komponente, nur weil man rechtlich einen Open Source Server implementieren kann heißt das natürlich nicht, dass man es auch tun sollte. Aber warum und wieso ist im Endeffekt egal, der gemeinsame Nenner ist nunmal die Rechtslage, die meiner Meinung nach sehr gut geregelt ist und vor allem sicherstellt, dass niemand darum fürchten muss, dass jemand anderes mit dem eigenen Eigentum Geld verdient, wenn man das nicht will aber trotzdem jedem erlaubt seine gekaufte Software zu studieren und nachzuahmen, sofern er dabei nicht Teile des Originalwerks kopiert.

Ich bin hier kein Profi, aber unterliegt die Nutzung eines online Service nicht gewissen Regeln des Anbieters zur Nutzung eben jenes Service?
Klar, Mojang könnte den Servern Problemlos den Zugang zu den Authservern sperren, das war auch das was ich erwartet hätte anstelle der Blacklist. Wenn die Server im offline Mode laufen bringt das natürlich nichts mehr, aber ja, das hätte Mojang einfach sperren können.

Wenn die kollektive Reaktion der Community wäre, einfach einen Open Source Klon vom Spiel zu erstellen, führt uns das auf lange Sicht halt nur weg von der EULA und hin zur Copyright Klage. (Und damit was diesen Thread betrifft ins Off-Topic) Nicht unbedingt ein Gewinn.
Wenn die Community dafür eigenen Texturen, Sounds und Inhalte verwendet gibt es keine Möglichkeit zur Klage. An der Stelle gilt halt das ganz normale Urheberrecht. Es wäre z.B. möglich einen Open Source Client zu schreiben und ihn ohne Mojang IP auszuliefern, das machen sogar gleich mehrere Open Source Clone so: OpenRCT2, OpenTTD und auch viele andere die mir gerade nicht einfallen. Damit ist der Vertrieb der Software nämlich legal (genauso wie die Software für private WoW Server legal ist). Erst wenn dann der Endnutzer beides kombiniert wird es ggf. problematisch aber viel Spaß das den einzelnen Nachzuweisen, sofern du es ihm überhaupt verbieten kannst, da bin ich unsicher.

Um hier auch nochmal einen Vergleich an den Haaren herbei zu ziehen: Wenn Blizzard gegen private Server vorgeht ist das kein „wenn du unsere Regeln befolgst, sind wir okay damit und du darfst sogar Geld damit machen“. Wenn die loslegen bleibt für die Serverbesitzer maximal verbrannte Erde.
Bei WoW Servern ist die Sache viel einfacher, die Server nutzen eine Datenbank mit Quests, NPCs, Items, Dialogen, etc. Diese Daten sind alle serverseitig gespeichert und werden vom Server ausgeliefert. Dagegen kann man natürlich leicht vorgehen, das ist eine klare Urheberrechtsverletzung.

Minecraft ist durch die Moddingcommunity groß geworden und hat sie eigentlich nur mit Füßen getreten. Mojang hat in der Beta 1.4 eine Modding API angekündigt und absolut NICHTS bisher geliefert. Sie haben die Kernentwickler von Bukkit angestellt und nichts daraus gemacht. Sie haben das Bukkit Projekt aufgekauft und es nicht fertig bekommen das Lizenzdilemma zu lösen und ihren verdammten Quellcode als Open Source zu veröffentlichen. Mojang hat in allen Punkten gegen die Community gearbeitet und von manchen der angestellten Bukkit Enwickler gab es dann auch sogar noch Anfeindungen in Richtung Spigot. Das Game hat sich millionenfach verkauft, es würde keinen Unterschied machen, wenn Mojang den Quellcode veröffentlichen würde, so dass die Community das Spiel ordentlich modden kann. Wer bisher Minecraft nicht gekauft hat wird sich nicht die Mühe machen und es jetzt aus dem Quellcode kompilieren, vor allem gibt es geknackte Versionen eh im Internet.

Es wär an der Zeit für Mojang sich dafür Dankbar zu zeigen und nicht Server zu attackieren, die eventuell Teil dieses Erfolgs sind. Ich rechne ehrlich gesagt aber nicht mehr damit, vor allem da nun Microsoft das Sagen hat. Das Beste was Minecraft passieren könnte wär ein Opensource Client und Server.
 

genexarbeiter

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genexarbeiter
Was Mojang hier macht ist weder zulässig, noch hilft es dem ohnehin schon geschadeten Image.

Was die EULA betrifft, hat Mojang natürlich Recht wenn Sie sagen, dass Sie nicht wollen, dass andere Spieler aufgrund von Einkäufen das Spiel gewinnen, sprich Pay2Win. ABER in Deutschland gilt DEUTSCHES Recht. Und in Deutschland gilt, dass die EULA für die, die vor der Änderung Minecraft gekauft haben, NICHT gültig ist.

In Deutschland ist es nämlich gar nicht zulässig die EULA nach Abschluss des Kaufvertrags noch zu ändern. EGAL wie viele Häckchen man anklickt, oder wie bei Minecraft-Servern in einer Konfigurationsdatei dieses EULA="true" einträgt.

Zitat: "In Deutschland sind EULA zu Standardsoftware nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie zwischen Verkäufer und Erwerber der Software bereits beim Kauf vereinbart wurden. Das setzt die Möglichkeit der Kenntnisnahme bei Vertragsschluss voraus. Dem Käufer erst nach dem Kauf zugänglich gemachte Lizenzbestimmungen (zum Beispiel während der Installation oder als gedruckte Beilage in der Verpackung) sind für den Käufer wirkungslos. Dies gilt auch dann, wenn der Käufer bei der Installation "Ich stimme der Lizenzvereinbarung zu" oder Ähnliches anklickt, weil die Software sonst die Installation verweigert. Eine Verletzung dieser vorvertraglicher Aufklärungspflichten macht eine nachträglich eingeforderte Veränderung des Vertragsverhältnisses, wie sie ein nach getätigtem Kauf angezeigter Endbenutzer-Lizenzvertrag darstellt, regelmäßig unwirksam."

Das gilt also für Mojang.
Das heißt übrigens auch, dass Sie gar nicht das Recht haben, einfach Server zu sperren nur weil diese ihren "neuen" Lizenzbestimmungen widersprechen.

- Max
 

Chrisliebär❤️

nur echt mit ❤️
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@genexarbeiter Das hast du schön kopiert, aber leider ist das hier egal. Die EULA wird nicht nachträglich geändert, die EULA die du beim Kauf von Minecraft aktzeptiert hast gilt noch immer, allerdings nur für die Versionen bei der sie aktuell war. Wenn Mojang neue Updates bringt, dann können sie durchaus die Bedingungen dafür ändern, wichtig ist nur, dass das was dir beim Kauf zugesichert wurde weiterhin Geltung hat und sofern der Kaufvertrag nicht regelt, dass du auch alle Updates zu den selben Bedingungen bekommst kann das durchaus in Ordnung sein, wenn sich die EULA ändert. Im übrigen bezieht sich der Zitierte Text auf die übliche Kaufsoftware, die dir nach dem Start die Bedingungen unter die Nase reibt, der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an die Zeit als Spiele auf CDs kamen. Inzwischen sind die Bedingungen ja größtenteils vor dem Kauf schon einsehbar, da sie beim Bestellen bestätigt werden müssen. Ist aber an der Stelle nicht mehr so klar geregelt alles.

Das ist grundsätzlich ein Problem, das in Zukunft wichtiger wird, was passiert wenn Amazon das Konto sperrt und man dadurch keinen Zugriff mehr auf die gekauften Ebooks hat? Neulich wurde dazu erst geurteilt, dass Amazon trozdem den Zugang weiterhin bereitstellen muss. Das selbe geht weiter über Spieleplattformen wie Origin, Uplay oder Steam, was ist wenn der Accounts gesperrt wird? Nach europäischem Recht ist das nicht so einfach die Kunden einfach zu sperren. Die Firmen sind aber selbst auch nicht dumm und vermeiden dieses Minenfeld aktuell natürlich um keine Grundsatzurteile zu erwirken. Wenn du etwas gekauft hast dann darf man dir das nicht einfach wegnehmen. An vielen Stellen wurde hier die Gesetzgebung schlicht von der Technologie überrumpelt. Was Mojang hier macht wird in dieser Hinsicht auch einige Fragen auf. Andererseits kann es nur Klärung geben, wenn jemand das ganze vor Gericht bringt und darauf haben dann auch wieder nur sehr wenig Leute lust.
 

SilberRegen

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SilberRegen
Naja auf meinem lieblingsserver spendet man und das ist dann eine Schenkung laut den owner.
Wenn du nichts dafür bekommst kann das auch richtig sein.
Ansonsten sollte man sich auch nicht zu schäbig sein das Kind beim Namen zu nennen und von einem Kauf reden.

Zum Thema:
Als akut Unbetroffener bin ich derzeit einfach gespannt was noch so kommt, bisher ist die 1.9.3 noch nicht mal raus.
Sowohl von Seiten Mojangs als auch von den Serverbetreibern, die gerade ihre Shops anpassen oder anderweitig Einnahmequellen auftreiben.
 

caveclown

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Und für alle die sich fragen, wo man denn jetzt einen Server anschwärzen kann der gegen die Eula verstößt... das geht hier:

https://help.mojang.com/customer/po...ervers-that-violate-commercial-use-guidelines

Einfach auf das blaue "submit a report" klicken und denen schreiben was der Server verkauft was nicht EULA-Konform ist.

nunja viel spass dabei wollte eben auf eurem ts mit jmd reden aber kam nicht um gefühlte 1k freischaltcodes rum, iwas läuft bei mir falsch

Viel Spass weiterhin...
 

ServerGroupEu

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Ob das jetzt alles so erlaubt ist, das habe ich mich auch schon gefragt. Aber wer hat überhaut lust dagegen vorzugehen. Unsere Server wurden auch gesperrt. Da ist man auch erstmal am überlegen ob man jetzt nicht dagegen vorgeht. Aber wer macht das ich / wir haben dazu keine Zeit. Solche Sachen brauchen ja Ewigkeiten bis sie man am Gericht entschieden werden. Da wartet man Ewigkeiten bis man überhaubt mal dran ist. Man hätte schon die ganze Zeit Server abmahnen können ich sehe Tag Täglich Server Webseiten ohne Impressum oder Shops ohne AGB's Widerrufsbelehrung USW. Aber wie schon geschrieben hat man wirklich bock die Server jetzt abzumahnen.? Nein, ich nicht aber vielleicht andere. Wir müssen einfach mal warten vielleicht geht ja mal ein Server Owner dagegen vor, weil sein Server gesperrt ist.
 

caveclown

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zitat aus nem store eines bekannten skyblock servers...

"Alle angegebenen Preise sind Endpreise. Wir erheben keinerleit Gebühr für den Versand deiner virtuellen Güter. Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gem. § 19 UStG erheben wir keine Umsatzsteuer und weisen diese daher auch nicht aus."

bis zu meinem rauswurf letztes jahr kamen da laut buycraft monatlich um 4000 euro rein

und bei sowas hat man ab dem ersten euro umsatzsteuerpflicht...
 

caveclown

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fraglich ist auch ob man nun die servernews hier dazu nutzen darf ob man nun EULA konform ist, weil im prinzip gibt es dafür nen haken in der beschreibung des servers
 

genexarbeiter

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@genexarbeiter Das hast du schön kopiert, aber leider ist das hier egal. Die EULA wird nicht nachträglich geändert, die EULA die du beim Kauf von Minecraft aktzeptiert hast gilt noch immer, allerdings nur für die Versionen bei der sie aktuell war. Wenn Mojang neue Updates bringt, dann können sie durchaus die Bedingungen dafür ändern, wichtig ist nur, dass das was dir beim Kauf zugesichert wurde weiterhin Geltung hat und sofern der Kaufvertrag nicht regelt, dass du auch alle Updates zu den selben Bedingungen bekommst kann das durchaus in Ordnung sein, wenn sich die EULA ändert. Im übrigen bezieht sich der Zitierte Text auf die übliche Kaufsoftware, die dir nach dem Start die Bedingungen unter die Nase reibt, der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an die Zeit als Spiele auf CDs kamen. Inzwischen sind die Bedingungen ja größtenteils vor dem Kauf schon einsehbar, da sie beim Bestellen bestätigt werden müssen. Ist aber an der Stelle nicht mehr so klar geregelt alles.

Das ist grundsätzlich ein Problem, das in Zukunft wichtiger wird, was passiert wenn Amazon das Konto sperrt und man dadurch keinen Zugriff mehr auf die gekauften Ebooks hat? Neulich wurde dazu erst geurteilt, dass Amazon trozdem den Zugang weiterhin bereitstellen muss. Das selbe geht weiter über Spieleplattformen wie Origin, Uplay oder Steam, was ist wenn der Accounts gesperrt wird? Nach europäischem Recht ist das nicht so einfach die Kunden einfach zu sperren. Die Firmen sind aber selbst auch nicht dumm und vermeiden dieses Minenfeld aktuell natürlich um keine Grundsatzurteile zu erwirken. Wenn du etwas gekauft hast dann darf man dir das nicht einfach wegnehmen. An vielen Stellen wurde hier die Gesetzgebung schlicht von der Technologie überrumpelt. Was Mojang hier macht wird in dieser Hinsicht auch einige Fragen auf. Andererseits kann es nur Klärung geben, wenn jemand das ganze vor Gericht bringt und darauf haben dann auch wieder nur sehr wenig Leute lust.
Neue Versionen ändern nichts an dem Kaufdatum. Sorry aber die Lage ist Glasklar, zumindest in Deutschland
 

Inkemann

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Inkemann
Neue Versionen ändern nichts an dem Kaufdatum. Sorry aber die Lage ist Glasklar, zumindest in Deutschland
Wie lange arbeitest du schon mit IT-Recht bzw. Softwarerecht im Speziellen? Die Situation in Deutschland ist alles andere als glasklar. Die EULA die zum Kaufzeitpunkt bestätigt wurde gilt für die gekaufte Version der Software. Für zukünftige Version kann das anders sein (und ist auch anders).
 

JTK222

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JTK222
Neue Versionen ändern nichts an dem Kaufdatum. Sorry aber die Lage ist Glasklar, zumindest in Deutschland
Und außerdem kaufst du die Server Software ja eigentlich jedesmal beim download da diese ja Kostenlos angeboten wird.
Da ist es dann egal welche EULA für die Spieler gilt.
 

genexarbeiter

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genexarbeiter
Und außerdem kaufst du die Server Software ja eigentlich jedesmal beim download da diese ja Kostenlos angeboten wird.
Da ist es dann egal welche EULA für die Spieler gilt.
Nein weil das Spiel einen Multiplayer beinhaltet und damit auch die Serversoftware. Regelmäßige Updates ändern das nicht
 

JTK222

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Nein weil das Spiel einen Multiplayer beinhaltet und damit auch die Serversoftware. Regelmäßige Updates ändern das nicht
Man muss das Spiel nicht gekauft haben um eine Gratis Server Software zu downloaden. Das Spiel beinhaltet einen Multiplayer und einen Implementierten Server der fürs LAN und Singleplayer verwendet wird, mehr bekommst du beim Kauf des Spiels nicht.
 

genexarbeiter

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Nein weil das Spiel einen Multiplayer beinhaltet und damit auch die Serversoftware. Regelmäßige Updates ändern das nicht

bzw. die EULA vor der Änderung enthielten auch das "Betreiben eines GameServers", wo eine derartige Monetarisierung nicht verboten wurde. Es steht Mojang nicht zu, dies nachträglich zu ändern
 

DerVodka

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DerVodka
Ich glaube das die Liste in naher Zukunft sehr lang werden kann oder wird.
 
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