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Wieso man keinen Server eröffnen sollte

KootekPL112

Minecrafter
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Minecraft
AngstHaze_x3
Also, ich habe dies 100 mal gelesen und verstehe nicht worums geht ist das jetzt ne Frage oder Was jetzt kp jetzt Aber.Ich weis wieso ihr am verlust scheitert weil ihr NEGATIV DENKT!!! ganz einfach . Denk Positiv nix kann scheitern solange du bock hast und dein Team überzeug die mit irgend etwas Macht euch was klar das Aufgeben mist ist Sorry falls meine Grammatik am arsch ist ich schreibe gerne dunkels Abend.
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Hoffe, habe was gutes beigetragen Leute ich bin Schlafen bis dann!
 

GerFisch

Vorarbeiter
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Minecraft
GerFisch
Auf die Frage: Was ist daran so schlimm den Server über Spenden zu finanzieren ist dass aber auch keine befriedigende Antwort.

Ich meine ein Team investiert schon seine Zeit um den Server zu leiten durch Support, Plugins, Website, Teamspeak etc. pp. warum sollte es dann auch noch Pflicht sein dass die Serverleitung für alle Spieler zahlt.

Dieser Gedanke dass die Serverleitung auch noch den Server bezahlt ist ein unglaublicher Fehler von früher. Ich vergleiche die Situation immer gerne mit einem Hobby Fußballteam. Die Spieler in einem Verein zahlen einen Mitgliedsbeitrag um "dabei" zu sein und Spaß zu haben, während das Trainerteam (= Serverleitung) meist mit +/- 0€ aus der Sache rausgeht und trotzdem noch Zeit investiert hat um die Spieler zu trainieren (Support). Ich wüsste keinen Grund dafür dass dieses Konzept nicht auch in Minecraft, zumindest abgewandelt, gelten könnte.
Ein solcher Verein besitzt liegt auf einer anderen Instanz. Zumal ein richtiger Verein auch seine Abgaben an den Staat deckt, wie es ein Minecraftserverteam wohl kaum tut. Auf der anderen Seite wird der Verein auch subventioniert und bekommt durch seine Arbeit und den Sport Gelder zurück. Ein Verein bietet dem Mitglied die Möglichkeit, mit genügend Zeit, Arbeit und Talent in einen Profibereich einzugehen, der als eigenständiger Berufszweig gilt und von dessen Erlös der Spieler mitunter überdurchschnittlich gut leben kann.
Nebenbei gibt es auch genügend Hobbyfußballer, die lieber mit Kumpels ohne Zugehörigkeit zu einem Verein spielen.
Ich wäre interessiert, was als Antwort käme, wenn man Mojang mitteilen würde, dass man fortan Subventionen verlangt, da der eigene Server ja dazu beiträgt, dass Minecraftspieler Spaß haben und darum seinen Teil zum Verkauf von Minecraft beiträgt.
Das bringt mich zum nächsten Punkt, Minecraftspieler zahlen ihre Mitgliedschaft ja sozusagen einmalig ab, indem sie Minecraft (hoffentlich :)) kaufen.
Zum Punkt mit Bezahlen für jeden Spieler:
Eine Serverleitung kauft sich erst die ganze Ausrüstung und veröffentlicht ihre Arbeit und mit etwas Glück kommen dann irgendwann die Spieler. Genauso wie viele Vereine, müssen auch Serverteams irgendwann feststellen, dass sie nicht auf +0/-0 herauskommen. Vereine gehen auch nur selten "aus der Sache heraus". Entweder sie halten sich weiter über Wasser (manche besser, manche schlechter), oder sie gehen insolvent. Auch Vereine sind ein vorprogrammiertes Negativgeschäft, bis auf sehr sehr wenige Ausnahmen, hier passt der Vergleich zu Servern sehr gut.
Spenden zu ermöglichen und anzunehmen ist meiner Meinung nach gerechtfertigt, aus einigen von dir genannten Gründen. Spenden zu erwarten dagegen ist unangemessen und wird vermutlich völlig zurecht enttäuscht.
Abschließend noch der Gedanke, dass alles, was ein Server ermöglicht, auch für einen einzelnen Spieler ohne weiteres Geld möglich ist, er kann sich einen Localhost erstellen, er kann Plugins nutzen, er kann seine Freunde über Hamachi einladen. Ein Fußballspieler kann weder alleine und privat als Vereinin eine Liga eintreten, noch kann er sich selbst als Verein definieren und schon garnichts kann er kostenfrei...

Das ist meiner Meinung nach ein allgemeingültiger Rat: Wer es nicht selbst sicher und über längere Dauer selbst finanzieren kann, sollte kein Serverprojekt veröffentlichen. Spielerspenden sind nicht zu erwarten und schon garnicht in der Lage, auch nur einen nennenswerten Bruchteil der Kosten zu decken.
 

WolfezzBlazer

Minecrafter
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Minecraft
WolfezzBlazer
Wow, einfach nur wow.
Ich stimme Dir voll und ganz zu und sehe selbst ständig Serverbetreiber, die meinen, sie könnten es besser machen.

Ich selbst kenne einen Server, wo die Admins sozusagen wie die Mitarbeiter von Amazon behandelt werden...
Entweder, sie werben woanders, oder fliegen ausm Team.
Hab ich alles schon mitbekommen, totaler Schwachsinn...

Als Team sollte man harmonieren und miteinander statt gegeneinander arbeiten!
Teamarbeit ist kein Wettstreit.
 
B

BlizzardCrow

Guest
Weil ich gemerkt habe dass dies eine schwere Aufgabe ist und ich eigentlich im täglichen Beruf Projekte führe, habe ich damals meinen Server heruntergefahren. Da ich aber sehe dass andere Menschen sich mit interessanten und komplexen Konzepten auseinandersetzen, betreibe ich nur noch eingeschränkt Server nämlich als Sponsor und Mitspieler. Durch meine Kompetenz, welche sich durch Alter und Berufserfahrung bemerkbar macht, bin ich sicherlich für jeden der meine Dienste in Anspruch nimmt mehr oder wenig ein Gewinn...

Ich muss sagen, man lässt sich viel zu schnell dazu verleiten eine Diktatur aufzubauen.... Warum? Weil man es wahrscheinlich nicht ertragen kann Aufgaben abzugeben, weil man denkt dass sein Server, den man mit Herzblut aufgebaut hat, eventuell zugrunde gehen könnte, wenn man nicht in der Lage ist seinem Team die richtigen Werte und Ziele zu vermitteln.
 

meytro

Kuhfänger
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@meytro eigentlich ist es nicht schlimm den Server über spenden laufen zu lassen. Darf man ja auch {ohne gegenleistung!}.

Natürlich darf ein Team auch was dazu beitragen sagt ja keiner. Nur sollte er eben den Server selber zahlen können darum geht es mir eben. Nicht das er alleine zahlen muss, sondern er sollte es können sollte es passieren das alles zusammen bricht!

Und keiner auch Mojang nicht hätte was gesagt das man auch Spenden mit Gegenleistungen haben könnte, würden das nicht zu viele Server ausnutzen und einfach nur Müll damit machen.

Würden Serverbesitzer das Geld in den Server investieren dann hätte Mojang sicherlich nichts gesagt {haben sie ja vorher auch nie getan} allerdings gab es da einige Leute die das ganze übertrieben haben sodass man manche Items auf Servern für deutlich mehr Euro kaufen konnte wie das eigentliche Spiel kostet. Und dann kann ich Mojang auch verstehen das sie die EULA verstärken. Aber das ist ja jetzt nicht Thema.

Auf jeden Fall sollte man den Server selber bezahlen können {auch weiterhin} damit falls FALL X eintreffen sollte die User weiterhin auf dem Server bleiben können und auch weiterhin spielen können ohne das es eine Pause geben muss weil die Serverleitung eben auf spenden angewiesen ist.

Ich hoffe ich konnte jetzt mal mehr Weisheit raus bringen und manche Missverständnisse klären die ich offenbar hervorgerufen habe.
Ich bin trotzdem der Meinung dass eine Serverbesitzer nicht in der Lage sein muss im "Falle des Falles" den Server allein zu bezahlen. In wenigen Bereichen im Leben funktioniert so etwas. Ich denke hier gibt es auch keine richtig oder falsch Meinung, beide haben ihre Berechtigung.

Ein solcher Verein besitzt liegt auf einer anderen Instanz. Zumal ein richtiger Verein auch seine Abgaben an den Staat deckt, wie es ein Minecraftserverteam wohl kaum tut. Auf der anderen Seite wird der Verein auch subventioniert und bekommt durch seine Arbeit und den Sport Gelder zurück. Ein Verein bietet dem Mitglied die Möglichkeit, mit genügend Zeit, Arbeit und Talent in einen Profibereich einzugehen, der als eigenständiger Berufszweig gilt und von dessen Erlös der Spieler mitunter überdurchschnittlich gut leben kann.
Nebenbei gibt es auch genügend Hobbyfußballer, die lieber mit Kumpels ohne Zugehörigkeit zu einem Verein spielen.
Ich wäre interessiert, was als Antwort käme, wenn man Mojang mitteilen würde, dass man fortan Subventionen verlangt, da der eigene Server ja dazu beiträgt, dass Minecraftspieler Spaß haben und darum seinen Teil zum Verkauf von Minecraft beiträgt.
Das bringt mich zum nächsten Punkt, Minecraftspieler zahlen ihre Mitgliedschaft ja sozusagen einmalig ab, indem sie Minecraft (hoffentlich :)) kaufen.
Zum Punkt mit Bezahlen für jeden Spieler:
Eine Serverleitung kauft sich erst die ganze Ausrüstung und veröffentlicht ihre Arbeit und mit etwas Glück kommen dann irgendwann die Spieler. Genauso wie viele Vereine, müssen auch Serverteams irgendwann feststellen, dass sie nicht auf +0/-0 herauskommen. Vereine gehen auch nur selten "aus der Sache heraus". Entweder sie halten sich weiter über Wasser (manche besser, manche schlechter), oder sie gehen insolvent. Auch Vereine sind ein vorprogrammiertes Negativgeschäft, bis auf sehr sehr wenige Ausnahmen, hier passt der Vergleich zu Servern sehr gut.
Spenden zu ermöglichen und anzunehmen ist meiner Meinung nach gerechtfertigt, aus einigen von dir genannten Gründen. Spenden zu erwarten dagegen ist unangemessen und wird vermutlich völlig zurecht enttäuscht.
Abschließend noch der Gedanke, dass alles, was ein Server ermöglicht, auch für einen einzelnen Spieler ohne weiteres Geld möglich ist, er kann sich einen Localhost erstellen, er kann Plugins nutzen, er kann seine Freunde über Hamachi einladen. Ein Fußballspieler kann weder alleine und privat als Vereinin eine Liga eintreten, noch kann er sich selbst als Verein definieren und schon garnichts kann er kostenfrei...

Das ist meiner Meinung nach ein allgemeingültiger Rat: Wer es nicht selbst sicher und über längere Dauer selbst finanzieren kann, sollte kein Serverprojekt veröffentlichen. Spielerspenden sind nicht zu erwarten und schon garnicht in der Lage, auch nur einen nennenswerten Bruchteil der Kosten zu decken.
Wenn wir schon bei dem Vergleich sind. Ein eigener Hamachi Server/4 Slot Server steht bei mir für die Freunde die sich am Nachmittag ein bisschen zum Kicken treffen und mit 4€ ihren Ball bezahlen. Der große Minigames Server steht dann für den Fußballverein weil er professioneller aufgebaut ist und mehr bieten (mehr Spieler, mehr Fun, etc.). Ich denke die Sache mit der Subvention kann man aus der Sache raushalten, denn eigentlich ist die Subvention ja schon das Spiel welches Mojang den Serverleitungen zur Verfügung stellt während beim Fußballverein dass nicht die Idee des Fußball ist sondern das Geld vom Staat.
Inwiefern ist es unangemessen Spenden (Mitgliederbeiträge) von einem Teil der Spieler zu erwarten um den Server zu bezahlen? Wenn kein Interesse da ist für Spenden wird der Server eben geschlossen, genau so wie wenn ein Fußballverein aufgrund der unmöglichen Vereinsleitung Mitglieder verliert und ebenso deshalb schließen muss. Minecraftserver sind doch da wesentlich freundlicher im Punkt Finanzierung als ein Verein bei dem jedes Mitglied zahlt, "müssen" dass nur ein Bruchteil der Spieler bei einem Minecraftserver und der Rest kann den "Luxus" für umsonst nutzen. Und dieser bietet immerhin auch die Aussicht auf mehr Spaß als auf einem lokalen Hamachi Server, ob es das jetzt den Leuten wert ist oder nicht brauchen wir gar nicht zu diskutieren weil so etwas individuell ist. Jeder kann von Refinanzierung, und der finanziellen Lage halten was er will, aber meiner Meinung nach sollte man ein bisschen davon weggehen das Konzept der notwendigen Refinanzierung zu torpedieren und als unmöglich hinzustellen.
Ob es funktioniert oder nicht ist dann auch wieder eine andere Sache...

Edit:
"Ich muss sagen, man lässt sich viel zu schnell dazu verleiten eine Diktatur aufzubauen.... Warum? Weil man es wahrscheinlich nicht ertragen kann Aufgaben abzugeben, weil man denkt dass sein Server, den man mit Herzblut aufgebaut hat, eventuell zugrunde gehen könnte, wenn man nicht in der Lage ist seinem Team die richtigen Werte und Ziele zu vermitteln."

Wenn man davon wegkommt die Demokratie als vollkommene Herrschaftsform anzusehen sieht man das eine Diktatur auf Minecraftservern oft einfacher für alle ist. Vor allendingen da es keinen Grund gibt ein System einzuführen bei dem eh niemand massiv geschädigt wird, mal abgesehen von der verlorenen Zeit.
 

Daniel

Hobby-Gott & Ex-Admin
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Loewengrube
Gegen eine geordnete Hierachie lässt sich nichts einwenden, aber dazu müssen alle Beteiligten wissen, worauf sie sich einlassen. Egal, was für ein Projekt man betreibt, ein Team muss sich und seiner Führungsebene vertrauen. Ist dem nicht so, ist man mit seinem Konzept gescheitert.

Eine beliebte Rangfolge ist immer, dass der Besitzer logischerweise das meiste zu melden hat. Danach kommen auserkohrene Stellvertreter und Verwalter, die sich um das restliche Team und die Community kümmern. Meiner Meinung nach ist eine reine "Diktatur", wie es nicht so ganz treffend betitelt wurde, aber auch keine perfekte Lösung, zu mal ein Großteil der Beteiligten einfach nicht in die Entscheidungsfindung miteinbezogen wird und so sehr schnell Meinungsverschiedenheiten entstehen können. Damit die Arbeit in einem Team funktionieren kann, müssen a) essenzielle Entscheidungen gemeinsam getroffen oder zumindest Meinungsbilder eingeholt und b) Aufgaben abgegeben werden.

Abgesehen davon bin ich auch eher ein Verfechter der Meinung, dass die Finanzierung des Servers fest organisiert sein muss. Teilt man sich den Mietbetrag, so sollte das zumindest mit einer Person geschehen, die man bereits länger kennt (idealerweise aus dem RL). Von allen Teammitgliedern kleinere Beiträge zu verlangen, ist auch nicht das Wahre, da sich ein Team immer im Wandel befindet. So kann es schnell passieren, dass man in Geldnot gerät. Genauso halte ich es auch bei der Ausrichtung auf Spenden. Ich sehe täglich so viele Server, die sich darauf verlassen, sich mit ihren zukünftigen 100 Stammspielern durchzufüttern und dann überrascht sind, wenn von den tatsächlichen 4 noch nicht einmal wer spenden möchte.
 

GerFisch

Vorarbeiter
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GerFisch
Ich denke auch noch immer, dass Spenden oftmals verdient, aber selten zu erwarten sind.
Der große Minigames Server steht dann für den Fußballverein weil er professioneller aufgebaut ist und mehr bieten (mehr Spieler, mehr Fun, etc.).
Gutes Beispiel: Die riesigen Servernetzwerke scheffeln Geld durch den Verkauf von Vorteilen und dekorativen Extras, oftmals unversteuert. Diese Gelder sind aber nicht mit ehrlichen Spenden zu verwechseln. Meiner Meinung nach zeichnet sich eine Spende dadurch aus, dass sie als freiwilliger Beitrag zu werten ist, aus Dankbarkeit, oder dem Wunsch etwas beizutragen, der vom Spender ausgeht. Dementsprechend verliert eine Spende an moralischem Wert, wenn sie erwartet ist.
Wenn du dagegen den obigen Kauf von speziellen Rängen, Rechgen, Accesoires etc. meinst, dann ist das eher zu erwarten als Spenden. Nichtsdestotrotz müssten diese dann (meines Wissens, wobei sich dazu so umfangreich geäußert wird, dass ich eher unsicherer werde) versteuert werden.
Unabhängig davon sind nennenswerte Spenden bei Spielern > 500-1000 zu erwarten. Auch die tragen allenfalls zur leichten Minderung des Verlustgeschäfts Minecraftserver bei.
Denn mit der Spielerzahl und dem Angebot steigen die Kosten für die Serverleitung.

Dazu kommt noch, dass meiner Meinung nach große Minigamenetzwerke weniger Professionalität, Struktur und Support brauchen als "sonstige" Server- und Netzwerkarten. Kaum kommt ein Spielmodus gut an, wird er nachgescriptet und veröffentlicht. Developer zu unterhalten bietet also auf dieser Basis nur einen (teilweise natürlich imensen) Zeitvorteil.
Neben allen sonstigen Argumenten ist noch immer klar, dass es "den nächsten großen Minigameserver" nicht gibt. Die Konkurrenz ist quantitativ und qualitativ zu stark, ein erfolgreicher Start etwa genauso wahrscheinlich wie der Jackpot im Lotto, oder den nächste 5.000.000 Abonnenten-Erfolg auf YouTube zu erreichen.
Dementsprechend sind auch mögliche Spenden zu erwarten.

Ich muss sagen, man lässt sich viel zu schnell dazu verleiten eine Diktatur aufzubauen.... Warum? Weil man es wahrscheinlich nicht ertragen kann Aufgaben abzugeben, weil man denkt dass sein Server, den man mit Herzblut aufgebaut hat, eventuell zugrunde gehen könnte, wenn man nicht in der Lage ist seinem Team die richtigen Werte und Ziele zu vermitteln.
Das vermitteln der richtigen Werte und Ziele ist Meinungssache. Damit meine ich erstens, dass es fragwürdig ist, ob man für das eigene Team eine Art erzieherische Verantwortung hat und zweitens, dass es fragwürdig ist, ob jeder die Auffassung der "richtigen Werte und Ziele" teilt.
Meiner Meinung nach ist eine "Diktatur" unter den richtigen Vorraussetzungen die beste nur mögliche Wahl für eines Leitungsprinzip eines Minecraftservers. Bedingung Nummero eins ist natürlich der richtige Serverleiter.
Ich persönlich favorisiere aber eine Abwandlung der reinen Diktatur in die Form einer klaren Teamhierarchie, die Teamler, gemessen an Kompetenz, Arbeit, Erfahrung und Dauer in eine feste Rangordnung aufteilt. Anweisungen eines Höherangigen können nur von einem noch-Höherangigen widerrufen werden. Natürlich ist hierbei auch das nötige Teamverständnis gefragt, denn zu soetwas sollte es garnicht kommen. Nach dieser Rangordnung bleibt natürlich der Serverleiter auf der Rechtebasis einens Diktators, denn selbst wenn jeder anderer Meinung ist, er ist ganz oben und hat damit das letzte Wort.
Wo ist das Problem?
Verbietet die Serverleiterdiktatur, den Spielern und dem Team eigene Vorschläge und Meinungen einzubringen?
Nein.
Verbietet sie dem Serverleiter, zusätzliche Meinungen einzuholen?
Wohl kaum.
Greift ein Serverleiter auf sein Recht des letzten Wortes zu, um einer entgegengestellten allgemeinen Meinung zu widersprechen?
Natürlich nur dann, wenn es nach Ansicht des Leiters zwingend notwendig ist.

Warum man sich dazu verleiten lässt, eine Diktatur auf dem Server aufzubauen?
Weil obige Struktur die effizienteste und fähigste ist, die man sich nur vorstellen kann, theoretisch und praktisch.
Wie oben angemerkt ist es höchst fragwürdig, was richtige Werte und Ziele sein sollen. Hierbei sage ich ganz offen, dass mir Effizienz, Kompetenz, sowie fähiges und entschiedenes Handeln auf einem Minecraftserver klar wichtiger sind als die Demokratie. Zumal (anders als in der Politik) der Erfolg des Serverleiters daran gemessen wird, wie gut er und sein Team in der Lage sind, den Wünschen und Ansprüchen der Spieler nachzukommen.
Wenn man sich Durchschnittsalter und Verhalten der überwiegenden Anzahl von Minecraftspielern anschaut, würde eine tatsächliche Demokratie viel eher in Chaos oder Dystopie enden, als eine Diktatur auf dem Minecraftserver.
Die vermutlich von dir gemeinte pseudo-Demokratie, in der wiederum im Team jeder gleiche Stimmwertung hat, die Spielermeinungen aber allenfalls auf die sinnvollen heruntergebrochen werden (, was damit den eigentlichen Demokratiesinn entfremdet, swenn wir schon bei "richtige Werte und Ziele" sind), dagegen, ist eben erstens nicht wirklich wertvoll im Sinne der Demokratie und zweitens ineffizient, langsam, inkompetent und instabil. Zumal nunmal mangelnde Erfahrung in der Mehrheit nicht dazu führt, ausgeprägte Erfahrung aufwiegen zu können.
Natürlich immer unter obigen Vorraussetzungen für die Server-Diktatur, bleibt damit die Serverstaatsform Minecraftdiktatur etabliert :) ... (Nicht nur aus Sicht des Diktators selbst)
 
Zuletzt bearbeitet:

Silberbaer

Minecrafter
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Auch wenn es etwas abschweift vom ursprünglichen Thema und ich auch der Meinung bin das man immer ein vernünftiges Konzept haben sollte bevor man einen Server eröffnet, möchte ich noch darauf hinweisen das es so etwas wie Spenden nicht für ein Minecraftserver gibt und es genaugenommen Einkünfte sind.
 

FreesieF

Minecrafter
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Ich finde es gut das sich ein Mensch die mühe macht anderen Usern solche Informationen bereit zustellen. Ich denke einige Leute haben sich jetzt überlegt ob sie einen Server eröffnen wollen. Daumen nach oben für den Threadersteller

MfG
Freesie
 

Clymber

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Clymber
Das Problem das viele Leute es aber auch nicht mehr Interesiert, solange sie Admin-Plätze zu vergeben haben sind sie alle auf dem Server ^.^
 

Boeckiwissen

Redstoneengineer
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Hi,

Ich persönlich kann verstehen wenn auch Kinder Server aufmachen wollen, meiner Meinung nach auch verständlich. Einige von denen haben auch echt eigene Ideen, wie gut sie fünf oder wir die umgesetzt wurden ist da eine ganz andere Sache. Als Beispiel habe ich vor kurzem einen Server gefunden, auf denen ganz viele verschiedene Achterbahnen waren. Die Idee ist sicherlich nicht die originellste und wird wahrscheinlich auch kein wirklicher Spielermagnet ^^. Aber ich fände es toll das es endlich mal ne neue Idee war und deswegen bin ich dann auch auf den Server gegangen. Die Umsetzung hat mich persönlich auch nicht ganz überzeugt, aber ich halte es für hundertmal besser als den 3000. Server der hier eröffnet und doch immer wieder das alte gleiche ist. Ne Plotme-Welt und ein paar Minigames die es schon tausend Mal gibt. Aber alle behaupten von sich das die soooo einzigartig sind, wegen der tollen Community (die meistens noch nicht existiert) und häufigen Events. Anderes Beispiel: Minigame-Server. Toll finde ich Server die wirklich eigene Spiele entwickeln (gibt es auch hier einige). Aber 90% der Minigame-Server haben nur Standartspiele die es auf jeden Server gibt. Und diese Projekte sind meiner Meinung nach direkt zum Sterben verurteilt, denn warum sollte man als Spieler auf einen 5-Leute Server spielen anstatt auf großen wo ein Spiel wenigstens voll wird.

Die Möglichkeit für die dich diese Server dann entscheiden ist den Server für cracked Spieler zugänglich zu machen. Dazu muss ich hier nichts sagen, denn Spieler die zu arm für 20€ sind zu unterstützen ist meiner Meinung nach unterste Schublade. Und wenn man sich Seite 1 dieser Serverliste anschaut durch man das einige dieser Server cracked sind.

Mit diesem Beitrag und auch generell will ich logischerweise nicht jeden Server verurteilen. Es gibt generell und hier auch tolle Ideen, die manchmal genauso genial realisiert werden.

So, das soll es dann erstmal von mir gewesen sein.

MfG Boeckiwissen
 

GerFisch

Vorarbeiter
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GerFisch
Problematisch ist nur, dass gerade die Server, die es verdienen, oft nicht wirklich gut besucht sind. Vor allem solchen, die besondere, teilweise geniale Ideen bereits umgesetzt haben, mangelt es an Spielern, wohingegen sich auf dem billigsten unter den nicht mehr zählbaren Billig-PvP-Servern (schlechter Spawn, ein paar Schilder zum Schwerter und Rüstung holen, die restliche Zeit stumpf auf sich einschlagen) noch immer 300+ Spieler tummeln. Daraus resultiert eine Abneigung dagegen, eigene Ideen zu entwickeln, die noch zusätzliche Arbeit fordern und auch diejenigen, die brilliante Ideen haben, laden sich lieber die gängigsten Minispiele runter und eröffnen einen 0815-Server, der ihnen mehr Erfolg zu versprechen scheint, als sie ihn durch eigene Ideen bekommen könnten. Denn davon wird sich wiederum versprochen, dass man irgendwann einen Grundbestand an Spielern hat und dann anfangen kann, die eigenen Ideen einzubinden. Da es soweit aber in den seltensten Fällen kommt und jede neue erfolgreiche Idee sofort wieder von allen Seiten ausgeschlachtet wird, bleibt es doch beim Alten...
 

Boeckiwissen

Redstoneengineer
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Diese Server sind so gut besucht, da sie das große Publikum ansprechen. Die meisten der MC-Spieler sind kleine Kinder, die genau das von dir beschriebene wollen. Einfach irgendwas machen, worüber man nicht nachdenken muss. Die guten Projekte wie zum Beispiel RPG-Server sind einfach zu kompliziert für Kinder. Nachdem sie nach dem dritten Fragen wo denn hier Minigames sind keine Antwort kriegen, denn es ist ein reifer Server, gehen sie lieber auf den nächsten PvP Server wo sie unten Gleichaltrigen sind.
 

GerFisch

Vorarbeiter
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GerFisch
Ganz genau, nun steht zur Frage, ob und wie man gezielt die "reifere" Userschaft "locken" kann, von der es ja wenige Spieler genug gibt.
 

Boeckiwissen

Redstoneengineer
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Als Beispiel das Projekt von MrGoms "GetOnMyScore". Wer es nicht kennt, es ist eine Plattform auf der sich Server-Reviews finden. Diese sind meiner Meinung nach professionell. Wenn diese Plattform berühmter wird, kann das reifen Usern helfen, gute Projekte zu finden. Die jüngere Generation würde sich meiner Meinung nach dafür nicht interessieren, die folgen lieber irgendwelcher illegaler Ingame-Werbung auf Servern die es zu was gebracht haben.
 

GerFisch

Vorarbeiter
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GerFisch
Aber sind nicht die "reiferen" User genau so gemervt von der Übermacht der Müllserver, wie ordentliche Projekte von der Übermacht der "unreifen" User? Wer einmal endlich ein passendes Projekt gefunden hat, der ist froh darüber und bleibt dementsprechend auch. Es wäre leichter, "reife" User zu "locken", wenn auch welche auf der Suche wären und nicht schon etwas gefunden, oder die Suche schon lange aufgegeben haben.
 

Boeckiwissen

Redstoneengineer
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Bei mir ist es nicht so, ich wechsle regelmäßig die Server, da ich aber auch öfter Minigames spiele.

Das von dir beschriebene Problem würde sich auch durch GetOnMyScore oder andere qualitativ hochwertige Plattformen regeln lassen. Denn wenn die reiferen User wissen, es gibt eine Seite wo ich tolle Server finde, dann würden sie vielleicht auch einen Wechsel versuchen, da sie nicht erst Hunderte von Müllservern Aussortieren müssen.

Mein Fazit: Neue und gut realisierte Server müssen anders als bisher gefördert werden, da sie sonst kaputt gehen. Und einen Ansatz sehe ich in GetOnMyScore, jedoch wird es hier noch ne Weile dauern, bevor diese Plattform ein vielseitiger Ansprechpartner bei der Serversuche wird. Schritte dahin sind der Ausbau der Reviewanzahl und das bekannt machen der Seite.
 

Baba43

Ehem. Teammitglied
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Und einen Ansatz sehe ich in GetOnMyScore, jedoch wird es hier noch ne Weile dauern, bevor diese Plattform ein vielseitiger Ansprechpartner bei der Serversuche wird.
Das größere Problem sehe ich in der Tatsache, dass bisher alle derartigen Projekte (und ich habe schon viele gesehen) nach wenigen Wochen inaktiv geworden sind. Es ist einfach zu aufwendig, aber ich hoffe natürlich, dass es diesmal klappt ;)
 

Boeckiwissen

Redstoneengineer
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Da stimme ich dir zu @Baba43. Insbesondere da ein gutes Review voraussetzt, dass der Tester auch etwas Zeit auf dem Server verbringt.

Einen weiteren Punkt den ich zu dem Threadthema ergänzen möchte ist das Team. Ich denke jedem sollte klar sein das einen (guten) Server aufzubauen alleine ewig lange dauern würde. Daher braucht es ein Team. Die benötigte Teamgrösse hängt dabei natürlich stark vom Server ab. Meiner Meinung nach benötigt ein MinigameServer der Maps und Plugins selber macht mehr Leute als einer dieser PvP-Server, mit ner Random-Welt. Und die Suche nach kompetenten Mitgliedern ist zeitaufwendig und schwierig. Besonders schwierig zu finden sind dabei Architekten und Developer. Und Developer wollen oft Geld für Ihre Arbeit. Doch warum findet man sie so schwer? Versetzt euch mal in die Lage eines kompetenten Teamlers. Entscheidet ihr euch für einen erfolgreichen Server wo ihr nicht bei null anfangt, oder einem Server bei dem noch nichts ist und ihr noch nichtmal wisst, ob der Server überhaupt mal öffentlich wird, oder ob eure Arbeit umsonst war. Daraus entsteht ein Teufelskreis der nur schwer zu durchbrechen ist: Leute kommen nur wenn ihr schon was Gutes geschafft habt und wenn ich nicht programmieren könnt/bauen könnt kommt halt nichts Gutes. In meiner Laufbahn als Serverowner kann ich davon live berichten. Man freut sich, Hey toll, endlich ein Architektenbewerber. Einige melden sich nach der Bewerbung garnicht mehr, andere Builder sind so schlecht, das ich mich an deren Stelle schämen würde, dass ich mich mit solchen Bauwerke irgendwo bewerbe. Und aus diesem Problem resultiert, dass sich alle Servef sofort auf einen Builder stürzen, der sich hier im Forum vorstellt. Und wenn man jemanden finden will, muss man auch 1-Satz-Bewerbungen nehmen, denn ich habe von vielen Bewerbungen erst zwei Gute gesehen. Hilfe schaffen hier vielleicht Gegenleistung. Dabei sollte man bedenken, dass Mitbestimmungsrecht keine Gegenleistung ist, sondern eine Voraussetzung für ein gutes Serverteam. Weitere beliebte Gegenleistung: ein Rang auf dem Server. Ernsthaft?? Vielleicht lockt das jemand um auf einem erfolgreichen Server zu arbeiten, aber bestimmt nicht auf einem Server mit 20 Leuten.

Das soll es erstmal gewesen sein, bitte schreibt mir eure Meinung zum Teamproblem.
 
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